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Sonntag,  20. Dezember 2009

Heute ist es zwar ziemlich kalt bei nur 5°C, aber die Sonne lacht und die Sicht ist klar. Wir wollen zum Castelo de Sao Jorge und uns das Gassengewirr der Alfama am Felshang zwischen Castelo und Ufer des Tejo anschauen.



auf dem Weg zur Alfama

Wir wollen von der Baixa mit der Tramlinie 28 hinauffahren. Aber es will und will keine Bahn kommen. Und im Schatten der hohen Häuser lässt es sich schlecht warten. Also rappeln wir uns auf und marschieren zu Fuß hinauf. Nach ein paar Kurven sehen wir, dass ein Abschleppwagen auf den Schienen steht und den Straßenbahnverkehr blockiert. Vier Trams stehen bereits hintereinander. 



Aussichtsterrasse mit Blick auf die Alfama

An einer Kirche vorbei oben angekommen, genießen wir den Blick auf die Stadt und die Sonne. Die Alfama ist das älteste Wohngebiet Lissabons und widerstand als einziges Viertel den Erschütterungen des großen Erdbebens von 1755.



Blick über die Dächer der Alfama

Hier leben die Menschen dicht an dicht. Überall hängt Wäsche vor den Fenstern. Manche Häuser sind restauriert, andere warten noch darauf. Seit Jahren läuft ein großes Sanierungsprogramm, um diesen Stadtteil vor dem Verfall zu retten.



der Stadtteil ist am Hang gebaut

Die gepflasterten Gassen gehen sehr steil hinauf. Es läuft sich gar nicht so leicht auf den Pflastersteinen, die schon ganz abgewetzt sind. Wir wundern uns immer wieder, wie die Autos durch diese engen Gassen passen und vor allem, wie rasant die Fahrer sind.



man muss hier ganz schön kraxeln



es geht den Weg hinauf zum Castelo

Irgendwann erreichen wir das Castelo. Der Eintritt kostet 5 EUR pro Person. Es öffnet sich ein Rundweg um den Wehrgang mit einem perfekten Panoramablick über Lissabon und den Tejo. Das Castelo liegt ganz oben auf dem höchsten Hügel der Stadt. 



die Außenanlagen des Castelo

Hier oben sind schon recht viele Häuser komplettsaniert. Kein Wunder, hat man doch von hier den schönsten Blick auf die Stadt. Wir können auf der Häuser Dachterrassen und kleine Gärten schauen. Hier würden wir auch gern wohnen, zumal wir uns schon seit langem in Lissabon verliebt haben.



Blick auf Annette, wie sie hinunterblickt



das Castelo de Sao Jorge



Blick auf den Praca Figueira

Sonne hin oder her, kalt wird uns doch nach einiger Zeit. Und so suchen wir uns auf dem Rückweg zur Tram ein kleines Café zum Verweilen und Aufwärmen. Jetzt, da wir einmal sitzen, werden wir erst recht fußlahm und wollen heute nichts weiteres unternehmen. Mit der Tram 12 fahren wir zum Praca Figueira und steigen dann in den Bus der Linie 714 Richtung Campingplatz.



schöne Gassen rund um das Castelo

Trotz gegenteiligem Wetterbericht ist es ein richtig schöner und sonniger Tag in Lissabon geworden. Im Fernsehen sehen wir, wie sich der Rest Europas mit Schnee zu plagen hat. Da sind wir hier in Portugal gut aufgehoben, auch wenn es nachts oft regnet.



auf dem Largo do Contador Mor



mit der Eléctrico geht es wieder in die Innenstadt zurück


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