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Montag, 11. August 2014



weiter geht unsere Fahrt

Heute wollen wir nicht viel fahren, nur bis Givry, wenn der Platz gut ist. Über Land geht es in Richtung Verdun-sur-le-Doubs und durch Chalon-sur-Saône und dann erreichen wir das kleine Givry auch schon. Es scheint, dass Givry auch Wein anbaut, denn ein Schild mit "Grands Vins de Bourgogne - Givry" darauf begrüßt uns. Als wir durch die engen Straßen fahren, nehmen wir im ersten Moment die falsche Abbiegung zum Stellplatz und versuchen dann zu drehen. Das sieht eine Einheimische, die schnell aus ihrem Auto springt, auf uns zuläuft und fragt, ob wir die Aire de Camping-car suchen? Sie erklärt uns, wie wir da hinkommen. Hat man so etwas freundliches schon mal erlebt? Wir finden den Stellplatz also, aber er gefällt uns nicht besonders. Es ist ein ganz normaler Parkplatz auf der Rue de la Gare. Drei Wohnmobile stehen da, als wir gegen 11 Uhr ankommen. Wir entschließen uns weiterzufahren.



Durchfahrt durch Saunières



ein Blick auf Verdun-sur-le-Doubs



Durchfahrt durch Ciel



wir erreichen und durchfahren Chalon-sur-Saône



ein Blick auf Chalon-sur-Saône während der Fahrt über die Saône


 



wir erreichen unser heutiges Ziel - Givry

Als wir durch die Hauptstraße von Givry fahren, sieht der Ort gar nicht so schlecht aus. Sollten wir vielleicht doch bleiben? An der Ortsausfahrt gibt es einen großen Supermarkt namens Colruyt. Dort drehen wir und kehren um zum Stellplatz. Herbert mag eigentlich auch gar nicht mehr weiterfahren. Das Wetter ist heute so la-la, das richtige Wetter, um die Putenkeulen zu machen. Jetzt haben wir aber den Salatkopf gestern schon gegessen. Es muss also ein neuer her oder noch besser, zwei Gurken. Wir machen uns auf in die Stadt, vielleicht gibt es ja einen Petit Casino (Supermarkt), die hat man viel in Innenstädten. Wir finden dann auch einen, aber der ist montags geschlossen. Wir bummeln ein wenig durch Givry und gehen zum Colruyt, der gar nicht so übertrieben weit außerhalb liegt. Es ist 13:07 Uhr, als wir ankommen. Er öffnet erst wieder um 14 Uhr. Gehen wir also erstmal heim, und Annette will später allein nochmal hingehen. Dafür muss sie sich jetzt den Weg durch die Gassen merken, denn der ist viel kürzer als der über die Hauptstraße.



Givry ist gar nicht so schlecht, als wir weiterfahren



jetzt haben wir uns doch auf den Stellplatz auf der Rue de la Gare gestellt (Wo ist denn hier der Bahnhof?)



wir tun ein paar Schritte durch Givry - dieses Tor ist von 1771


 



ein paar Eindrücke von Givry

Falls du heute Abend eine Vermisstenanzeige aufgeben musst: Schau, ich habe das grüne Oberteil an und die grauen Hosen. Und den blauen Beutel dabei. - Mit diesen Worten geht Annette los. Sie hat doch keinen Orientierungssinn, aber sie konnte sich die Häuser merken, an denen sie vorhin vorbeikam. Mit zwei Gurken kommt sie zurück, und Herbert hat die Putenkeulen schon im großen Topf. Jetzt trinken wir uns erstmal einen Kaffee und essen später die Keulen. Der Stellplatz ist schon am späten Nachmittag rappelvoll mit zehn Fahrzeugen. Der Abend wird heute erstaunlich frisch, richtig ungewohnt nach all den Hitzetagen.



am späten Nachmittag ist der Platz voll



und so sehen die Putenkeulen aus



unsere Tagesroute ca. 49km

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