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Mittwoch, 20. August 2014



der Klavierstimmer ist da

Morgens kann man nie so richtig sagen, wie das Wetter wird. Aber heute wird es wieder nix. Schade. am Vormittag geht Herbert zum Restaurant, um dort einige Dateien unserer Webseite zu übertragen. Das ist ziemlich umfangreich, und wir wollen das nicht mit unserem eigenen SFR-Zugang machen. Nach zehn Minuten ist er zurück und will die Kamera haben. Der Klavierstimmer wäre gerade da, und es würde so toll aussehen, wie er mit dem Klavier draußen auf der Terrasse stünde. (Heute Abend gibt es ein Concert exceptionnel, mit Lydie Solomon am Klavier. Hatten wir auf dem Veranstaltungsplan gelesen.) Dann bleibt Herbert wohl an die zwei Stunden fort. Als er zurück ist, zeigt er Annette mal die Fotos. Der Anblick des Klavierstimmers erinnert sie an den Roman "Der Klavierstimmer" von Pascal Mercier, einem Schweizer. Na, vielleicht gehen wir heute Abend ja mal hin zum Konzert; es beginnt um 21 Uhr. Was könnten wir jetzt tun? Bei dem ollen Wetter? Wir haben noch zwei Pizzas im Eisfach; die hatten wir uns gekauft, bevor die elektrische Bratpfanne verreckt ist. Ob wir mal versuchen sollen, sie in der normalen Pfanne mit Deckel aufzubacken? Wir lassen sie jetzt erstmal auftauen und legen dann los. Eine nach der anderen. Und das Ergebnis? Gar nicht so übel. Der Käse ist schön zerlaufen und überhaupt blubbert alles vor Hitze. Man braucht also gar keinen Backofen. Man muss nur schön langsam machen auf kleiner Flamme. Und einen Tropfen Olivenöl in die Pfanne tun. Der Nachmittag trödelt sich dann so dahin; wir hören uns ein schönes Soul-Doppelalbum an - SOUL Platinum - da sind tolle Stücke drauf wie von Smokey Robinson mit "Cruisin'" von 1979; oder Marvin Gaye mit "Inner City Blues/Make Me Wanna Holler", von 1971. Es ist so schade, dass Marvin Gaye von seinem Vater im Streit erschossen wurde. Er hat so feine Musik gemacht. Den ganzen Nachmittag tut Annette der Rücken weh, bei jedem Atemzug und jeder Bewegung. Oder kommt es von der Lunge? Wir müssen uns auch immer wundern, dass die Leute in so miesem Wetter nackig herumlaufen. Es ist viel zu ungemütlich dafür. Und am Abend gehen wir dann doch nicht mehr aus dem Haus; um 21 Uhr ist es auch schon stockdunkel. Da sind wir zu faul, und Annette kann sich auch kaum noch rühren. Es wird eine blöde Nacht für sie.    



Xavier, der Besitzer von L'Eglantière, macht auch mal ein Foto



was für ein toller Arbeitsplatz



ein Blick ins Restaurant, das sich in einem alten Bauernhaus befindet



Voilà, die Pizza in der Pfanne ist gelungen (während wir diese essen, ist die zweite in der Pfanne)



ein Blick aus unserem Fenster

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