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Montag, 12. August 2013



wir verlassen unser schönes Plätzchen an der Loire

Morgens zeigt sich die Welt immer von ihrer schönsten Seite. Und weil wir das wissen, sind wir schon vor 7 Uhr auf der Piste. Der Blick auf das Schloss von Saumur aus der Ferne ist ja wirklich zauberhaft. auch, als wir dann über eine der Loire-Brücken fahren und das Schloss und die Silhouette von Saumur direkt vor der Nase haben. Es geht nun in südlicher Richtung in die Nähe von La Rochelle. An Sonnenblumenfeldern vorbei, auch wenn sich der Himmel nun immer mehr zuzieht.



Blick auf das Schloss von Saumur aus der Ferne



Voilà, die Silhouette von Saumur



von einer der Loire-Brücken ist der Blick auf Saumur besonders schön



vorbei an Sonnenblumenfeldern geht die Fahrt

Über Parthenay und Niort geht unsere Fahrt. Wir sollten auch mal wieder tanken, aber wenn man eine Supermarkttankstelle sucht, kommt natürlich keine. Wir irren durch Niort, geben die Suche irgendwann auf und fahren in Richtung La Rochelle bzw. La Roche sur Yon weiter. Im kleinen Magné gibt es dann einen Super U mit Tankstelle und sogar mit Entsorgungsstation für Wohnmobile. Perfekt. Auch, dass der Diesel derzeit nur bei 1,27 EUR liegt. (In Luxemburg vor zwei Wochen bei 1,22 EUR.)



wir erreichen und durchfahren Thouars

So, jetzt sind es nur noch 20km zum Camping Le Port in La Ronde. Immer ländlicher werden die Straßen, immer weiter entfernen wir uns von jeglicher Zivilisation. FKK-Camps sind ja immer so abgelegen, damit nur niemand vor Empörung in Ohnmacht fallen wird, wenn oder falls er mal einen nackten Menschen sieht. Zufällig an einem FKK-Camp vorbeifahren wird man also nirgends. Über Stock und Stein geht es, bis wir am Ende vor dem geschlossenen Tor von Camping Le Port zum Stehen kommen. Annette hatte Herbert eh darum gebeten, nicht gleich aufs Gelände draufzufahren, sondern erstmal zu schauen, ob wir überhaupt draufpassen. Und welchen Eindruck wir haben.



immer mehr zieht sich der Himmel zu



immer ländlicher wird die Region

Eine Frau, die anscheinend zu den Betreibern des Camps gehört und gerade durchs Tor gehen will, heißt uns willkommen und bedeutet uns, doch direkt aufs Gelände zu fahren. Sie will das Tor für uns öffnen. Aber wir wollen ja erstmal nur schauen. Wir werden zur Rezeption gebracht, wo wir auf jemand anderen warten sollen. Der erste Eindruck, den wir vom Camp haben, ist kein guter. Alles so gedrungen, unter dichten Bäumen. Die Rezeption ein zusammengeschusterter Bau; wir sehen eine Art Restaurant, dessen Wände aus Zeltplanen besteht, die Bestuhlung aus Plastikstühlen, weiter entfernt einen Imbisswagen. Wir warten immer noch, und Herbert will dann einfach selbst loslaufen und wenigstens mal den Pool sehen. Da werden wir zurückgerufen; wir sollen hier - ici - warten. Jemand würde kommen und mit uns über den Platz laufen. Haben sie etwa Angst, wir würden uns die nackten Leute begaffen? Aber weil unser erster Eindruck eh nicht gut ist, wollen wir auch nicht mehr bleiben. Wir sagen, dass wir wieder abreisen. Man fragt uns dreimal, ob wir englisch sprechen (obwohl dann kein Wort auf englisch folgt) und will uns zum Bleiben überreden. Man kommt bis vors Tor mit uns mit. Wir aber haben uns längst entschieden. Das einzige Problem ist jetzt, dass wir vor dem geschlossenen Tor so schlecht drehen können. Herbert muss über ein Stück Acker. Der Boden ist ziemlich uneben. Aber dann sind wir weg



Dorfidyll fernab der Hauptrouten

Aber immerhin gibt es ja noch mehr FKK-Camps, einen schon gleich in 50km Entfernung. Le Colombier in der Region Vendée. Wir lassen uns vom Navi hinführen und folgen den Anweisungen blind. Diesem Camp hatten wir vor ein paar Tagen eine Mail geschickt, ob sie freie Plätze hätten? Haben sie - war ihre Antwort. Es ist früher Nachmittag, als wir ankommen. Le Colombier besteht aus mehreren Flächen (große Wiesen), und einige davon - die schönsten - werden für Reservierungen freigehalten. So bleiben nicht mehr viele andere Stellflächen. Wir rennen und rennen übers Gelände auf der Suche nach einem freien Platz. Wollen schon entnervt aufgeben, als wir doch noch einen Platz etwas weiter entfernt finden. Uff. Jetzt die Anmeldung und dann das häusliche Einrichten. Am Ende sind wir ganz zufrieden mit unserem Platz. Und heilfroh, dass wir nicht auf Camping Le Port geblieben sind. Le Colombier hat viel mehr von diesem typisch französischen Charme. Heute passiert nicht mehr viel. Wir schauen uns auch mal den Pool an, der uns jetzt ganz anders erscheint als vor drei Jahren, als wir schon mal auf Le Colombier waren. Für vier Tage damals, weil es fast nur geregnet hatte. Morgen haben wir einen Waschtag und dann den ganzen Tag frei. Wir freuen uns auf die Zeit hier.



nun sind wir auf dem Weg zum anderen FKK-Camp



Ankunft in St-Martin-Lars-en-Ste-Hermine, wo sich das FKK-Camp Le Colombier befindet



hier haben wir uns häuslich niedergelassen



unsere Tagesroute ca. 138km

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