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Donnerstag, 07. August 2014



wir halten uns in Richtung Lörrach

Schon seit Tagen ist immer wieder Regen angesagt, aber wenn, dann dröppelt es allenthalben mal. Aber es ist so, dass es früh morgens schon immer sehr nach Herbst aussieht. Alles so nass draußen und es wird auch immer später hell. Heute kommen wir nicht vor 11 Uhr weg von Bad Säckingen, aber Eile haben wir ja keine. Als wir dann noch die Tanks leeren und füllen wollen, stehen zwei große Wohnmobile schon in der Warteschlange. Das kann bestimmt ewig dauern, bis wir an der Reihe sind. Das wollen wir jetzt nicht; und so fahren wir einfach los, wie wir sind. Unsere Fahrt geht über Rheinfelden und Lörrach die letzten paar Kilometer auf deutschem Boden.



es geht ein Stück auf der Autobahn entlang



Frankreich, wir kommen!

Hinter Weil am Rhein geht es über den Rhein und schon sind wir in Frankreich. Die französische Fahne flattert am Mast. So, jetzt können wir unsere Ellbogen wieder einfahren und runterschalten auf Normalmodus, jetzt ist die unterschwellige deutsche Hektik hoffentlich wieder vorbei. Wobei wir sagen müssen, dass es heuer mehr Mülltonnen in Deutschland gegeben hat. Vielleicht hat es sich ja einfach nicht bewährt, dass man überall die Mülltonnen entfernt und Schilder aufstellt mit "Nehmen Sie Ihren Müll mit nach Haus und sortieren Sie ihn dort umweltgerecht" darauf. Auf dem Stellplatz von Donaueschingen hatten wir genau so ein Schild gesehen. Aber egal, jetzt hat uns Frankreich ja wieder.



jetzt noch über den Rhein und schon hat Frankreich uns wieder



es geht über Land in Richtung Ferrette

Der allererste Ort nach der Grenze ist Village Neuf, dann kommt Saint Louis, wo wir beim Lidl drei Packungen Mineralwasser kaufen. Dann fahren wir weiter in Richtung Ferrette. Ferrette ist ausgeschildert und hat einen Stellplatz. Und wir wollen heute nicht so weit fahren. Annette fühlt sich seit Tagen gar nicht so gut. Als wir Ferrette erreichen, ist der Stellplatz schon ausgeschildert (Aire reservée aux camping-cars). Wir müssen durch den Ort durch, der auf den ersten Blick gar nicht so übel ist. Es gibt auch ein Schloss hier, das Château Ferrette. Der Stellplatz ist dann ganz außerhalb, aber sehr hübsch angelegt. Platz ist für 4 Wohnmobile und kostenlos. Jetzt essen wir erstmal zu Mittag. Herbert macht dann ein paar Fotos und liest auf einem Schild, dass ein Fußweg nach Ferrette führt und es nur 700m sind. Der Himmel wird jetzt ganz dunkel und in der Ferne hören wir schon den Donner. Es fängt dann auch richtig an zu regnen, sodass wir es uns an Bord gemütlich machen. Wir haben holländische Nachbarn, die noch eine ganze Weile unter ihrer Markise ausharren. Nach einer Stunde hört der Regen wieder auf. Wir haben hier immer noch guten Radioempfang, zum Beispiel SRF1, einen Schweizer Sender. Den haben wir in den letzten Tagen immer gehört.



Durchfahrt durch Werentzhouse



unser Tagesziel Ferrette ist erreicht



ein Blick auf Ferrette aus der Ferne, denn der Stellplatz liegt außerhalb



so hübsch sieht es auf dem Stellplatz von Ferrette aus



unsere Tagesroute ca. 69km

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