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Samstag,  31. Oktober 2009
 


der Fährhafen von Roscoff

Bis 9 Uhr bleiben wir im Bett. Dann fahren wir weiter. Unterwegs halten wir bei einem Flohmarkt und gegen 12 Uhr machen wir eine Pause hinter Morlaix an der Uferstraße und schreiben am Reisebericht. Es ist gerade Ebbe und die Boote liegen im Schlick. Dort finden wir auch einen Wasserhahn, wo Herbert Wasser auffüllt. Als wir weiterfahren, schaukeln die Boote wieder; die Flut hat eingesetzt.


Blick auf Roscoff

Als wir uns Roscoff nähern, merken wir schon den englischen Einschlag. Erstmals am Straßenrand finden wir englischsprachige Reklame, die überall Wein und Bier anpreist. Anscheinend kommen die Engländer zum Alkoholeinkauf hierher.


Schiffe in allen erdenklichen Farben
 


der Fang wird verladen

Auch am Samstag haben die Fischer nicht frei. Ein großer Fischkutter löscht gerade seine Ladung. Taschenkrebse en masse, und nebenbei wird eine Kiste nach der anderen verkauft. Das Kilo für 4 Euros. Wir beobachten, dass ein Krebs etwa 1,5kg wiegt. Die Leute kaufen eifrig.


die Taschenkrebse werden sofort verkauft


 

Früher machten sich die Onion Johnnies von Roscoff auf, um in England bretonische Zwiebeln zu verkaufen. (Aber dieses Bündel am alten Fahrrad haben sie wohl vergessen.) Aufgrund dieser alten Schiffsbindungen ist Roscoff bis heute Fährhafen für Schiffe nach England und Irland geblieben. Jetzt zur Winterzeit allerdings stellt sich der Fährbetrieb immer mehr ein. Fähren nach Irland fahren jetzt im November schon gar nicht mehr. Und ab dem 8. November geht nurmehr viermal die Woche eine Fähre nach Plymouth.



in den Gassen von Roscoff


bei einem Café Creme

Am Hafen setzen wir uns auf einen Kaffee hin. Wir sehen viele Wanderer mit Rucksäcken, die um diese Jahreszeit die Küste entlang wandern gehen. Der Wohnmobilstellplatz in Roscoff ist gut ausgelastet, uns gefällt er aber nicht sonderlich. Und so stellen wir uns in den Fährhafen, wo wir direkten Blick aufs Wasser haben.


der Kirchhof


hier wohnte in 1548 die damals fünfjährige Maria Stuart


unsere Tagesroute ca. 78km


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Freitag,  30. Oktober 2009
 


der Inbegriff der Bretagne

Morgens halten wir uns noch einige Zeit in Paimpol auf. Und dann fahren wir weiter westwärts. Wir wollen heute zur Pointe du Château. Dort angekommen wandern wir die Côte de Granit Rose entlang, bis wir zu dem wohl am meisten fotografierten kleinen Häuschen anlangen, das sich direkt zwischen zwei Felsblöcke zwängt. Dieses kleine Wohnhaus findet sich in fast jedem Bretagne-Bildband wieder.


Restaurants in Paimpol


im Hafen von Paimpol


in den Gassen des Ortes


eines der beliebtesten Fotoj25ive der Bretagne

Es ist Ebbe, als wir hier ankommen. Zurück am Wohnmobil wollen wir einander die Haare schneiden. Schnell sind der Generator angeschaltet, ein Stuhl aufgestellt, der Friseurumhang umgelegt und schon kann es losgehen. Anschließend springen wir noch unter die Dusche. Dann fahren wir die kurze Strecke zurück nach Tréguier.


Ankunft in Tréguier

Die kleine Stadt ist recht hübsch, aber auch irgendwie auseinandergezogen. Zum Spazierengehen ist sie nicht so ideal. Wir schauen auch in die Kathedrale St-Tugdual, die im Innern direkt klamm ist. In jedem Mai wird Tréguier zu einem Pilgerort, wenn Pilger zum Grab des heiligen Yves in die Kathedrale strömen. Wir kaufen nur noch ein Brot und stellen uns dann auf den Wohnmobilstellplatz am Ende des Ortes.


Häuserzeilen in Tréguier


Tréguier


unsere Tagesroute ca. 38km


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Mittwoch,  28. Oktober 2009
 


die Schleuse am Gezeitenkraftwerk in St. Malo

Da wir Den Mont Saint Michel hinreichend kennen und der Himmel heute ganz grau ist, fahren wir schon um halb acht weiter. Wir fahren in Richtung St. Malo. Am Gezeitenkraftwerk nahe Dinard machen wir eine Pause und frühstücken. Dabei können wir aus dem Fenster hinaus den Schleusenbetrieb beobachten. Wir staunen, wieviel Bootsverkehr immer noch herrscht.


die Boote können passieren


der Strand beim Cap Fréhel

Wir wollen zum Cap Fréhel in der Hoffnung, dass das Meer heute rauh ist. Denn es nieselt sogar. Denn einer der Gründe, warum wir über die Bretagne nach Spanien / Portugal fahren, ist dass Herbert einmal die Herbststürme am Atlantik fotografieren möchte. Am Leuchtturm angekommen ist das Meer so ruhig, dass alles direkt trist wirkt. Dennoch sind ein paar Leute hier. Aber der Vorteil dieser Jahreszeit besteht darin, dass wir mit dem Wohnmobil jetzt immer direkt bis an den Ort des Geschehens fahren können. Auch werden um diese Jahreszeit keine Parkgebühren mehr verlangt.


der Leuchtturm am Cap Fréhel


Nach zwei Stunden Bücherlesen finden wir es hier denn doch zu eintönig und abgeschieden. Und so fahren wir noch bis in den Nachbarort Erquy. Dort stellen wir uns auf den Wohnmobilstellplatz und bummeln abends noch etwas am Strand entlang.


unser Stellplatz in Erquy


unsere Tagesroute ca. 112km


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Donnerstag,  29. Oktober 2009
 


die Boote sind in einen Märchenschlaf getaucht

Wir liegen noch im Bett, als der Bäcker lautstark hupt. Brot haben wir aber noch und so drehen wir uns noch einmal um. Dann fahren wir bis Pléneuf Val-André, wo wir uns mit Blick auf den kleinen Hafen zum Frühstück niederlassen.


es ist Markttag in Binic

Dann wiederum geht es weiter nach Binic. Strahlender Sonnenschein begleitet uns. In Binic ist heute Markt und so halten wir uns in Richtung Wohnmobilstellplatz. Von dort sind es dann 5 Minuten in den Ort.


und die Leute sitzen hemdsärmelig in den Cafés

Der Markt ist dann aber doch eher klein. Und so bummeln wir noch ein wenig durch die Straßen. Am frühen Nachmittag fahren wir weiter in Richtung Paimpol. Das Wetter ist so warm und schön, dass wir bei einem Super U kurzentschlossen anhalten, um das Wohnmobil zu waschen. Auch überprüfen wir den Luftdruck der Reifen. Normalerweise brauchen wir 4,5 Atu, aber die Anlage gibt nur 4,3 Atu her. Aber besser noch als die 3,8 Atu, die wir in den Reifen hatten. Auch wollen wir noch staubsaugen, aber der Euro ist dann weg, ohne dass der Staubsauger läuft.


Blick auf die Kirche von Binic


Abends erreichen wir Paimpol. Der Stellplatz ist sehr nah am Hafen und Ort. Aber die Parkplatzbuchten sind sehr eng und irgendwie unübersichtlich. Viele andere Wohnmobile fahren deshalb weiter, sodass wir fast die einzigen bleiben. Bei Dunkelheit gehen wir noch zum Hafen und bummeln an den vielen Booten entlang.


Blick auf den Ort Binic


unsere Tagesroute ca. 85km


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Dienstag,  27. Oktober 2009
 


wir schreiben den Reisebericht

Als wir aufstehen ist strahlender Sonnenschein. Wir schreiben am täglichen Reisebericht, der doch immer etwas Zeit in Anspruch nimmt. Zumal er zweisprachig ist und sich auf diese Weise mit der Bilderauswahl auf teils bis zu 2 Stunden beläuft.


Ankunft in Beuvron-en-Auge

Nach getaner Arbeit fahren wir weiter in Richtung Caen. Kurz davor biegen wir von der Schnellstraße ab nach Beuvron. Denn dieses Dorf ist wie aus dem Bilderbuch und zählt zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs. Und das wollen wir uns nicht entgehen lassen.


Die farbenfrohen Häuser kommen bei strahlendem Sonnenschein so richtig zur Geltung. Überall werden Cidre und Calvados angeboten. Wen wundert es, wenn wir uns doch auf der Route de Cidre befinden. Das Dorf macht einen verträumten und stillen Eindruck.


Café und Friseur in einem


schöne Häuserzeilen ziehen sich durch das Dorf

Im Dorfkern reihen sich Fachwerkfassaden um die alte Markthalle, die ein Sternerestaurant beherbergt. Ein Bauernhof am Ende der Dorfstraße bietet Cidre, Calvados und Camembert aus eigener Herstellung an. Wir überlegen, ob wir hier im Dorf auf dem Wohnmobilstellplatz für die Nacht bleiben sollen. Dann aber entscheiden wir uns für die Weiterfahrt zum Mont St. Michel.


abends am Mont St-Michel

Die Autobahn ab Caen ist mautfrei und so kommen wir auf dieser gut voran. unterwegs kaufen wir noch ein Pfund Jakobsmuscheln. Diesmal allerdings das pure Fleisch ohne Schale. In der Früh hatten wir schon welche gesehen, das Kilo für 30 Euros. Aber jetzt bei Carrefour bekommen wir sie für 22 Euros das Kilo.


romantische Stimmung in den Gassen

Am Mont St. Michel winkt uns der Parkwächter durch und sagt uns, dass wir die Parkgebühr von 8 EUR erst morgen zu bezahlen hätten. Der Platz ist voller Wohnmobile, aber wir finden noch einen schönen Platz mit Blick auf die Anlage. Abends im Scheinwerferlicht wirkt sie noch weitaus imposanter. Vor dem Essen machen wir uns noch einmal auf in das Innere. Die Gassen wirken jetzt im Halbdunkel sehr romantisch, zumal jetzt auch nicht mehr allzu viele Leute unterwegs sind.


hier werden Omelettes zubereitet

Vor dem Omelette-Lokal schauen viele zu, wie Eier schaumig zur Omelettemasse geschlagen werden, und zwar im Rhythmus, was richtig toll klingt. Wir haben ja die Jakobsmuscheln, die auf uns warten. Ansonsten hätten wir uns zu einem Omelette verführen lassen.


unsere Tagesroute ca. 204km


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