d06.jpgd21.jpgd11.jpgd02.jpgd04.jpgd19.jpgd08.jpgd18.jpgd14.jpgd01.jpgd07.jpgd10.jpgd13.jpg

Montag, 09. August 2010



wir erreichen den Ort Brantôme

Es geht an großen Sonnenblumenfeldern vorbei, doch sind die Sonnenblumen schon verblüht und lassen die Köpfe hängen. Wir sind nun mitten im Périgord. Unsere Fahrt dauert gar nicht lange, als kurz vor Brantôme ein Schild für einen Carrefour Market gibt, wo wir nachtanken wollen. Immerhin geht der Preisunterschied bei den Supermarkttankstellen für den Diesel auf bis zu 0,15 EUR pro Liter, verglichen mit den normalen Tankstellen.



Blick auf die Abbaye de Brantôme

Nach einem kurzen Einkauf, das Tanken fällt aufgrund der Höhenbegrenzung aus, findet Herbert, dass wir doch mal durch den Ort Brantôme fahren und diesen anschauen sollten. Aber dann führen uns die Beschilderungen auf einen fabelhaften Wohnmobilstellplatz auf der grünen Wiese. Dort parken wir also und machen uns auf in den Ort. Der Fußweg dauert keine 5 Minuten.



Blick auf die Brücke Pont Coudé

Auf einem ausgehängten Stadtplan sehen wir, dass Brantôme eine Insel ist, von der Dronne umschlossen. Später lesen wir dann, dass Brantôme auch das Venedig des Périgord genannt wird. Und das ist keineswegs übertrieben, so sehr überraschen uns die vielen Brücken und engen Gassen. Die Insel ist fast kreisrund.



es braucht viel Schwung, um diese Stufe zu meistern

Amüsant ist es, den Kanuten zuzuschauen, denn ein jedes Kanu bleibt bei dieser Stufe im ersten Moment stecken. Egal, wie leicht oder schwer die Leute, es muss kräftig gewippt und geschaukelt (auch aufgestanden) werden, um mit einem Ruck weiterzukommen. Die Zuschauer auf der Brücke feuern die Kanuten an und klatschen, wenn sich das Boot losmacht.



ein jedes Kanu bleibt hier stecken



Annette auf einer der 6 Brücken, die auf die Inselstadt Brantôme führen



ein weiterer Blick auf die Abtei


 



so schaut man vom Boulevard Charlemagne auf die Dronne (den Fluss)



wir stehen auf der Brücke Pont Coudé



hier noch einmal die Abtei mit dem Glockenturm

Im 8. Jahrhundert zogen Benediktinermönche in die Höhlen am Fuße des Felsens, bevor sie die Abtei gründeten. In Brantôme gibt es den ältesten Glockenturm Frankreichs, der seit dem 11. Jahrhundert intakt ist und auch heute noch läutet, während die Besucher sich in den alten Gassen tummeln oder im Mönchgarten wandeln.



Gibt es ein idyllischeres Hotel als dieses?




Zurück am Wohnmobil entschließen wir uns jedenfalls, auch morgen noch hierzubleiben. Was wir so über das Périgord lesen, gefällt uns sehr gut. Vielleicht können wir ja mit dem motorroller kleine Ausflüge machen, dann sind wir beweglicher. Abends füllt sich der Wohnmobilplatz sehr, aber wir sind die einzigen Deutschen unter den vielen Franzosen und Engländern hier.



unsere Tagesroute ca. 36km

back      |       next