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Dienstag, 13. August 2013



Berge von Wäsche sind heute zu bewältigen

Ist das kalt am frühen Morgen; vielleicht müssen wir doch langsam weiter nach Süden ziehen. Aber erstmal sollten wir noch die Berge von Schmutzwäsche bewältigen, die wir an Bord haben. Um 9 Uhr geht Annette zur Bar und gibt den ersten Wäschesack ab. Es dauert dann bis zehn, bis die erste Fuhre fertig ist. Dann frühstücken wir, und mittlerweile zeigt sich die Sonne, sodass wir draußen nicht mehr frieren müssen. Es geht auf Mittag zu, als wir zum Pool gehen. Eigentlich ist es über die Mittagszeit am Pool immer recht leer, aber jetzt und hier ist es ziemlich voll. Heerscharen von blonden Familien; die Holländer sind doch immer so schön blond. Und Holländer sind auf dem Camp ganz stark vertreten. Wir beide sind mal wieder die einzigen Deutschen; die Deutschen - außer den Ossis - sind eben keine FKK-Leute. Eine einzige Liege ist noch frei, die wir sogleich in Beschlag nehmen. Annette will eh gleich ins Wasser. Dann aber rappelt sich unsere Nachbarin auf, gibt ihre Liege frei und rückt eine Liege weiter zu ihren Kindern. Das Wasser ist schön weich und nicht kalt. Aber mehr als eine Stunde bleiben wir nicht am Pool. Wieder an unserem Platz macht sich Annette an die zweite Fuhre Wäsche. Morgen noch die dritte, und dann haben wir frei. Jetzt müssen nur noch die Textilstreifen weg, die wir uns in den drei Freibädern in Deutschland eingehandelt haben. So weiße Popos hatten wir ja schon seit Jahren nicht mehr. Man macht sich keinen Begriff, wie sehr die Sonne bräunt, während man schwimmt. In Badesachen. Die Luft kühlt am Abend wieder sehr ab. Das einzig lästige hier sind die vielen Fliegen, die pausenlos umherschwirren. Ansonsten fühlen wir uns auf Le Colombier ganz wohl.


 

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