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Montag, 31. Oktober  2011



hier beginnt die Steilküste

So langsam heißt es Abschiednehmen von Calpe, auch wenn wir uns mittlerweile so richtig hier eingelebt haben. Je länger man irgendwo bleibt, desto schwerer fällt die Trennung, aber wir wollen doch weiter in südlichere Gefilde ziehen. Heute jedenfalls ist es wieder ein richtiger Sommertag, keine Spur davon, dass es in den letzten Tagen so oft geregnet hatte.



ein Sonnenbad auf der Promenade

Nach einem kurzen Sonnenbad auf einer der Terrassen an der linken Promenade bummeln wir über ebendiese und schauen uns die schönen Ecken an, die Calpe zu bieten hat. Dann machen wir den Fehler, mal durch das Straßengewirr im älteren Kern von Calpe, also rechterhand vom Felsen, zu wandeln. Also da gefällt es uns ja gar nicht; man hält sich besser auf der Promenade auf und schaut den Badenden zu, die sich heute im Wasser tummeln.



paradiesische Zustände mitten in der Stadt



wie auf dem Präsentierteller..

Als wir dann wieder in die Exotic Bar einkehren wollen, ist unser Lieblingstisch ganz in der Ecke besetzt; es sitzen zwei junge Männer mit nacktem Oberkörper dort und räkeln sich auf den Polsterauflagen. Pfui, gut dass wir das rechtzeitig sehen, denn da würden wir jetzt nicht mehr sitzen wollen. Also lassen wir uns in der Tango Bar nieder, die direkter Nachbar ist. Sitzen dort in der ersten Reihe und lassen die letzten Tage Revue passieren. Also bis jetzt gefällt uns der Aufenthalt in Spanien und die paar Tage Regen, na ja, die sind wohl normal.



..sitzen wir in der Tango Bar

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Sonntag, 30. Oktober  2011



die Wäsche flattert auf der Leine

Annette packt die Gelegenheit beim Schopfe, packt den Wäschesack, nach Farbe sortiert, und marschiert zur Waschmaschine, die sich auf dem Platz befindet. Da ist es nach der Zeitumstellung erst kurz nach sieben Uhr, Bahn frei also für einen Waschtag. Für heute ist auch kein Regen angesagt, und so sind wir guter Dinge, was unsere Berge Wäsche angeht. Über Mittag ist alles trocken, und zwar ohne Wäschetrockner, den wir wenn möglich immer gern vermeiden.



Herbert ist im Calpe Fish Spa

Auf geht es jetzt in die Stadt und zu den Fischen, die dem Herbert an den Füßen knabbern sollen. Wir kennen das aus dem Fernsehen und wollen es heute selbst ausprobieren, das heißt nur der Herbert. Die Fische heißen Garra Rufa und knabbern die harten Stellen an den Füßen ab. Vorher bringen sie ein Enzym auf die Haut auf. Schon beim Hinschauen kribbelt es an den Füßen und als Herbert seine Füße ins Wasser steckt, kommen sie und legen los. Manchmal muss er wegzucken, aber die 15 Minuten sind dann ganz schnell um.



die Fische knabbern an seinen Füßen

Am Ende sind Herberts Füße ganz weiß und weich, wie neu. Er ist recht angetan davon und will vielleicht noch einmal wiederkommen. Annette ist jedenfalls nicht dazu zu bewegen, sie mag sich nicht gern an die Füße kommen lassen. Außerdem hat sie gar keine Druckstellen an den Füßen. Bei 1,74m findet sie, dass sie groß genug ist und sich nicht auf turmhohe Hacken stellen und sich die Füße ruinieren müsste. Wir spazieren dann noch durch den Ort und genießen das schöne Wetter. Der Himmel ist wieder strahlend blau.



der Himmel ist wieder strahlend blau

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Freitag, 28. Oktober  2011



Blick auf den Stellplatz Odissea in Calpe

Am Vormittag hält sich das Wetter eigentlich noch, aber als wir losgehen wollen, ist es schon zu spät. Es fängt zu regnen an, sodass wir wieder umkehren. Es hört auch nicht mehr auf. Und so verbringen wir den Tag an Bord. Ach wären wir doch rechtzeitig weitergefahren, aber jetzt wollen wir die Regentage abwarten und nicht im Regen fahren und nirgends anhalten und aussteigen können.



der Eingangsbereich

Im Laufe des Tages erreicht uns dann die Nachricht unseres Anwalts, dass der neuerliche Termin der beiden Gutachter am 15. November sein wird. Na, hoffentlich ist es da nicht schon so klirrend kalt in Deutschland für die beiden Herren in der ungeheizten Halle. Hier in Spanien jedenfalls ist es nicht kalt, nur am regnen. Eigentlich ist es ganz gut, dass wir hier am Stromnetz hängen, sonst hätten wir womöglich noch den Generator in diesem Jahr bemühen müssen. Den brauchen wir ja praktisch gar nicht mehr, nicht mal mehr zum Haarschneiden, denn dafür nutzen wir jetzt immer den Umformer, was prima funktioniert.

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Samstag, 29. Oktober  2011



nichts als Regen bis Mittag

Puh, bis Mittag regnet es stark und ausdauernd. Da können wir nur abwarten und hoffen, dass es irgendwann aufklart. Na, das tut es nicht gerade, aber der Regen hört zumindest auf, sodass wir ein wenig bummeln gehen können. Die allermeisten Kneipen und Bars auf der Promenade sind heute geschlossen, das wird wohl am Regen liegen. Und auch, weil sich Tische und Stühle draußen befinden und man die Leute nicht im Nassen sitzen haben kann.



wir sitzen unterm Dach



alles noch dunkel nach dem Regen



wir sind im Hafen von Calpe



Kommt die Sonne noch durch?

Nach einem kurzen Regenguss, den wir in einem Café drinnen aussitzen, laufen wir nochmal in den Hafen, wo heute aber auch gar nichts los ist. Wieder auf der Promenade, auf der linken, sehen wir viele Kinder in Kostümen. Sie machen wohl eine vorgezogene Halloween Party heute am Samstag, denn am Montag, wenn die eigentliche Halloween-Nacht ist, werden sie wohl nicht so lange aufbleiben dürfen.



eine vorgezogene Halloween Party für die Kinder am frühen Abend



Blick auf die Bucht von Calpe

Und wieder kommt ein Regenguss, den wir bei einem Kaffee abwarten. Kalt ist es ja im Regen nicht, aber am Ende sind wir doch froh, als wir wieder daheim sind. Vorher kaufen wir uns noch ein paar Birnen im Supermarkt. Uns gefällt, dass der Stellplatz so nah zur Stadt und zu den Einkaufsmöglichkeiten gelegen ist.



wir müssen einen weiteren Regenhusch abwarten

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Donnerstag, 27. Oktober  2011



wir gehen zum Aldi, der ja ganz in der Nachbarschaft liegt

Es ist ein richtiger Herbsttag heute mit Regen und gefallenen Temperaturen. Man macht sich ja keinen Begriff, wie sehr man sich an warme Gefilde gewöhnt und wie schwer man sich dann mit der Kälte tut. Über Mittag laufen wir mal zum Aldi, das Sortiment anschauen. Aber eines steht fest: Der Lidl ist im Ausland gefälliger als der Aldi. Ansonsten bleiben wir heute daheim und hören Radio Veronica (auf 98.2FM), einen englischen Sender mit toller Musik. Als wir hier am Montag ankamen, kam als allererstes Stück Ichycoo Park von den Small Faces, da haben wir uns gleich gedacht, dass es bestimmt ein englischer Sender ist. Wir kennen eine österreichische Veronika (die weibliche Hälfte von Herby & Vroni) und fragen uns, wie das wohl ist, wenn man andauernd seinen Namen im Radio hört? Herbert ist den ganzen Tag im Internet (kostenlos am Platz) und verfolgt, wie heute die Aktien durch die Decke gehen. Na, vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder.

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