d06.jpgd13.jpgd18.jpgd01.jpgd19.jpgd08.jpgd07.jpgd21.jpgd04.jpgd02.jpgd10.jpgd11.jpgd14.jpg

Samstag, 01. August 2015



die Kartons sind dann so schwer, dass wir die Teile und Bretter einzeln hochtragen

Nur gut, dass wir nochmal eine Nacht drüber schlafen wollten, was den Möbelkauf angeht. Gestern wollten wir dunkel abgesetzte Möbel kaufen, und heute früh fragen wir uns, wie sich wohl ganz weiße Möbel - lackweiß - machen würden? Die dunklen sind jedenfalls aus dem Rennen. Heute wollen wir auch mal zu Möbel AS hier bei uns in Pirmasens fahren. Allzu teuer müssen die Möbel nicht sein; finanziell haben wir uns in letzter Zeit genug verausgabt. Was die bei Möbel AS in der Ausstellung haben, ist gar nicht übel. Die lackweißen Möbel gefallen uns, aber die haben eine Bestellzeit von vier Wochen, gleich mitnehmen kann man nur ganz wenige Sachen. Und wenn wir eh so lange warten müssten, können wir auch gleich noch woanders schauen. Fahren wir also nochmal zu Möbel Martin. Gestern hatte Annette eine Möbellinie gefallen, Lackweiß und Holz kombiniert. Die wollen wir uns jetzt noch einmal anschauen.



So, wo fangen wir an?

Diese Möbellinie gefällt auch dem Herbert jetzt richtig gut. Wir holen das Tablet aus dem Auto, setzen uns damit ins Möbelhaus und schauen, ob Möbel AS die gleiche Linie hat. Und ob es bei ihnen günstiger ist. Sie haben das gleiche aber nicht. Dann fragen wir hier, ob sie diese Möbel auf Lager haben. Haben sie. Und so entscheiden wir uns jetzt dafür. Wenn wir uns die Sachen liefern lassen wollten, so würde das 60 EUR kosten. Der Aufbau 250 EUR, denn es sind alles Mitnahmepreise. Ganz schön happig, 310 Euros. Wir wollen also alles mit dem Audi mitnehmen. Einen quadratischen Tisch finden wir auch noch, 90 auf 90 Zentimeter. Für die Ecke zwischen den Sofas. Den kaufen wir auch noch. Dann zur Warenausgabe. Die Möbel sind verpackt in fünf Kartons, die bleischwer sind. Aber alles passt in den Audi. Wir hatten in der Früh zwei Beutel mit Pfandflaschen mitgenommen (21 Stück, wie sich später herausstellt), eine davon liegt Annette zu Füßen, die andere hat sie jetzt auf dem Schoß. Das wäre mal ein tolles Foto zum Zeigen gewesen.



es ist nach 20 Uhr, als wir mit dem Essen anfangen können

Vorsichtig fahren wir heim. Die Kartons sind dann so mörderisch schwer, dass wir sie aufreißen und die einzelnen Teile und Bretter häppchenweise hochtragen. Immer drei oder vier Bretter auf einmal. Auf diese Weise brauchen wir vierzig Minuten, bis alles oben ist. Dann zurück zu Möbel Martin (28km), den Tisch holen. Der ist auch bleischwer, aber richtig schick, als er bei uns in der Sofaecke steht. Vorher fahren wir aber noch zum Aldi, die Flaschen wegbringen uns dies und das an Lebensmitteln einkaufen. Mei, was für ein Tag. Wir wollen heute noch das sogenannte Lowboard aufbauen, das flache Möbelteil, auf dem später der Fernseher stehen soll. Mit vereinten Kräften bauen wir es auf. Zwischendurch bereitet Herbert einen Wurstsalat zu. Es ist kurz nach 20 Uhr, als wir fertig sind und unser Abendessen auf dem dreieckigen Balkon einnehmen. Das Lowboard sieht schick aus. Das Holz zwar heller als die Deckenbalken, aber die Richtung stimmt. Alles andere liegt nun in zwei Bretterhaufen bei uns im Wohnzimmer. Gestern mit dem neuen Teppich war es bei uns noch so gemütlich, und jetzt haben wir hier das Chaos. Aber morgen wird alles abgearbeitet.

back       |      next