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Samstag, 19. August 2017



einem schönen Strandtag steht heute nichts im Wege

Heute früh ist das Wasser wieder richtig warm, ist die Strömung wohl wieder ganz anders. Heute steht einem Strandtag auch nichts im Wege, denn es ist windstill und es ist keine Wolke am Himmel. Wir gehen nur schnell einkaufen und sind dann ab halb zehn am Strand. So voll wie am letzten Wochenende wird es zwar nicht, aber das ist uns ja egal. Hier am FKK-Strand gibt es auch immer ein paar Männerpaare und Frauenpaare. Na ja, wir FKK-Leute sind ja tolerant, das einzige, das wir nicht leiden können, sind Leute, die sich hier in Bikini und Badehose breitmachen. Wenn man bedenkt, es wäre umgekehrt; da würden die Textilleute ja durchdrehen. Aber unsereins ist ja tolerant und sagt nichts. Wir gehen heute wieder oft ins Wasser; Annette will auch mal wieder richtig schwimmen (sie ist heuer ja so faul), aber das Wasser ist so kabbelig, dass es nicht mehr als zwanzig Minuten werden, wenn überhaupt. Wir bleiben bis 16 Uhr am Strand und wollen am Abend ja auch mal wieder auswärts essen. Diesmal suchen wir uns die Taverne Manousos aus, in einer der hinteren Straßen. Anfangs geht es sich so gut an, aber dann wird die Musik so laut und das Licht so hell, dass es gar keine Gemütlichkeit mehr hat. Später kommen ganz viele Griechen zum Essen, mit großem Palaver. Wie sie halt sind im Süden, was uns dann doch amüsiert. Es werden Tische zusammengeschoben, es wird lautstark geredet und gestikuliert. Pame pame (weiter, vorwärts, auf geht's), und katze katze (setz' dich). Der Tavernenbesitzer wird umarmt und geküsst. Manouso, Ti kánis? (Wie geht es dir?) Kalá (gut). Die Frauen im Süden sind immer total aufgetakelt, aber irgendwann sitzen sie alle. Óla kalá (alles ist gut). Zum Abschluss wird uns Melone gebracht und eine winzige Karaffe Raki, der immer ein schrecklicher Fusel ist und den wir nie trinken. Aber dieser hier ist mit Zitrone verfeinert und recht süffig. Herbert trinkt das trotzdem nicht, aber Annette hält sich ran. Vier kleine Gläschen werden es wohl geworden sein, und der Herbert schmunzelt schon. Es gibt da ein Sprichwort auf englisch: A tipsy woman is a man's delight. (Das...äh...muss jetzt jeder selbst übersetzen.) Mittlerweile ist es auch stockdunkel, als wir uns auf den Heimweg machen. Im Forum kaufen wir noch ein Glas Kapern und werden in nächster Zeit wieder selbst kochen. Auf dem Heimweg kommt Wind auf, der uns anschiebt. Der Raki ist auch schon etwas verpufft.



frisch aus der Dusche



abends in Plakiás



hier kehren wir ein - in die Taverne Manousos


 



da ist die kleine Karaffe noch voll

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