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Sonntag, 25. September 2016

Wir sind gerade mit dem Frühstück fertig, als ein Anruf kommt: Es sind Rosi und Manfred, die fragen, wann wir uns denn mal wiedersehen werden? Vielleicht um den 15. Oktober herum? Da sind wir bestimmt längst weg, sagen wir ihnen. Und so kommt es, dass sie sich heute auf den Weg zu uns machen. Mit ihrem neuerworbenen Nissan Patrol, mit dem sie nächstes Jahr im April nach Island fahren wollen. Den haben sie im Sommer gekauft und ein wenig umbauen lassen. Rücksitze raus, Stau- und Liegeflächen rein, Kompressorkühlbox, Porta Potti usw. Ihren RMB haben sie jetzt bei ihrer Tochter gelassen. Also wir finden es an Bord des Nissans allzu spartanisch. Dagegen ist unser Kastenwagen ein richtiger Palast. Den beiden geht es hauptsächlich darum, dass der Nissan Allrad hat. Na, wir sind gespannt, ob sie es darin 4 Monate lang aushalten werden. Wir sitzen dann zu dritt bei uns auf dem dreieckigen Balkon (Annette mit dem vierten Stuhl in der Küche) und später bei Kaffee und Kuchen (den sie mitgebracht haben) am Esstisch. Es gibt immer viel zu erzählen. Schade nur, dass wir ganz vergessen, mal die Kamera zur Hand zu nehmen. Den Winter wollen sie in Spanien verbringen und wer weiß, ob wir uns nicht unterwegs irgendwo treffen können. Die Welt ist ja doch klein. Um 18 Uhr fahren sie wieder fort und wir winken ihrem Nissan Patrol hinterher.

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Freitag, 23. September 2016



in der Shoe City von Hauenstein

Heute müssen wir mal nach Landau fahren. Auf halbem Wege können wir auch in Hauenstein anhalten und in dieses Schuh-Outletcenter gehen. Direkt an der B10. Vielleicht finden wir für den Herbert ja auch so ein Paar Schuhe wie Annette sie hat. Die Auswahl an solchen Wanderschuhen ist dann zwar groß und Herbert probiert auch welche an, aber am Ende kaufen wir dann doch keine. Die Farbe ist zu dunkel, und irgendwie sind sie auch zu schwer. In Landau gehen wir zum Chinesen und als alles erledigt ist in der Stadt, fahren wir wieder heimwärts. Es ist irre heiß, als wir noch zur Deutschen Bank gehen und Geld holen. Gegen 16 Uhr sind wir zurück. Ganz schön öde, dass wir jetzt hier die Zeit absitzen müssen bis nächsten Dienstag und auch noch am 6. Oktober, die Arzttermine vom Herbert. Heute Abend schalten wir zuerst auf WDR und anschließend schauen wir auf Arte einen Bericht über Françoise Hardy. In französischer Musik können wir immer schwelgen. Wenn wir nur erst wieder losfahren können.



anschließend sind wir beim Chinesen in Landau

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Dienstag, 20. September 2016



das sind die neuen Schuhe (Annette ist ja nicht so ein Modepupperl)

Wir warten dringend darauf, dass der Kaufvertrag über das Grundstück in Sachsen endlich eintrifft. Angeblich wurde der am letzten Freitag abgeschickt, auf unser Drängen und das Drängen des Käufers hin. Aber als der Vertrag auch heute nicht eingeht, glauben wir das nicht mehr. Außerdem warten wir auf ein wichtiges Dokument, das uns per Email geschickt werden soll und das wir dann in der Stadt in der Bibliothek ausdrucken lassen wollen. Das Dokument kommt dann endlich um halb drei. Jetzt schnell anziehen und los. Annette zieht ihre neuen Schuhe an; der Herbert seine neue Weste. Dann der Schreck: Der Drucker geht nicht, weil man eine falsche Druckerpatrone bestellt hatte und die neue noch nicht da ist. Für morgen brauchen wir das Dokument (etliche Seiten). Wir fragen die junge Bibliothekarin, ob wir das Dokument an ihre Emailadresse senden können und sie das dann über den bibliothekseigenen Drucker ausdrucken lässt. Denn unseren USB-Stick darf sie an ihrem System nicht benutzen. Ja, sagt sie, diese Variante ginge. Und so können wir wenigstens die eine Sache heute erledigen, in der Hoffnung, dass morgen endlich mal der Kaufvertrag eintreffen wird. Im Vergleich zu letztem Dienstag ist jetzt schon richtig Herbst; letzten Dienstag hatten wir in der Wohnung noch alle Fenster bis nachts geöffnet. Jetzt können wir langsam mal die Heizung einschalten.



in der Bibliothek - Herbert mit neuer Weste

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Mittwoch, 21. September 2016

Der Vormittag besteht wieder aus Warten, Warten, Warten auf den Kaufvertrag. Dann endlich die erlösende Nachricht: Der Kaufvertrag ist da. Man sagt uns, dass wir jetzt direkt zum Notariat für die Nachbeurkundung kommen können. Dort fragt man uns dann, ob wir selbst oder ob das Notariat das Antwortschreiben mit unseren Unterschriften an das Notariat in Sachsen zurückschicken soll? Ach, wenn es schnell ginge und spätestens morgen abginge, könne das Notariat das gern selbst abschicken, sagen wir ihnen. Das würde aber 20 EUR zusätzlich kosten, zusätzlich zu den Kosten für die Nachbeurkundung. Ups, dann schicken wir das doch besser selbst ab. Zumal es sich am Ende nur um ein einzelnes Blatt Papier handelt, beidseitig beschrieben, ohne Wasserzeichen oder ähnliches. Als wir wieder daheim sind und Annette das Schreiben in einen ganz normalen kleinen Umschlag tut und 70 Cent Porto draufpappt, sagt sie "Schau, 20 Euro gespart". Der Briefkasten wird morgen früh um 8 Uhr geleert. Schön, dass wir das Grundstück in Sachsen dann jetzt auch weghaben, nach fast 12 Jahren für etwas mehr als das doppelte, als wir damals bezahlt hatten. Morgen ist Herbstanfang, und man merkt es deutlich. Es wird Zeit, dass wir wieder losfahren können, aber der Herbert hat noch ein paar Arzttermine.

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Montag, 19. September 2016

Eigentlich wollen wir heute nur zu diesem Orthopädieschuhladen im neuen Gesundheitszentrum, wo wir am Samstag in deren Schaufenster zwei Paar schöne Schuhe (reduziert) gesehen hatten. Am Samstag war der Laden geschlossen. Herbert braucht neue feste Schuhe für den Winter, und dann muss ja noch eine 1cm Erhöhung in den linken Schuh eingearbeitet werden. Jetzt sind wir also da, aber dann stellt sich heraus, dass beide Paare nur Größe 40.5 sind. Ist eher was für Annette. Das eine Paar sieht besser aus und hat eine ganz ungewöhnliche Sohle. Von dieser Schuhmarke, Chung Shi, hat Annette auch die Holzsandalen, die sie auf Kreta fast jeden Tag getragen hat und von denen sie richtig schöne Beine bekommen hatte. (Oder etwa nicht?) Die Schuhe kosten jetzt nur noch 30 EUR statt vorher 150 EUR. Schade, dass wir keine Kamera mitgenommen haben, denn jetzt fahren wir noch nach Zweibrücken zum Style Outlet, wo wir für Herbert zwar keine Schuhe finden, aber eine neue Weste und eine Jogginghose. Anschließend fahren wir noch nach Zweibrücken hinein, aber gegen 15 Uhr haben die Restaurants geschlossen, sodass wir nur auf einen Kebab irgendwo einkehren. Wir sind nur in Bluse und Polohemd unterwegs, und es ist keine bisschen kalt, obwohl alle Leute in Jacken stecken. Gegen 17 Uhr sind wir wieder daheim.

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