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Freitag, 16. Dezember  2011



mit dem Kanister laufen wir zur Galp-Tankstelle

Weil der Himmel in den vergangenen Tagen ja doch oft wolkenverhangen war, haben unsere Solarzellen nicht genug Strom aufnehmen können. Und so hatten wir doch tatsächlich den Generator laufen lassen müssen, und jetzt ist der Kanister leer, den wir zuletzt im Februar aufgefüllt hatten. Heute ist es hier windig, zwar nicht so arg stürmisch wie anderswo in Europa, aber doch so, dass der Wind heult und klingt, als wären wir in Sibirien. Bis auf die Kälte. Die Yamaha herausholen und zur Tankstelle fahren mögen wir nicht. Und so gehen wir zu Fuß los mit dem Kanister. Vorher noch zu Pingo Doce, Nachmittagskuchen kaufen. Den Kanister schließen wir dort in ein Schließfach, damit nur ja niemand denkt, wir würden mit dem leeren Kanister den Supermarkt in die Luft jagen wollen.



Und wer schleppt den Kanister jetzt zurück?

Es gibt drei Tankstellen mitten in Lagos, aber wir gehen zur Galp-Tankstelle. Letztens bei Continente hatten wir motoröl der Marke Galp gekauft und dabei einen extra Kassenbon bekommen. VICEVERSA (übersetzt: umgekehrt, andersherum), so lesen wir auf dem Bon. 5 Cents pro Liter bei Galp. Im Kleingedruckten, dass die Maximalmenge beim Tanken 60 Liter sind (also 3 EUR Rabatt). Den Bon hatten wir uns aufgehoben und wollen ihn heute einlösen, wenn auch nur Pfennige dabei herumkommen. An der Kasse ist der Rabatt dann 59 Cents. Ein weiterer Bon wird ausgedruckt: Beim nächsten Einkauf bei Continente könnten wir nun wiederum diese 59 Cents einlösen. Bei maximaler Ausnutzung also 6 Euros Ersparnis. Aber gute Kundenbindung, finden wir. Den Kanister tragen wir dann abwechselnd, aber so übermäßig schwer ist er dann gar nicht. Zum Sturm kommt abends wieder ein kurzer Regenhusch hinzu.



hach, verregnete Nachmittag können so gemütlich sein

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