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Mittwoch, 26. August 2015



nach wenigen Kilometern erreichen wir schon Frankreich

Gesundheitlich stehen wir eigentlich wieder ganz gut da, und so überlegen wir, dass wir doch einen kleinen Ausflug machen könnten. Der nächsten Termin, den wir haben, ist am nächsten Dienstag. Annette fängt schon mal an zu packen. Herbert kopiert noch eine Datei, die wir ausdrucken lassen müssen für die Wohnmobilinhaltsversicherung. Für den Fall, dass eingebrochen wird, ist alle Fotoausrüstung, Laptop usw. versichert und wir bekämen wie damals, in 2004 beim Einbruch in Bordeaux, alle Kosten, sofern wir die Rechnungen vorlegen können, erstattet. Dann fahren wir los, entleeren noch den Abwassertank (mit der Zange) und erreichen nach wenigen Kilometern Frankreich. Das ist wirklich schön, dass wir mit einem Fuß praktisch schon in Frankreich wohnen.



es geht durch hügeliges Land

Wir fahren über Bitche (dieser Ort ist in Pirmasens schon überall ausgeschildert) und wollen entweder nach Sarreguemine oder nach Bissert. Beide Plätze liegen am Wasser. Es ist eine schöne Fahrt durch hügeliges Land. Bitche ist bei der Durchfahrt dann nichts besonderes, obwohl Bitche zu den "100 schönsten Umwegen Frankreichs" gehört. Sarreguemine (das hat mal Saargemünd geheißen) sieht da schon hübscher aus, hat in Sachen Ville Fleurie (Blumenstadt) 4 Punkte, die Höchstzahl, und hat, wie wir auf einem Schild lesen, "Fleur d'or 2012", die goldene Blume 2012" verliehen bekommen. Wir fahren erstmal zum Lidl, um Mineralwasser zu kaufen und zwei Flaschen Cider. Die Verkäuferin, als sie uns deutsch reden hört, spricht dann auch deutsch mit uns. Sie haben einen eigentümlichen Dialekt hier, als wäre deutsch hier immer noch verbreitet. Den Stellplatz finden wir dann nicht so gut, und so fahren wir weiter. Wir kommen ins Département du Bas-Rhin und die Region Alsace, den Elsass. Jetzt sind es noch 19km.



durch ein paar Ortschaften kommen wir

Der Stellplatz liegt dann an einem Kanal, dem "Canal des houillères de la Sarre", am Port de Plaisance, dem Freizeithafen von Bissert. Auf den ersten Blick richtig toll, auf den zweiten noch mehr. Oh ja, hier wollen wir bleiben, zumal noch kein anderer da ist. Der Platz ist klein, aber das ist ja kein Problem mehr für uns. Ein Boot liegt im winzig kleinen Hafen. Es ist natürlich wieder mörderisch heiß heute, aber wir können ja unsere Füße ins Wasser stecken. Machen wir auch, und dann sitzen wir und essen ein Eis. Später ein paar Pfirsiche. Als wir müde werden, legen wir uns aufs Bett. Derweil kommt ein Pössl hier an und ein weiteres Boot. Ach, es ist herrlich hier. Abends gibt es bei uns einen Wurstsalat und später ein Glas Cider. Wir merken, dass Annette noch dies und das vergessen hat einzupacken, bzw. hatte sie verschiedene Dinge am Montag wieder ausgepackt, die uns jetzt fehlen. Aber na ja, Improvisation ist alles. Noch ein paar Tage, dann ist Vollmond, aber auch jetzt leuchtet er uns schon richtig ins Fenster.



hier am Kanal liegt auch der Stellplatz



hübsch und beschaulich sieht es hier aus



in der Hitze können wir ja die Füße ins Wasser stecken



abends steht der Herbert wie immer in der Küche



es stehen mehrere Holzbänke hier



Abend wird es am Kanal



unsere Tagesroute ca. 91km

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