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Donnerstag, 29. September  2011

Jetzt ist ja nun unsere gesamte Planung durcheinandergebracht., denn wir gingen ja davon aus, dass doch zumindest eine eindeutige Tendenz, entweder verloren oder gewonnen, zu erkennen gewesen wäre beim gestrigen Termin beim OLG, aber nun, da alles immer noch offen ist und wir nicht einmal wissen, ob wir nicht noch ein drittes Mal bei Gericht zu erscheinen haben, müssen wir völlig umplanen. Denn wir hatten vorgehabt, das heißt, fast hatten wir schon die Tickets in Händen, heuer auf Kreta zu überwintern. Hatten uns sogar ein dickes Reisebuch Kreta (vom Michael Müller Verlag) gekauft, uns total gefreut auf Kreta im Winter usw. Aber uns ist das Risiko mit Griechenland jetzt zu hoch. Ob wir dann einen Flug nach Deutschland bekommen würden, ob dann nicht die Fähren streiken usw. Zu schweigen davon, uns in den Hexenkessel Athen zu begeben. Und so haben wir jetzt entschieden, auf die Iberische Halbinsel zu fahren; erst mal in die Provence und schauen, wie der Trend der beiden Gutachter ausfallen wird, die ja noch im Oktober aktiv werden sollen. Was uns der Gerichtsprozess schon Nerven gekostet hat, von Geld ganz zu schweigen. Und doch glaubt Herbert mittlerweile, dass die Chancen auf unserer Seite besser aussehen als auf der Beklagtenseite. Morgen wollen wir aufbrechen nach Süden, obwohl wir uns in diesen Tagen nicht über das herrliche Altweibersommerwetter beklagen können. Nur ein einziges Mal hatten wir heizen müssen, seit wir in Deutschland sind.

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Mittwoch, 28. September  2011

Nach einer schlaflosen Nacht steht heute also der zweite Termin beim Oberlandesgericht in München an. Wir fahren schon um 7:30 Uhr los, um genug Zeit bis 10 Uhr zu haben. Wir sind dann schon kurz nach 9 Uhr in München. Nun beginnt die Zeit des Wartens. Unser Termin verschiebt sich dann auf 10:30 Uhr, und wie beim letzten Mal haben die Zeugen, es sind derer vier, nach einer kurzen Anwesenheitskontrolle draußen auf dem Flur zu warten. Um kurz vor 13 Uhr werden alle vier Zeugen in den Gerichtssaal gerufen, wo man ihnen mitteilt, dass auf deren Vernehmung verzichtet wird bis auf einen unserer Zeugen, und zwar den Mechaniker, der damals in der Werkstatt den Schaden festgestellt hat und der die Umbaumaßnahmen im Panzer durchführte. Kurz darauf ist dann für zwanzig Minuten eine Pause, während der wir auf die Straße gehen und Herbert alles berichtet, was soweit passiert ist. Es ist so, dass der 1. Gutachter völlig zu unseren Gunsten aussagt und der 2., der Holzsachverständige, auch zu unseren Gunsten aussagt, sich aber nie richtig festlegt. Am Ende ist er immer recht vage in seinen Aussagen. Auch werden wieder mehrere Aussagen des Beklagten widerlegt; das Gericht stutzt mehrmals. Schließlich will man sogar, dass das Fahrzeug nach München gebracht wird, was Herbert entschieden ablehnt. Auch rät der 1. Gutachter ihm davon ab. Am Ende, das heißt um 16 Uhr, also nach 5,5 Stunden, wird festgelegt, dass sich beide Gutachter noch einmal gemeinsam zu einer weiteren Besichtigung am Fahrzeug einzufinden haben. ("Zur Manifestierung eines entsprechenden Urteils benötigen die Richter jedoch noch eine aussagekräftige Sachverständigenstellungnahme", so heißt es wörtlich.) Herbert erfährt, dass dies noch im Oktober zu geschehen hat und der nächste Verhandlungstag im Dezember zu erwarten ist. Man weiß noch nicht, ob die Parteien dann wieder anwesend zu sein haben oder ob nach Aktenlage entschieden wird. Unser Anwalt fragt die Richter, ob denn schon eine Tendenz zu erkennen sei und es heißt, dass unsere Chancen gut seien. Dennoch sind wir beide total kaputt, sind um 17 Uhr heim und um 19 Uhr im Bett mit einem extremen Unwohlsein. Die Warterei geht weiter.

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Donnerstag, 22. September  2011



wir sind in Bad Aibling unterwegs

Nach einer geruhsamen Nacht sind wir in Bad Aibling unterwegs. Jetzt im Herbst schaut alles recht hübsch aus. Und welches Glück wir überhaupt mit dem Wetter haben, können wir doch kurzärmelig sein. Im Ort kaufen wir dann noch ein paar Wäschestücke und drehen ansonsten unsere Runden durch die Straßen. Am Bahnhof schauen wir, was eine Bahnfahrt nach München kostet, aber bei 29 EUR werden wir wohl besser das Auto nehmen. Morgen wollen wir fleißig am Wohnmobil sein; heute passiert nicht viel anderes.



..und zwar Zwetschgendatschi



Bad Aibling ist eine kleine verträumte Stadt

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Freitag, 23. September  2011



Annette macht das Dach sauber

Als wir in Breisach auf dem Stellplatz gestanden hatten, kam jemand auf uns zu und hat uns vorgeführt, wie Nanoversiegelung am Wohnmobil funktioniert. Das Mittel, das er in der Flasche hatte, hat die behandelten Stellen so glatt gemacht und alles wirkte so leicht zu handhaben, dass wir uns hinreißen lassen hatten, ein paar dieser Flaschen zu kaufen. Heute wollen wir uns das Wohnmobil vornehmen, das heißt, Annette muss aufs Dach und da mit allem beginnen. Denn die schwarzen Schlieren, mit denen man ja ständig am Wohnmobil zu kämpfen hat, kommen ja von der Abdichtmasse vom Dach.



dreimal wird das Wasser ausgetauscht

Annette steigt also wieder durchs Dach, einen Fuß auf dem Sofa, den nächsten auf den Tisch, dann auf Herberts Schulter und dann hinaus aufs Dach. Drei Durchgänge werden es, während Herbert immer fleißig das Wasser austauscht. Am Ende, als Annette die Nanoversiegelung auf die saubere Fläche aufbringt, ist sie einerseits total kaputt, aber andererseits ist das Ergebnis richtig gut. Wir fahren dann anschließend in die Waschanlage und wollen morgen die Seiten angehen.



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Mittwoch, 21. September  2011



es geht hinauf zum Samerberg

Heute sind die Rosenheimer Geschäft dran, denn wir brauchen mal wieder einen Schwung neuer Sachen. Am Ende kaufen wir Schuhe, drei Hosen und einen Pullover. Dann verlassen wir die Stadt und fahren zum Samerberg, den Enkel und Herberts Tochter besuchen. Mei, wie der Kleine gewachsen ist. Jetzt ist er ja bald ein Jahr alt, und er flitzt schon durch die ganze Wohnung. Wir haben ihm eine Holzeisenbahn mitgebracht und haben dann fast so viel Spaß daran wie der Kleine selbst. Bis spät bleiben wir und fahren dann nach Bad Aibling, wo die Stellplatzgebühren von 5 auf 7 EUR gestiegen sind. Aber zumindest ist der Platz ganz schön.

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