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Montag, 21. August 2017



die Wellen sind immer eine Gaudi

Der Himmel ist wieder blau, das Wasser warm und wir freuen uns des Lebens. Heute früh, als wir losgehen zum Einkaufen, winkt uns die Österreicherin aus ihrem kleinen Fiat, mit der wir anderntags schon mal ins Gespräch gekommen waren. Herbert fragt, ob sie hier arbeitet? Nein, sie wohne hier, sagt sie uns, schon seit 15 Jahren. Wir fragen sie dann auch, wie es hier so im Winter sei? Herrlich, wenn auch nicht gerade sommerlich. Und hier in Plakiás ist dann auch nicht alles ausgestorben, wie wir uns das gedacht hatten. Ein, zwei Tavernen sind dann geöffnet, und die Supermärkte sowieso. Sie sagt, dass jetzt die beste Zeit auf der Insel sei, nicht mehr so brütendheiß. Ach ja, wir müssten einfach mal hierbleiben und hier überwintern, wie wir das schon öfters im Kopf hatten. Aber man hatte uns immer gesagt, dass es auf Kreta im Winter zu unbeständig sei, zu stürmisch. Na, schauen wir mal. Es wird dann auch wieder ein wunderbarer Strandtag für uns, wenngleich nicht mehr so irre heiß, was wir aber gut finden. Gegen Mittag kommen wieder so Schleierwolken und ab halb drei wird das Meer unruhig, kommen wieder starke Wellen. Wir stürzen uns in die Fluten und spielen mit den Wellen. Ganz so arg wie am Sonntag letzter Woche ist es aber nicht. Am Abend kochen wir uns Reis mit Paprika, was zu unserem Lieblingsessen geworden ist. Wir glauben, dass wir das auch im Winter daheim gut werden essen können.

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