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Samstag, 30. August 2014



diesmal nehmen wir eine andere Strecke nach Castelnau-Magnoac

In der Nacht war mal wieder das Käuzchen zu hören. Huuh . . . hu-hu-huu. Ansonsten ist es ja eine himmlische Ruhe, die wir auf L'Eglantière haben, auch tagsüber. Heute früh sitzt Annette schon um 7:45 Uhr vor dem Fernseher und schaut sich den DEFA-Film "Die Reise nach Sundevit" an. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Benno Pludra, und Annettes Lieblingsbuch aus ihrer Kindheit (allein schon wegen der schönen Illustrationen). Und sie hat schon als Kind tonnenweise Bücher gelesen. Heutzutage hat dieses Buch Kultstatus im Osten; es war sogar Schullektüre. Um 9 Uhr haben wir dann unser Frühstück und wollen anschließend los zum Markt in Castelnau-Magnoac. Diesmal biegen wir auf der Hauptstraße schon eine Straße früher ab zum Ort. Unser erster Weg am Marktplatz führt in die Apotheke, wo wir Eisentabletten kaufen. 30 Stück kosten 3,56 EUR. In Deutschland hatten 20 Stück 6,50 EUR gekostet. Na gut, jetzt sind es nur 80mg statt 100mg, aber trotzdem sind Arzneimittel im Ausland immer viel günstiger.



Ankunft am Marktplatz von Castelnau-Magnoac


 



zuerst gehen wir mal in die Pharmacie


 



hier werden Unmengen Rotwein abgefüllt

Dann laufen wir über den Markt, aber diese herrlichen Pflaumen gibt es heute nicht mehr. Überhaupt ist heute nicht so viel los auf dem Markt. Die Saison ist vorbei, das merkt man jetzt überall. Zum Beispiel hat der Intermarché jetzt nicht mehr sonntags vormittags auf. Wir tun noch ein paar Schritte durch den Ort, der wirklich schon recht verfallen ist. In einer Seitenstraße finden wir noch ein Obst- und Gemüsegeschäft namens Henri Primeurs, wo wir eine Tüte Pflaumen kaufen. Andere als die von letzter Woche, aber immerhin. Unsere Spazierrunde schließt sich an unserer Yamaha. Jetzt noch zum Intermarché und dann heimwärts. Ab heute gelten ja die Campingcheques á 16 EUR, aber auf dem Camp kann von einem Ansturm nicht die Rede sein. Und dabei bieten sie sogar 11 = 14, also 11 Cheques bezahlen - 14 Tage bleiben. Für uns beginnen jetzt erstmal die 4 Gratistage. Der Himmel bleibt heute zugezogen. Annette geht trotzdem schwimmen. Ein Geruch von Kaminfeuer liegt in der Luft; sie werden das alte Bauernhaus bzw. Restaurant beheizen müssen, damit es drinnen nicht so klamm wird. Wir kochen uns eine Kartoffelsuppe mit Bohnen und Karotten und Porree und Bockwurst. Herbert nennt sie immer Karottensuppe, weil er findet, dass Annette mit dem Anteil an Karotten übertreibt. Ansonsten ist es ein Tag ohne besondere Vorkommnisse. Morgen wird man uns wohl wieder am Pool finden.



hier kann man seine Stühle reparieren lassen



Herbert macht mal ein Foto . . .



 . . . dieses Foto hier



die Häuser von Castelnau-Magnoac sind uralt



in einem Gemüseladen kaufen wir ein paar Pflaumen



viel ist nicht los im Ort


 


 



Essen ist fertig



eine Karottensuppe mit Kartoffeln

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