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Dienstag, 11. August 2015



Hat noch jemand so einen aufgeräumten Keller?

Wir setzen uns gleich morgens hin und schreiben zwei Briefe. Einen an das Finanzamt Landau und einen an das Gericht wegen dieser leidigen Überzahlung. An das Finanzamt Landau schreiben wir, weil man das Formblatt mit der Summe der Rücklagen der Wohnung nicht berücksichtigt hat im Bescheid über die Grunderwerbsteuer. Das hatte sich überschnitten; deren Stichtag lag zwei Tage vor dem Abschicken dieses Formblatts. Und die Summe der Rücklagen verringert die Summe der Grunderwerbsteuer. So, dann noch der andere Brief. Wir schildern dem Gericht alles noch einmal und bitten, dass auch unser früherer Anwalt geladen wird, da er ja, wie er selbst zugibt, das Geld erhalten hatte, nicht wir. Außerdem bitten wir um Terminverschiebung auf Ende November. Dann fahren wir in die Stadt zur Stadtbibliothek, wo wir die beiden Briefe ausdrucken lassen wollen. Alles klappt wie immer bestens in Pirmasens, man bekommt prompt einen Parkplatz, und in der Bibliothek kann man jederzeit den Drucker benutzen. Wartezeiten kennen wir in Pirmasens auch nicht mehr, ob auf einer Behörde oder beim Notar oder sonstwo, man ist immer gleich an der Reihe. Dagegen platzte Rosenheim immer aus allen Nähten. So, dann zur Post, die Briefe aufgeben. Auf dem Weg dorthin sieht Annette in einer Nebenstraße einen Stapel der gleichen schwarzen Regale (auseinandergenommen), die wir uns letzte Woche gekauft hatten. Neben ein paar Müllsäcken liegt der Stapel zum Wegschmeißen bereit. Mit Klebeband zusammengeklebt. Bei näherem Hinsehen erkennen wir, dass es sich um zwei komplette Regale handelt. "Weißt du was, die nehmen wir mit, die muss ich nur daheim saubermachen." Gesagt, getan. Nach der Post fährt Herbert mit dem Auto vor und lädt Annette die Regalböden ins Auto. Daheim, im Keller, merken wir, dass die beiden Regale vollständig erhalten sind. Ein wenig abwischen und dann bei uns im Keller wieder zusammenstecken. Jetzt ist unser Keller so richtig aufgeräumt. Abends bringen wir diejenigen Wandbilder in den Keller, für die in der Wohnung kein Platz ist. Danach ist das Podest im Wohnzimmer so gut wie leer. Immer besser wird es bei uns. Ach ja, die neue Waschmaschine kam mittlerweile auch zum Einsatz. Man glaubt ja nicht, was das für ein Luxus ist. Eine eigene Waschmaschine nach sechseinhalb Jahren Waschsalon. Und wieviel sauberer die Wäsche wird, wenn die Maschine nicht nur 30 oder 60 Minuten läuft.

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