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Freitag, 14. August 2015

Jetzt, da wir die Papiere für den La Strada haben, wollen wir das Fahrzeug heute natürlich gleich anmelden. Wir fahren zur Zulassungsstelle, in der Hoffnung, dass es da wieder genauso leer sein wird wie letztens am Donnerstag Nachmittag. Aber nix da, der Warteraum ist voll. (Wären wir doch bloß gestern Nachmittag gekommen. Aber da war es uns einfach zu heiß, als dass wir aus dem Haus gehen wollten.) Fahren wir also erstmal weiter und erledigen die anderen anstehenden Aufgaben. (Hätten wir doch jetzt bloß schon eine Nummer gezogen, die uns die spätere Wartezeit verkürzt hätte.) Wir fahren zum Mediamarkt, wo wir uns ein neues Mobiltelefon kaufen wollen. Bei unserem alten Klapptelefon von Nokia, das schon 10 oder 12 Jahre alt sein muss, ist der Akku kaputt, wölbt sich immer mehr und hat schon einen großen Riss in den Deckel verursacht. Anderntags waren wir bei Vodafone und wollten, dass sie uns die SIM-Karte ausstanzen lassen auf Microformat, damit wir es ins Samsung Galaxy stecken können. Aber man hatte uns gewarnt, dass beim Ausstanzen die SIM-Karte kaputtgehen kann. Ob wir nicht besser ein neues Telefon kaufen sollten? Das machen wir jetzt also, und kaufen eines der Marke bea fon, für 29 EUR. Das Telefon ist gar nicht so übel, die Handhabung wie beim Nokia. Dann geht es zur Bibliothek, wo wir 21 Blatt Papier ausdrucken lassen. Für die Wohnmobilversicherung. Dann zurück zur Zulassungsstelle. Oh Gott, wir ziehen die Nummer 16, und man ist erst bei 04. Es ist 11 Uhr. Die Warterei nervt und dauert bis 12:40 Uhr, und wir sind die Allerletzten, die noch bedient werden. Als Buchstaben bekommen wir ein W. W wie Wohnmobilischte oder Weltebummler, sagt Annette auf pfälzisch. (Wir sagen auch nicht mehr Kastenwagen, sondern Kaschtewage.) Jetzt müssen wir noch Kaffeebohnen kaufen für unsere schöne Kaffeemaschine daheim. Der gemahlene Kaffee aus Portugal ist alle, jetzt kommt die Kaffeemaschine endlich dran. Annette weiß dann fast gar nicht mehr, wie die Primadonna (von DeLonghi) zu handhaben ist. Hatte sie nicht immer ein Gedächtnis wie drei Elefanten? Immer wieder muss Herbert vom Balkon aufstehen und zu ihr in die Küche kommen und ihr helfen mit der Bedienungsanleitung. Wir können froh sein, dass die Maschine nach 6,5 Jahren Stillstand und Einlagerung überhaupt noch geht. Wo man doch heute immer mit der geplanten Obsoleszens rechnen muss. Hach, der Cappuccino schmeckt uns dann richtig gut, und es bleibt auch nicht bei der einen Tasse. Schade nur, dass wir es den ganzen Tag lang vergessen, auch nur ein einziges Foto zu machen.

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