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Freitag, 09. August 2013



weiter geht unsere Fahrt

Es sind nur 19°C an Bord, als Annette um halb sieben aufsteht. Ganz ungewohnt, wenn wir doch die letzten Wochen immer so 23°C bis 26°C zu dieser frühen Morgenstunde hatten. Ungewohnt ist auch, dass es jetzt morgens immer viel länger dunkel bleibt. Vorbei ist die Zeit, da die Sonne uns um halb sechs aus dem Bett holt. Nach dem Frühstück werfen wir einen letzten Blick auf den kleinen Hafen von St. Florentin und fahren dann los. Die Fahrt geht an uralten Bäumen vorbei, die die Landstraße säumen. Wunderbar. Wir sind nun auch im Burgund - Bourgogne; die Ortschaften sehen hier gefälliger und heimeliger aus.



Ankunft in Joigny, über die Brücke und dann rechts zum Parkplatz

Da wir nun in westlicher Richtung unterwegs sind und unsere Route direkt über Joigny führt, wollen wir diesen Ort jetzt doch nicht auslassen. Er gehört auch zu den 100 schönsten Umwegen Frankreichs, und bisher waren diese Orte ja immer irgendwie sehenswert. Joigny liegt an der Yonne; eine große alte Brücke bringt uns auf die andere Seite des Flusses, und wir sehen schon von weitem, dass wir da ganz hinten parken können. Von dort ist es nicht weit in die Altstadt auf der anderen Uferseite. Schilder weisen hin auf den Camping municipal, wo man für 24h mit Ver- und Entsorgung für 5,90 EUR stehen kann. billiger geht es ja wirklich nicht, aber wir wollen uns nur kurz Joigny anschauen und dann weiterfahren.



ein erster Blick auf Joigny



Annette geht über die Brücke und die Brücke geht über die Yonne



im Hintergrund das prächtige Office de Tourisme

Wir lesen, dass Joigny an den Grenzen der Regionen Île de France und Champagne gelegen ist und die Tore zum Burgund öffnet. Hach, das alte Frankreich hört sich doch gut an. Wir steigen dann hinauf zur Oberstadt, wollen zur Eglise St-Jean, von wo aus wir einen schönen Blick auf den Ort haben. Wir lesen, dass die Kirche dem Brand von 1530 zum Opfer fiel, der die gesamte Stadt verwüstet hat. Sie, die Kirche, wurde dann im Renaissance-Stil wieder aufgebaut. Wir laufen dann über das Kopfsteinpflaster einer engen buckligen Gasse wieder hinunter zum Fluss. Die Brücke ist ja wirklich schön mit den vielen Blumen zu beiden Seiten.



wir steigen zur Oberstadt hinauf



viele Kneipen gibt es hier



ein Blick zurück nach unten



eng geht es hier zu



Ankunft an der Eglise St-Jean



alles ist trutzig und urig hier



diese bucklige Gasse steigen wir hinab zur Unterstadt



die Brücke ist ja so blumengeschmückt



ein letzter Blick auf Joigny, bevor wir weiterfahren



immer wieder geht es über alte Alleen



diese flotten Triumphs kommen uns entgegen



Durchfahrt durch Château-Renard



Ankunft an der Loire, wo es in Beaugency einen Stellplatz gibt

Dann geht unsere Fahrt weiter. Über Orléans in Richtung Blois an der Loire entlang wollen wir. Etwa 10km vor Châteauneuf-sur-Loire sehen wir ein Schild: Le Meridienne vert - der grüne Meridian, der hier mitten durch Frankreich geht. Der Himmel bewölkt sich nun immer mehr, aber wir kommen auf der Schnellstraße gut voran. Ein weiteres Schild begrüßt uns im Tal der Loire mit den Worten: Val de Loire - Patrimoine Mondial. Weltkulturerbe also. Ach, die Fahrt durchs Loire-Tal ist immer wieder herrlich. Auf dem Navi schauen wir dann mal, ob es nicht irgendwo einen Stellplatz gibt? Den gibt es schon gleich in Beaugency, direkt an der Loire. Es ist 16 Uhr, als wir dort ankommen und noch einige Plätze frei sind. Als wir uns aufrappeln und mal zum Wasser gehen wollen, kommen erste Regentropfen. Warten wir die also ab bei einem Kaffee und gehen dann los.



man hat hier eine Art Strand gebaut für die Sommerferien

Unten am Ufer hat man jetzt für die Ferienzeit eine Art Strand errichtet mit Planschbecken für die Kleinen, mit Sonnensegeln und Liegewiesen, mit einer Bühne für abends, mit allerlei Unterhaltung. Die Franzosen wissen schon zu genießen. Wir laufen dann auch mal in den Ort und staunen, wie groß und vielseitig Beaugency ist. Schmale Gassen führen uns immer tiefer in den Ort. Türmchen an uralten Steinhäusern gibt es hier und da zu sehen. Beaugency ist allerliebst und zählt auch zu den 100 schönsten Umwegen, da hatten wir mal vorher gar nicht in unser Buch geschaut. Um halb sieben sind wir wieder daheim und siehe da, alle FKK-Camps, die wir angeschrieben hatten, haben sich jetzt gemeldet. Alle haben ab sofort freie Plätze für uns. Hach, wie schön, da freuen wir uns auf die nächste Zeit auf einem FKK-Camp. Wir haben uns einen ausgesucht, den wir noch nicht kennen. In der Nähe von La Rochelle. Da wird es also von hier aus hingehen.



jetzt wollen wir doch mal nach Beaugency gehen



alles ist immer so lieblich hergerichtet






das Haus ist schon ganz krumm



am Office de Tourisme fragt Annette nach dem Weg zur Post



und hier wohnen wir derzeit



unsere Tagesroute ca. 197km

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