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Freitag, 01. August 2014



so früh morgens ist alles noch neblig

Wir sind Weltmeister im Frühaufstehen. So wie heute, als wir schon vor halb acht bei MAN in Rosenheim sind. Sie sollen noch die Radmuttern nachziehen. Außerdem hatte man uns vor zwei Wochen, als wir die große Rechnung von 3.645 EUR abgeholt hatten, gesagt, wir sollten noch einmal nachfragen, ob man uns nicht einen Rabatt gewähren würde. Vor zwei Wochen war der Chef nicht da, und heute ist er auch wieder nicht da. In einem ausliegenden riesigen Faltblatt sind Sonderpreise und -aktionen aufgeführt für die Monate Juni - Juli - August. Zum Beispiel Bremsscheiben Vorderachse Material und Montage 599 EUR. Hinterachse 799 EUR. Für unsere Bremsscheiben an der Hinterachse hat man uns aber 1.299 EUR berechnet. Jetzt sagt man uns, dass bei unserem Fahrzeug der Aufwand höher gewesen sei. Na ja, irgendwas finden die immer. Am Montag würde uns der Chef anrufen bezüglich eines Rabatts. Schauen wir mal.



in der Autowäsche in Bad Aibling

Jetzt schnell in die Waschanlage in Bad Aibling, den Phoenix waschen. Um halb zehn sind wir daheim am Stellplatz und legt Annette sofort los. Sie steigt aufs Dach und wäscht den Schmutz ab. Das dauert zwei Stunden. Heuer sieht das Dach aus, als hätten wir es zehn Jahre lang nicht gewaschen und poliert. Und dabei tun wir das einmal in jedem Jahr. Das Polieren dauert dann nochmal eine Stunde. Derweil hat Herbert auf der Schattenseite mit dem Polieren angefangen, so hoch er im Stehen kommt. Um 13 Uhr machen wir mal eine Pause, weil die Sonne sonst zu arg ist. Wir legen zwei Stücke Fisch in die elektrische Bratpfanne; sie brutzeln so schön vor sich hin, bis die Pfanne immer mehr abkühlt. Wir sehen, dass wir auch gar keinen Bordstrom mehr haben. Herbert schaut alles mögliche nach; die Hauptsicherung ist raus. Wieder rein und der Bordstrom ist wieder da. Die Pfanne gibt aber keinen Mucks, sie bleibt kalt. So ein Schrott, der nach dreimal Benutzen gleich schon hinüber ist. Den Fisch brät Herbert jetzt in der Pfanne fertig. Um 17 Uhr machen wir weiter mit dem Polieren. Es ist immer eine verdammt harte Arbeit; der Phoenix ist aber auch verdammt groß. Wir wollen unbedingt heute noch fertig werden, weil wir morgen garantiert einen Muskelkater haben werden. Am frühen Abend lassen wir die Putzlappen fallen und uns aufs Sofa fallen. Fertig mit der Arbeit. Später ruft noch die Tochter an. Wir sagen ihr, dass wir morgen ganz früh (Frühaufsteher) zu ihnen kommen, das Auto abgeben, uns verabschieden und dann losfahren wollen in die Sommerferien. Sie findet, dass wir uns nicht ausgerechnet den Samstag aussuchen sollen, wenn die Autobahnen voll sind. Gerade jetzt, da die Ferien in Bayern begonnen haben. Da hat sie recht; wir werden also erst am Sonntag aufbrechen und morgen bei den Lieben sein.



Annette steckt ihre Füße in den Wassereimer



mit sauberen Füßen geht sie wieder aufs Dach, jetzt zum Polieren



bis zum frühen Abend sind wir fleißig

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