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Mittwoch, 02. August 2017



noch schnell beim Bäcker ein Brot kaufen

Die Nacht war eigentlich relativ ruhig; wir hatten die Fenster wieder festgebunden und der Wind kam eigentlich auch nur immer aus der gleichen Richtung. Auf der windgeschützten Seite konnten wir zumindest das Badfenster auflassen. Dann am Morgen die Überraschung: Das Bad ist total versandet. Das Bett auch etwas. Nein, das macht hier keinen Spaß mehr. Wir schauen auf die Wetterkarte und die besagt, dass es noch munter so weitergeht mit dem Sturm bis einschließlich Sonntag. Zuerst hatte es geheißen, der Sturm ginge nur noch zwei Tage lang. Jetzt geht der Wind auch wieder ganz schön. Und wie sollen wir jetzt alles putzen, wenn wir weder Fenster noch Türen öffnen können? Wir haben keine Lust mehr, hier noch weiter auszuharren, gehen nur noch schnell zum Bäcker, packen dann alles zusammen und fahren los.



wir verlassen Paleóchora schweren Herzens

Dann liegen wieder diese tausend Kurven vor uns, denn wir wollen zurück an die Nordküste. Hier unten an der Südküste zu bleiben hat wohl wenig Zweck. Jetzt die Fähre nach Chora Sfakíon zu nehmen und dann peu à peu weiter nach Plakiás und dann wieder den blöden Wind nach ein paar Tagen, nein, vielen Dank auch. Unser La Strada sieht jetzt auch von außen saumäßig aus, alles versandet, dreckig und schmierig. Wir beschließen sogar, den Umweg nach Kissamos auf uns zu nehmen, oben an der Nationalstraße, weil dort eine der wenigen Möglichkeiten zur Autowäsche besteht. Wissen wir noch vom letzten Jahr. Aber dann sehen wir doch noch eine Tankstelle, bei der wir das Wort Plyntírio (Autowäsche) lesen. Wir halten an, Annette fragt und ja, sie machen es, sie waschen unser Auto. Ein Mann macht sich ans Werk, ist fast eine Stunde dabei und arbeitet mehr als gründlich. Am Ende verlangt man 8 EUR. Die 2 EUR Rückgeld gibt Herbert dem Mann und weiter geht unsere Fahrt. Wir wollen zurück nach Stavrós, weil wir da zumindest schön draußen sitzen und uns an den großen Hausputz machen können. Als wir dort ankommen, stehen zwei Wohnmobile (Franzosen) da. Ansonsten ist es sehr voll und turbulent. Dem Herbert gefällt es hier jetzt nicht mehr so gut, aber zumindest hören wir jetzt nicht mehr dieses Geheul vom Sturm Tag und Nacht. Jemand, der heuer das erstemal nach Kreta fährt, wird bestimmt kein zweitesmal kommen, sondern denken, dass es immer nur stürmt auf der Insel. Wir werden wohl so bald auch nicht wiederkommen.



endlich können wir mal das Fahrzeug waschen lassen



auf Akrotiri herrscht jetzt Hochbetrieb

 

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