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Samstag, 22. August 2015



wir gehen auf die Autobahn; auf der Gegenfahrbahn ist schon wieder Stau

Heute stehen keine Termine an, also haben wir es mit dem Weiterfahren nicht so eilig. Und die Texte schreiben sich auch nie von allein, das dauert schon alles seine Zeit. Es geht dann auf 11 Uhr zu, als wir nach dem Frühstück losfahren. Wir wollen uns am Rhein entlang auf den Heimweg machen. Am Dienstag haben wir einen Handwerkertermin für die Wohnung (die Tür von der Küche zum Balkon schließt so schlecht und sie hängt auch nur noch am seidenen Faden). Und am Montag wollen wir mal versuchen, bei der Fa. Crystop in Karlsruhe die immer noch nicht reparierte Fernsehantenne richten zu lassen. Jetzt fahren wir in Richtung Königswinter, kommen aber bei Leverkusen in einen Stau, sodass Herbert abbiegt von der Autobahn und wir durch Leverkusen fahren. Am großen BAYER-Zeichen (von Bayer Leverkusen) vorbei. Schade, dass es tags fast nicht zu erkennen ist. Dann durch Köln und am Kölner Dom vorbei. Mit dem dicken Phoenix hätten wir uns gar nicht erst durch die Stadt getraut, und hier und da wären wir heute auch aufgrund von Höhenbegrenzungen gar nicht durchgekommen, mal sind es 3,70m und mal 3,50m. Unser dicker Phoenix war ja 3,65m hoch.



wir durchfahren Leverkusen - das große blaue Zeichen ist von BAYER



wieder geht es über den Rhein



in Köln geht eine Seilbahn über den Rhein nach Köln-Mühlheim



wir fahren direkt am Kölner Dom vorbei

Irgendwann erreichen wir Königswinter und sehen den Vater Rhein. In Linz halten wir bei Kaufland und kaufen noch ein paar Lebensmittel. Es ist mal wieder verdammt heiß heute. Wo kommen wir zum Stehen? Wir durchfahren St. Goar und sehen einen alten und fast leeren Parkplatz direkt am Ufer. Den nehmen wir und merken, dass wir vor etlichen Jahren schon mal hier übernachtet hatten. Kaum haben wir uns häuslich niedergelassen, kommt ein Mann vorbei und sagt, dass er unser Fahrzeug total bewundert. Wir sagen ihm, dass wir uns gerade verkleinert hätten, vom 8,50m Geschoss zum Kastenwagen. Dass wir den La Strada gerade mal seit 3 Tagen besitzen. Als er hört, dass wir 6,5 Jahre lang unterwegs waren und jetzt umgestiegen sind auf den Kastenwagen, sagt er, dass das auch sein Traum wäre, aber dass er das vergessen könne. Seine Frau würde das nie mitmachen. (Das bekommen wir immer wieder zu hören und zu lesen.) Er fragt dann auch, ob wir hier übernachten werden? Ja klar. Toll findet er das und fährt dann mit dem Auto weg. Jetzt machen wir es uns an Bord gemütlich. Die Stühle wollen wir jetzt nicht mehr rausstellen, sieht vielleicht auch zu frech aus. Am Abend trinken wir den Rest Hugo aus und hören auf SWR4 die Oldie Show. Was die für schöne alte Sachen spielen, alte Schnulzen, bei denen wir schmunzeln müssen, aber auch Sachen wie "Si" von Gigliola Cinquetti, oder "Crunchy Granola Suite" von Percy Faith. Als auf der anderen Seite vom Rhein die Beleuchtung der Burg angeht, schalten wir unsere indirekte Beleuchtung ein. Mei, ist das gemütlich jetzt. Und immer noch kommen Schiffe vorbei. Es donnern aber auch etliche Güterzüge durchs Rheintal.



Durchfahrt durch Königswinter



jetzt geht es immer schön am Rhein entlang



der Stellplatz von Andernach ist rappelvoll


 



diesen Blick haben wir von unserem Platz in St. Goar aus



abends gehen überall die Lichter an - was für ein schönes Plätzchen



unsere Tagesroute ca. 246km

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