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Montag, 24. August 2015



wir fahren durch Karlsruhe auf dem Weg zur Firma Crystop

Was da noch für Regenmassen herunterkamen. Die ganze Nacht hat sich der Herbert gequält, hat gehustet und Krach gemacht. Sich hin- und hergewälzt im Bett. Dennoch fahren wir jetzt zur Firma Crystop auf der Durlacher Straße in Karlsruhe. Gegen 8 Uhr kommen wir an. Man sagt uns, dass wir ein wenig Geduld aufbringen müssten, und dass die Kollegen erst so um neun, halb zehn ankämen. Als Kundschaft ist nur ein einziges anderes Wohnmobil da. Um halb zehn kommt dann jemand und fängt an, an unserem Dach herumzuwerkeln. Es fängt wieder zu regnen an und der Arbeiter muss im Regen arbeiten. Er sagt uns, dass er die komplette EasySat Antenne austauschen wird außer dem Spiegel (die Satellitenschüssel selbst). Man hätte mittlerweile eine neue Software und das ganze System EasySat verbessert. Er nimmt dann auch noch das Teil mit, das innen beim Fernseher angebracht ist. Am Ende ist es so, dass wir alles neu bekommen, als hätten wir heute eine komplett neue EasySat Antenne gekauft. Nur, dass alles auf Garantie läuft und wir nichts bezahlen müssen.



nur gut, dass wir nicht im Regen auf der Leiter stehen und arbeiten müssen wie der Mann von Crystop

So gegen halb zwölf können wir losfahren, und zwar Richtung Heimat. Niemand kann ermessen, wie froh der Herbert ist, dass wir jetzt, wo er so krank ist, eine Wohnung haben und er die Krankheit nicht im Wohnmobil ertragen muss. Im Wohnmobil krank zu werden war immer eine große Strafe, und wie schnell wir uns auf so kleinem Raum immer gegenseitig angesteckt hatten. Annette soll ihn nachher in die Badewanne und dann ins Bett stecken. Vorher wollen wir noch schnell bei uns am Messegelände in Pirmasens, wo der Stellplatz ist, die Toilette und den Abwassertank leeren. Dabei fängt der Regen schon wieder an. Und dann wollen wir noch alles einkaufen, was wir für einen schönen Eintopf brauchen. Der ist jetzt bei dem ollen Wetter genau das richtige. Wie schön es dann ist, als wir unsere niedliche kleine Wohnung betreten. Der Herbert will dann aber gar nicht mehr in die Badewanne, sondern sich nur aufs Sofa legen und ein wenig fernsehen. Soll er. Annette kocht den Eintopf und draußen braut sich ein Sturm zusammen. Abends wütet der über unser Dach und wird immer heftiger. Ach, es ist so schön, wieder ein festes Domizil zu haben; das kann niemand nachempfinden, der nicht selbst so viele Jahre unterwegs war.



im Regen fahren wir heim



da steht unser Schnuckelchen und wartet auf die nächste Reise



unsere Tagesroute ca. 83km

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