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Samstag, 23. August 2014



Ankunft am Markt von Castelnau-Magnoac

Der heutige Tag bringt endlich mal wieder Schönwetter. Samstags ist ja Markt in Castelnau-Magnoac, und wir wollen mit der Yamaha hinfahren. Also Yamaha aus der Garage und fertigmachen zum Abflug. Mit der Yamaha kommt einem die Strecke bis zum Ort wie ein Katzensprung vor, aber gestern sind wir noch so viel gerannt. Der Marktplatz von Castelnau ist dann richtig voll von Marktständen und vielen Kunden. Heute kommt uns der Markt besonders gut besucht vor, auch haben wir nie so viele Stände gesehen. Solche Markttage pumpen Leben in den Ort, der ansonsten immer recht still wirkt. Wir laufen dann erstmal die Marktstände ab und vergleichen die Preise. Es ist putzig, wie beim Metzgerstand die geräucherten Würste wie eine Girlande aufgehängt sind. Gegenüber, beim Bäckerstand, liegen auch ein paar Pizzas zum Verkauf. Am Ende kaufen wir drei kleine Kuchen, die in ganz verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten werden. Zum Beispiel Figues, Myrtilles, Raisins, Caramel, Cerises. Und bei einem anderen Stand kaufen wir 2kg Pflaumen. Mmh, wie die nach südlicher Sonne riechen. Die kommen bestimmt aus dem eigenen Garten des Verkäufers, denn er hat nicht mal eine eigene Waage, sondern muss immer zu einem anderen Stand zum Wiegen gehen.




heute sind besonders viele Marktstände im Ort



hier kaufen wir drei kleine Kuchen - mit Citron, Raisin und Caramel


 



jetzt noch 2kg Pflaumen



wenn Markt ist, erwacht die Stadt zu neuem Leben



jetzt machen wir uns auf die Heimfahrt

Dann halten wir auch wieder beim Intermarché. An die hohen Lebensmittelpreise in Frankreich haben wir uns ja über die Jahre gewöhnt und sagen auch nichts mehr dazu, aber dass ein kleines Bündel Knoblauch (500g) 4 Euros kostet, ist dann doch ganz schön happig. Dagegen ist die Tüte tiefgefrorener Meeresfrüchte (500g) mit 3,77 EUR direkt günstig. Bepackt mit allem machen wir uns auf die Heimfahrt. An den grünen Pflanzkübeln kurz vor der Einfahrt zum Camp geht es vorbei und auch am Pool, den man von oben immer so gut sehen kann. Es sind einige Leute am Pool - bei dem schönen Wetter kommen sie alle aus ihren Löchern.



mit der Yamaha ist alles nur ein Katzensprung

Wir gehen dann auch ganz bald zum Pool, das schöne Wetter ausnutzen. Im ersten Moment haben wir keinen Sonnenschirm, aber den kann Herbert bei den Nachbarn auftreiben, die ihren gar nicht aufgeklappt haben. Ins Wasser gehen wir auch, ach, es ist schön, nach all den Schlechtwettertagen endlich die Sonne wiederzusehen. Ein holländischer Junge von vielleicht 7 Jahren kommt an den Pool und fragt eine Französin, die gerade schwimmt: Is dat Wasser kalt? Sie kann ihn natürlich nicht verstehen, aber das konnte er ja auch nicht ahnen, dass es hier eben doch nicht nur Holländer gibt. Mit Anlauf springt er dann ins Wasser, und als sein blonder Kopf wieder auftaucht, sagt er: Hah, lekker. Da müssen wir richtig lachen. Für uns ist es eine Wohltat heute am Pool. So kann das Wetter jetzt bleiben.



Herbert stellt sich an den Kochtopf . . .

Am frühen Abend stellt sich Herbert an den Kochtopf. Die Meeresfrüchte riechen so gut; die Nudeln köcheln vor sich in. Es ist dann zwar schon etwas frisch draußen, aber wir wollen dennoch draußen essen. Immerhin sind Spaghetti (Fusilli) mit Meeresfrüchten eines unserer Lieblingsessen. Dazu einen Gewürztraminer, der total süffig ist, der aber der einzige Wein ist, den wir noch an Bord hatten. Hach, heute geht es uns richtig gut, heute sind wir sehr zufrieden mit uns und der Welt. Unsere direkten Nachbarn, Eltern mit drei Kindern, in zwei Zelten, entfachen ein großes Feuer, das knistert. Der Vater fächelt lange Zeit, bis er endlich mit dem Grillen anfangen kann. Sie müssen sich so langsam beeilen, denn um 21 Uhr wird es jetzt im August schlagartig dunkel.



. . . und dann gibt es eines unserer Lieblingsessen



voilà, Pasta mit Meeresfrüchten

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