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Mittwoch, 19. August 2015



Kofferraum und Rücksitzbank sind vollgestopft mit Sachen, die wir mitnehmen

Heute ist unser großer Tag: Wir holen unseren La Strada nach Hause. Wir sind schon um 7:03 Uhr bei Europcar. Es ist verdammt kalt heute früh. Dann haben wir den Leihwagen bei uns am Haus, wo Annette ihn pe à peu beladen kann mit diversen Dingen, die wir für die kommenden Tage an Bord brauchen werden. Bettzeug, Badzeug, ein paar Kleidungsstücke, Geschirr, Fotoausrüstung, Laptop und natürlich die Nummernschilder. Wir frühstücken und fahren so gegen halb neun los. Diesmal über die A1 und die A48. Wir kommen gut voran und sind schon um halb zwölf in Kerpen. Fahren schon mal zum Haus und schauen, ob unser Schnuckelchen noch da ist? Ja, da steht es. Im Ort essen wir uns einen Kebab und vertreiben uns die Zeit bis 14 Uhr.



die Straßen sind leer und wir kommen gut voran



im Moseltal wird es neblig


 



wir vertreiben uns die Wartezeit und essen eine Kleinigkeit

Dann geht es an die Fahrzeugübergabe. Die Frau erklärt uns nochmal dies und das. Manches ist ja hier im La Strada doch anders als beim Phoenix. Dann fahren wir los und geben erstmal den Leihwagen zurück. Puh, dieses Kerpen-Sindorf ist ja wie Großstadt. Das allererste, das wir sehen, als wir den ersten Kilometer gemeinsam zurücklegen, ist ein Restaurant namens La Strada. Komisch, oder? Wir müssen jetzt erstmal die Adresse der Fa. WCS in Goch eingeben. Das sind gut 125km. Auf eine staufreie Fahrt können wir jetzt um halb vier wohl nicht mehr rechnen. Na ja, wir kommen einigermaßen durch, bleiben hier und da stecken und kommen um halb sechs an. Der La Strada fährt sich fast wie ein PKW, und der Herbert fährt so zwischen 110 und 120km/h.



so, jetzt muss alles an seinen Platz



Wie die erste Nacht wohl wird?

Auf dem Firmengelände von WCS können wir die Nacht verbringen, man ist auf Wohnmobilisten eingestellt und es gibt außer Stromanschluss auch ein kleines Toilettenhäuschen. Jetzt müssen wir uns erstmal sortieren. Herbert kümmert sich um den Stromanschluss, Annette macht die Betten und verstaut alles, was wir mitgenommen hatten. Die dicken Säcke und Taschen verschwinden, wir legen den Teppich aus und können irgendwann sitzen und den ersten Eindruck vom La Strada verdauen. Er ist ja so gemütlich, und bei der großen offenen Schiebetür haben wir das Gefühl, draußen zu sitzen und mitten im Geschehen zu sein. Die Größe bzw. die Kleinheit im Vergleich zum Phoenix ist wie eine Befreiung für uns. Und jetzt, da wir wissen, wieviel bzw. wie wenig wir auf unseren Reisen mitnehmen müssen (und wieviel jahrelang nutzlos herumgelegen hat in den Schränken), wird uns der Stauraum vom La Strada allemal und vollauf reichen. Und der Wohnraum sowieso. Wir müssen morgen mal zählen, wieviel Staufächer der La Strada hat. Jede Menge jedenfalls, aber heute sind wir total platt vom anstrengenden Tag. Herbert will trotzdem noch die Flasche Hugo köpfen. Na gut, als Betthupferl halt, aber dann sind wir schon um halb neun im Bett. Total gemütlich alles.



so stehen wir hier bei der Fa. WCS in Goch



der Teppich liegt und es wird schon gleich gemütlich



ein Glas Hugo als Betthupferl



unsere Tagesroute ca. 423km

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