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Mittwoch, 07. August 2013



auf dem Weg zum Yachthafen

Die Wassermassen, die über Nacht herunterkamen, liefen alle in einen Gully direkt vor unserem Schlafzimmerfenster, und haben einen ungeheuerlichen Krach gemacht. An Schlaf war da nicht zu denken. Ebensowenig wie jetzt an einen Badetag; der Himmel ist schwarz von Wolken. Aber, sofern es nicht wieder zu regnen anfängt, wollen wir zumindest mal zur Badestelle gehen und uns den See etwas anschauen. Auch zu der alten Kirche, die in der Ferne direkt am Ufer steht und wohl noch aus Zeiten stammt, als das Gebiet noch nicht geflutet war, wofür drei Dörfer weichen mussten.



alles ist schön angelegt

Aber zuerst kommen wir mal am Yachthafen von Giffaumont-Champaubert vorbei. Ganz in der Nähe gibt es auch kleine Ferienhäuschen zu mieten. Manches Haus ist größer und wohl ganzjährig bewohnt. Der bewölkte Himmel und vor allem der heftige Wind, der heute geht, erinnert uns sehr an die Bretagne. Leute, die uns entgegenkommen, stecken in dicken Jacken und langen Hosen, aber kalt ist es wirklich nicht. Es sieht nur so ungemütlich aus. Dann sehen wir auch die erste der insgesamt sechs Badestellen. Eine große Fläche, die mit Sand aufgeschüttet ist und einem Badestrand ähnlich ist. Gar nicht übel. Was uns aber vor allem auffällt ist, dass man mit seinem Wohnmobil offenbar überall stehen kann. Es gibt diverse Parkflächen und überall sind Wohnmobile zu sehen. Sie sind hübscher untergekommen als wir auf unserem Parkplatz an der Station Nautique



Blick auf den Yachthafen von der Bogenbrücke aus



heute müssen die kleinen Segelboote an Land bleiben



alles sieht aus wie im Herbst



von der Brücke aus sieht man die Kirche am besten



Surfen ist eben ein Schlechtwettersport

Wir müssen nun über eine Metallbrücke, die endlos scheint und wohl 400m lang ist. Wie über offenes Meer ist es, als wir hinübergehen. Hier geht der Wind natürlich noch mehr, aber wir sind froh, dass wir uns nicht so mit Hitze plagen müssen. Drüben angekommen, ist es nicht mehr weit bis zur Kirche. Die Wege um den See sind wirklich schön angelegt. Vor der Kirche steht ein großer Stein zum Gedenken an die drei Dörfer, die dem See weichen mussten. Das alles passierte bereits in 1974. Das hätten wir nicht gedacht, denn die gesamte Infrastruktur rund um den See wirkt so neu, als wäre alles erst vor wenigen Jahren so gebaut worden. Als hätte man dem See gerade erst ein neues Gesicht gegeben. Wir laufen um die Kirche herum, die geschlossen ist. Hier geht der Wind aber richtig arg. Die Bäume biegen sich im Wind. Nun schnell auf den Heimweg, und hoffentlich kommt kein Regen. Es ist nach 14 Uhr, als wir wieder daheim sind. Jetzt wollen wir nicht mehr weiterfahren, sondern machen es uns an Bord gemütlich.



Infotafeln erklären die Fauna und Flora um den See



Ankunft an der Kirche



dieser Gedenkstein erinnert an die drei Dörfer, die dem Bau des Stausees weichen mussten



wieder geht es über die Metallbrücke


 



ein letzter Blick von der Bogenbrücke aus

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