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Mittwoch, 30. August 2017



mit Sack und Pack zum Waschsalon

Auf dem Weg zum Einkaufen finden wir, dass es heute der ideale Waschtag sein würde. Der Himmel ist etwas zugezogen mit Schleierwolken, die wie Sprühsahne aussehen; und es geht auch ein Wind, der die Wäsche schön trocknen würde. Und dann machen wir es auch und überlegen nicht erst lange. Nach dem Frühstück sortiert Annette die Wäsche, Betten abziehen usw., packt alles in zwei Tragetaschen, nach Farbe sortiert und dann marschieren wir los wie die Packesel. Im Waschsalon ist von den zwei Maschinen gerade die eine fertig und es kommen Leute, die die Maschine ausräumen. Gut für uns, dann können wir die beiden Maschinen jetzt parallel laufen lassen. 12 Euros, und wir gehen ganz flott nach nebenan ins Kafenion, wo wir die Wartezeit verbringen. Lassen uns einen Frappé bringen, fotografieren und schauen den Leuten zu, die an uns vorbeigehen. Was ist das nur für eine Mode, dass die jungen Leute immer nur in Badelatschen herumlaufen? Und das schon seit Jahren. Kein bisschen Pep, kein Esprit, gar nichts. Nur plattfüßige junge Frauen, und die meisten auch vollschlank. Waren wir früher auch so trutschig? Manchmal ist es kein Wunder, dass die jungen Männer heute alle schwul sind. Na ja. Nach einer Stunde ist die Wäsche fertig. Im ersten Moment sieht es so aus, als wäre sie gar nicht richtig sauber geworden, aber später beim Aufhängen sind wir doch ganz zufrieden damit. Heute geht ja nicht so ein Orkan wie letztens, aber die Wäscheleine tobt dennoch ziemlich. Jetzt gehen wir hinunter an den Strand, wo heute fast keine Menschenseele ist. Wir wollen nur mal kurz ins Wasser, das heute, da die Sonne nicht draufscheint, gar nicht so herrlich blau und mediterran aussieht. Sieht ja aus wie die Ostsee, sagt Annette. Aber schön warm. Später liest Herbert im Internet von der Campingmesse in Düsseldorf. "6 Meter sind der neuer Luxus der Camper. Kastenwagen sind beliebt wie nie. Und dann gibt es noch die Superluxusklasse." Genauso, wie es Annette vor zwei Jahren vorhergesagt hatte (war es im August 2015?). Sie glaubt, dass es in nunmehr 3 Jahren nur noch Kastenwagen und Luxusklassen à la Morelo Empire Liner geben wird. Den Rest des Tages verbringen wir draußen bei uns am Platz und schauen auf den Strand. Es wird auch etwas freundlicher am Himmel. Am frühen Abend kommt das Segelboot zurück, das letzte Woche auch hier geankert hatte. Die werden wohl am besten wissen, wie das mit dem Wind weitergeht. Herrlich, als wir spät abends in die frischen Betten steigen.



alles in die Maschinen



hier, nebenan im Kafenion, vertreiben wir uns die Wartezeit



auf dem Heimweg



schnell trocknet alles, da brauchen wir keinen Wäschetrockner

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