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Montag, 05. Dezember  2011



Blick auf die Eisenbahnbrücke und ganz hinten (mit einer Lupe) die neue Brücke der N125

Schwuppdiwupp ist die Yamaha wieder aus der Garage heraus und dann sieht man uns am frühen Nachmittag auf der alten Autobrücke, die über den Arade geht, nach Ferragudo knattern. Das kleine Fischerdorf Ferragudo liegt auf der anderen Uferseite des Flusses, praktisch gegenüber von Portimão.



der Leuchtturm von Ponto Altar

Zuerst fahren wir zum Leuchtturm, der ausgeschildert ist (Farol). Vorbei geht es an hübschen Sommerresidenzen; die Stichstraße zum Leuchtturm selbst ist schön angelegt. Mei, welch schönen Blick wir von hier auf die Felslandschaft und aufs Meer haben, wenn wir nicht gerade nach Praia da Rocha mit seinen vielen Hochhäusern schauen. Auf einem Schild lesen wir, dass der Leuchtturm am 1. Januar 1893 in Betrieb genommen wurde.



Blick auf die Steilküste



das Leuchtturmhäuschen ist so idyllisch gelegen

Wir bleiben eine ganze Weile hier an der Steilküste und schauen einfach nur aufs Meer. Ein paar Männer sind hier zum Angeln. Wir schauen uns dann um und sehen einige tiefe Einschnitte - Löcher - im Kalkfels. Sie sind mit Holzbalken eingezäunt; ganz unten hören wir das Meer rauschen, aber den Boden sehen können wir nicht, so sehr wir unsere Hälse auch recken. Ein wenig bedrohlich wirkt das ganze schon. Und dann sehen wir auch noch den Mann, wie er gemütlich direkt am Abhang sitzt. Da können wir kaum hinschauen.



die Küste ist hier wirklich traumhaft



die Kalkfelsen dieser Küstenregion sind besonders stark zerklüftet



es gibt hier mehrere Einbrüche, deren Böden man in der Tiefe gar nicht sieht



so entspannt könnten wir hier nicht sitzen



Blick über die Dächer von Ferragudo und nach Portimão auf der anderen Uferseite



in Ferragudo geht es beschaulich zu

Wir fahren dann in den Ort zurück, der aus verwinkelten Gassen besteht, die sich den Hang hinaufwinden. Die weißen Fassaden gefallen uns immer, auch wenn manche der Häuser vor lauter Verfall wohl nicht mehr zu retten sind. Es gibt einige kleine Geschäfte und Lokale, aber es ist auch so, dass vieles hier in englischer Hand ist und dass der Ort in Zukunft wohl immer mehr in die Hände von Nichtportugiesen fällt.



hier weihnachtet es schon sehr



auf dem Hauptplatz von Ferragudo



Ferragudo ist ein beliebtes Postkartenj25iv

Wir warten dann so lange, bis die Abendsonne kommt und sich schmeichelnd auf die Silhouette von Ferragudo legt. Dann knattern wir über die kleine Brücke im Ort und fahren auf die Brachfläche, wo auch ein paar Wohnmobile stehen. Der Blick von hier ist wirklich großartig. Es wird aber, sobald die Sonne weggeht, merklich kalt und überhaupt ziehen ja immer mehr dunkle Wolken auf. Na, unser Heimweg ist ja nicht weit.

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