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Sonntag, 31. Oktober 2010

Auch heute regnet es ununterbrochen, sodass wir keinen Schritt vor die Tür setzen können. Wir vertreiben uns den Tag mit Lesen und Radiohören. Abends ist dann im Fernsehen von Überschwemmungen in der Toskana die Rede. Nur gut, dass wir hier in San Casciano ganz oben am Berg und auf geschottertem Grund stehen. Und doch haben sich überall große Pfützen gebildet.

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Samstag, 30. Oktober 2010



unser Stellplatz im Regen

Es ist ein einziger Dauerregen heute. Da verkriechen wir uns an Bord und disponieren um. Es gibt also kein Hühnerfrikassee, sondern wir kochen uns eine Hühnersuppe. Brr, der Regen perlt am offenen Küchenfenster ab. Am späteren Nachmittag klopft es an unsere Tür. Ein Italiener, ganz pudelnass, fragt, ob wir Kleingeld hätten für die Parkuhr. Denn vorher öffnet ja der Schlagbaum nicht. Wir haben; und dann stellt er sich zu uns auf den Platz. Bis zum Abend kommen noch sechs weitere Wohnmobile dazu. Da fällt der Feiertag nun so günstig auf einen Montag, sodass viele in ihren Wohnmobilen unterwegs sind, und dann geht alles im Regen unter. Auch zu Bett gehen wir, während es lautstark aufs Dach pladdert.



wir kochen uns eine Hühnersuppe


 

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Donnerstag, 28. Oktober 2010



auf dem Piazza dell'Erbe in San Casciano

Mittlerweile haben wir das kleine San Casciano richtig ins Herz geschlossen. Praktisch jeden Tag spazieren wir in den Ort, uns sei es auf ein Eis. Und verglichen mit den anderen Ortschaften, die wir mit dem Roller besucht haben, ist San Casciano sogar ziemlich groß mit den vielen Geschäften, die sie hat.



auf der Via Borromeo Borgo Sarchiani

Wir warten auf den nächsten perfekten Herbsttag, um dann wieder mit der Yamaha loszufahren. Denn die Umgebung ist ja wirklich zauberhaft. Auch haben wir von unserem Stellplatz aus ein freies WLAN gefunden, sodass Herbert jetzt schon einige Zeit an der Neugestaltung der Website sitzt und alles übertragen kann. Er will auf das CMS-System Joomla umstellen.



so zentrumsnah stehen wir in San Casciano

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Freitag, 29. Oktober 2010



wir kaufen fürs Wochenende ein

Der Himmel ist grau und so wird es heute nichts mit einem Ausflug. Stattdessen überlegen wir, schon heute am Freitag den Einkauf fürs Wochenende zu erledigen, weil doch am Montag Feiertag (Allerheiligen) ist und der Coop dann geschlossen sein wird.



Eine Flasche Chianti gefällig?

Von unserem Stellplatz über der Stadt führt ein Fußweg - percorso pedonale - durch die Stadt und bis hinunter ins Tal zum Coop Supermarkt. Wir kaufen für drei Tage ein und sind nicht die einzigen an den Kassen.



Annette packt alles ein..

Es werden zwei Beutel gefüllt mit einem Hähnchen für Frikassee, Spinat, Hackfleisch, Kleinigkeiten, Gemüse und einer Flasche Chianti. Schauen wir mal, wie der aus dem Supermarkt schmeckt. Und es ist auch nicht so, als müsse der Herbert alles allein schleppen, sondern brauchte die Fotografin die Hände frei fürs Foto.



..und Herbert schleppt es dann heim

Wieder daheim spielt das Radio den ganzen Tag. Wir haben hier einen tollen Sender gefunden, R 101, der richtig gute Musik spielt. Und dann plappern wir immer alles nach, was wir so hören. Telefonnummern und das ständige Wort "Allora". Aber das machen wir in jedem Land, das ist immer lustig, auch wenn wir ganz schön übertreiben müssen, damit uns das italienische Temperament gelingt.

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Mittwoch, 27. Oktober 2010



auf der Fahrt nach Tavarnelle in Val di Pesa

Heute machen wir einen Ausflug ins 12km entfernte Tavarnelle in Val di Pesa, deren Name von den antiken Tavernen zur Rast und Stärkung abgeleitet ist und die sich entlang der Via Regia zwischen Florenz und Siena erstreckten.



der Marktplatz Piazza Matteotti in Tavarnelle

Kaum in Tavarnelle angekommen und auf dem Piazza Matteotti geparkt, bekommen wir einen großen Schrecken: Unsere Kamera macht nur noch fast weiße Fotos, egal wie sehr Herbert an den Einstellungen fummelt. Er macht wohl an die 10 Fotos, die aber alle gleichmäßig weiß ausfallen. Und irgendwann funktioniert wieder alles bestens und wie von selbst.



Straßeneindrücke der Stadt

Aber Tavarnelle hat nicht allzu viel zu bieten, finden wir. Auch geht heute wieder ein schneidend kalter Wind. Also bleiben wir nicht sehr lange, sondern fahren ins 3km entfernte Barberino Val d'Elsa. Die kurze Fahrt dorthin ist wieder zauberhaft und wir halten zweimal an für ein Foto.



weiter geht es nach Barberino Val d'Elsa



Blick auf die romanische Pfarrkirche Sant'Appiano

Barberino erhebt sich auf einer Anhöhe, und deren weitläufige Ummauerungen und mehrere Zugänge zeugen von der mittelalterlichen Vergangenheit des Ortes. Die winkligen und engen Gassen halten den kalten Wind von uns. Also einen solch gut erhaltenen historischen Ortskern haben wir noch nirgends gesehen. Kein einziges Haus ist verfallen, geschweige denn unbewohnt.



wir sind im historischen Kern der Ortschaft



Blick in die Via dell'Arco



eine weitere Ansicht der Pfarrkirche

Die romanische Pfarrkirche Sant'Appiano mit vier kreuzförmigen Pilastern, die zur antiken Taufkapelle gehörten, erhebt sich über dem Ortskern. Wir werfen auch einen Blick ins Innere der Kirche, das uns sehr gefällt. Alles ist klein und heimelig. Selbst richtige Kerzen brennen hier.



im Innern der Pfarrkirche



einer der Zugänge zum historischen Kern von Barberino



auf der Via Francesco da Barberino



jedes Haus ist hier bewohnt


 

Auf unserer Rückfahrt halten wir noch im Coop in Tavarnelle, wo wir das erstemal an einer automatischen Kasse bezahlen. Eine Mitarbeiterin kommt sehr freundlich und engagiert auf uns zu und zeigt uns das Zahlungsprinzip. Das Wechselgeld kommt dann an zwei Stellen (für Scheine und Münzen) aus dem Automaten gefallen. Bei einem Tee sitzen wir dann daheim und wärmen uns auf.

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