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Sonntag, 03. August 2014



ein letzter Blick auf die Berge

Gestern hatten wir noch ausgemacht, dass wir uns alle heute noch einmal treffen werden und vielleicht irgendwo essen gehen wollen. Zumal unser Schwiegersohn heute frei hat. Aber noch gestern am späten Abend hatte Herbert gar keine Lust mehr dazu. Er würde lieber gleich heute in der Früh losfahren und den Umstand nutzen, dass sonntags ja keine LKWs auf den Autobahnen sein dürfen. Überhaupt scharrt er schon seit Tagen mit den Hufen, und man kann es ihm nicht verdenken. Wir sind auch wieder früh auf den Beinen, warten bis kurz nach 8 Uhr, bis wir bei unseren Lieben an der Türe klingeln und ihnen Guten Morgen und fast gleichzeitig Auf Wiedersehen sagen. Sie finden es zwar schade, aber irgendwann müssen wir uns ja doch trennen und losziehen. Als wir dann kurz vor 9 Uhr losfahren, werfen wir noch einen letzten Blick auf die Berge und sind sehr froh, dass die Tochter mit Familie hier in Bayern, in dieser schönen Region wohnt und sie zumindest ein Gästezimmer in ihrem neuen Haus für uns haben. Wir tanken dann noch bei Avanti in Raubling (70 Liter für 1,38 EUR / Liter Diesel) und schon geht es auf die Autobahn. Wir hatten auch überlegt, ob wir wieder an die Mosel fahren sollen, wo es uns im letzten Jahr so gut gefallen hat. Aber jetzt sind wir schon im August und wir haben noch nicht viel vom Sommer gehabt. Auch hatten wir überlegt, ob wir durch die Schweiz fahren sollen? Aber das wollen wir jetzt doch nicht tun.




auf geht es in Richtung München und Bodensee



München gleicht einer riesigen Baustelle

Auf der Autobahn kommen wir gut voran; die Gegenfahrbahn in Richtung Süden ist viel voller. Auf einem Rastplatz halten wir an und frühstücken erstmal. Dann erreichen wir auch schon München. In München bauen sie seit einiger Zeit eine kilometerlange Unterführung durch die halbe Stadt; die Baustelle ist entsprechend lang. Und mit 36km/h schleichen wir durch die 40er Zone der Baustelle. Und doch sind wir froh, dass heute bloß Sonntag ist und die Straßen nicht so arg voll sind. Dann stoßen wir auch schon auf die A96 in Richtung Lindau am Bodensee. Auf dieser Strecke kommen uns mehrere Motorräder mit angehängten Wohnwagen entgegen. Es ist ein komischer Anblick dieser Gefährte. Dann erreichen wir den Bodenseekreis.. Als wir Lindau erreichen, fahren wir erstmal hinüber nach Österreich, um dort zu tanken, denn immerhin kostet der Diesel dort nur 1,29 EUR. Wir kehren dann direkt wieder um zur deutschen Seite vom Bodensee und fahren nun auf der B31 in Richtung Stockach. Die Ortschaften, durch die wir kommen, sind sehr hübsch, aber fast schon überzüchtet. Und wieviel Starenkästen (Radarfallen) wir auf dieser Strecke sehen. Und wieviel 30er Zonen es hier gibt. Es ist viel Verkehr auf der B31; wir kommen nur langsam voran. Und so entscheiden wir uns, den Stellplatz von Meersburg anzufahren und da heute zu übernachten. Auch wenn der Stellplatz 12 EUR kostet und nicht gerade nett aussieht. Eher wie eine Brachfläche mit Schottersteinen. Es ist halb drei, als wir ankommen. Jetzt müssen wir erstmal etwas essen. Lachs mit bayrischem Kartoffelsalat (mit Essig und Öl, nicht mit Mayonnaise) und mit buntem Salat. Eigentlich wollen wir anschließend noch nach Meersburg hineinlaufen, aber der Himmel sieht schon so bedrohlich aus. Und im Radio - Radio Seefunk - reden sie schon die ganze Zeit von Regen und Gewitter und Unwetter. Da bleiben wir lieber schön daheim. Und überhaupt müssen wir jetzt erstmal zur Besinnung kommen und die Erlebnisse und Aufregungen der letzten Tage verdauen. Später kommt etwas Regen, aber die Nacht bleibt trocken.



es kommen uns mehrere solcher Motorräder mit Wohnwagen entgegen



in Lindau gehen wir über die Grenze nach Österreich zum Tanken



die Ortschaften am Bodensee sind charmant



so langsam, wie wir fahren, könnten wir dabei Äpfel oder Birnen oder Kirschen oder Weintrauben pflücken



Durchfahrt durch Kressbronn



Blick auf Hagnau und den Bodensee



so stehen wir auf dem Stellplatz von Meersburg (auf dem Allmendweg)



unsere Tagesroute ca. 283km

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