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Mittwoch, 23. August 2017



auf der Nationalstraße gen Westen

Nur gut, dass wir es gestern bei den zwei Gin Fizz und zwei Ouzos gelassen haben. Nachts konnten wir gut schlafen und sind in der Früh wieder die ersten auf den Beinen. Kein Brand, kein Kater, nix. Jetzt überlegen wir, wo es von hier aus hingehen soll? Jemand hatte uns mal empfohlen, zum Loutraki Beach zu fahren, der auf Akrotiri liegt. Auf Fotos sieht diese Bucht auch ganz schön aus, aber es würde eine mühselige Anfahrt bedeuten. Und ganz ehrlich, was andere gut finden, muss uns noch lange nicht gefallen. Und umgekehrt genauso. Das ist immer alles total subjektiv. Und überhaupt ist es uns am Ende wichtiger, dass wir FKK betreiben können, was da ja bestimmt nicht geht. Also pfeifen wir auf den Loutraki Beach und fahren nach Paleóchora. Auf die Nationalstraße und los. Im Radio spielen sie von Françoise Hardy "Le temps de L'amour". Herbert hört Françoise Hardy total gern. Bald schon kommt die Abbiegung nach Paleóchora und nach einer Ewigkeit erreichen wir den Ort. Es ist etwa 10 Uhr Ortszeit, als wir ankommen. Wir packen auch gleich mal die Strandtasche und gehen an den Strand. Es ist ganz wenig los hier. Der Kassierer, Ioánnis, begrüßt uns mit Freuden. Zum Schluss sagen wir "and make sure there will be no wind tomorrow" (und sorgen Sie dafür, dass morgen kein Wind ist). Ha ha, sagt er, und dass es ein schrecklicher Sommer war. Wenn Wind angekündigt war, kam kein Wind, und wenn kein Wind angekündigt war, stürmte es hier wie wild. Für die Strandliegenvermieter war es heuer bestimmt kein gutes Geschäft. Das Wasser ist wieder schön erfrischend, nicht so pisswarm wie gestern an der Nordküste. Überhaupt gefällt uns die Südküste mittlerweile viel besser; hier herrscht Individualtourismus. Und unter FKK-Leuten ist auch alles besser. Allein das Theater am Textilstrand, wenn die sich umziehen und mit ihren Badetüchern hantieren. Total albern. Wir bleiben heute bis 16 Uhr, gehen dann zum SYNKA und kaufen noch etwas Obst und Gemüse. Immer wieder schön in Paleóchora.



herrlich, die Landschaft mit den Zypressen



es geht ins Hinterland unter Wolken

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