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Montag, 28. August 2017



endlich wieder ein Strandtag

Windstille. Kein Dauerrauschen im Ohr, kein Schaukeln im Wohnzimmer, kein Wellengang. Was für eine Wohltat, und wie lange haben wir darauf warten müssen? Es ist mittlerweile zwar nicht mehr so heiß, dass wir uns morgens nach dem Aufstehen gleich ins Meer stürzen müssen, und die Sonne braucht auch immer eine Weile, bis sie hinterm Berg hervorschaut, aber das wird ein wunderbarer Sommertag heute. Den haben wir uns auch redlich verdient, oder? Annettes Schienbein ist wieder ganz gut beisammen und nicht mal blau angelaufen. Zwei kleine Schrammen, wenn man mit der Lupe schaut. So gegen halb zehn sind wir dann am Strand, und heute ist es natürlich viel voller als an den Windtagen. Und wen sehen wir am Strand? Unsere alten Nachbarn aus dem Juli, die schon damals tiefdunkelbraun waren. Es sind zwei Bayern, von denen wir zuerst annahmen, es seien Österreicher, weil nämlich hier ansonsten alles nur Österreicher sind. Bis sie mal am Strand telefoniert haben und wir ihren Dialekt hörten. Sie sagen uns jetzt, dass sie eigentlich vier oder fünf Wochen bleiben wollten, aber keinen Rückflug bekommen haben. So bleiben sie jetzt halt nur drei Wochen hier in Paleóchora. Überhaupt sind die Leute hier alles Stammkunden, die seit Jahrzehnten herkommen. Dass im September noch jede Menge Nachzügler kommen würden, damit hatten wir ja gerechnet. Heute ist es, als wären wir irgendwo in Österreich am Baggersee. Überall ist deren Dialekt zu hören. Und an FKK-Stränden findet man die Ösis sowieso immer zuhauf. Es ist ein herrlicher Strandtag, und wir bleiben bis halb fünf. Können nach dem Abendessen noch bis spät nachts draußen sitzen ohne Sand um die Ohren.



heute Abend können wir unser Bratkartoffelverhältnis mal wieder aufwärmen

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