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Donnerstag, 31. März 2016



bei der Deutschen Bank stehen wir erstmal vor verschlossenen Türen

Am Vormittag warten wir noch die Post ab und empfangen das kleine Paket. Es ist dann gegen halb eins, als wir in die Stadt fahren. Hin zur Deutschen Bank und bums, haben die über Mittag geschlossen von 13 bis 14 Uhr. Wie können wir uns die Wartezeit vertreiben? Vielleicht jetzt einkaufen fahren oder die Matratze abholen und dann wiederkommen? Oder ein paar Schritte tun? Am Ende landen wir mal wieder im Exepresso Café. Mit den Gedanken sind wir schon in Griechenland, und wir denken auch an die Rostocker Wohnung, die heute übergeben wird. Dann sind wir bei der Deutschen Bank. Die Schalterangestellte druckst herum, als es ans Auflösen des Mietkautionsbuchs geht. Das bekommt sie aber gerade noch hin. Das neue Buch anzulegen, das ginge jetzt aber nicht, dafür bräuchten wir einen Termin, denn sie sei ja die einzige hier, es gäbe einen personellen Engpass. Herbert ist schon wieder so richtig genervt von der Deutschen Bank. Und für den Lastschrifteinzug bräuchten wir ein Extraformular, dafür reiche der unterschriebene Mietvertrag nicht. Annette beschwichtigt den Herbert und sagt ihm, dass sie den neuen Mieter bitten werde, einen Dauerauftrag einzurichten, dann müssten keine Formulare hin- und hergeschickt werden. Wir verlassen die Deutsche Bank mit einem Termin für Montagvormittag, für das Anlegen der Mietkaution.



die Wartezeit vertreiben wir uns im Exepresso

Dann holen wir die Matratze ab. Der Herr Laforsch sagt uns, dass die alte Matratze aus einem minderwertigen Material war, sehr leicht und mit wenig Raummaß (hat er Raummaß gesagt? Annette glaubt es). Jetzt würde es ihn nicht wundern, dass die alte Matratze nach 5 Jahren schon so durchgelegen war. Die neue jedenfalls ist stabiler und hat ein größeres Raummaß (die Dichte). Wir zahlen die 230 EUR, lassen die neue Matratze einrollen und auf die Rückbank vom Audi legen. Dann kaufen wir noch ein und fahren heim. Die neue Matratze legen wir jetzt erstmal nur ins Wohnmobil aufs Bett. Schön ist sie, schön fest, aber auch weich und anschmiegsam. Annette schreibt dann dem neuen Mieter wegen des Dauerauftrags. Abends erhalten wir das Übergabeprotokoll der Rostocker Wohnung und sind doch etwas schockiert, in welchem Zustand die Wohnung übergeben wurde. Ganz schön versifft und mit Stockflecken an Fenstern und Fliesen. Der alte Mieter scheint nie gelüftet und nie geheizt zu haben. Jetzt sind wir froh, dass er ausgezogen ist und es mit dem neuen Mieter nur besser werden kann. Wir halten seine Mietkaution jedenfalls erstmal ein. Spät abends kommt die Antwort vom neuen Mieter: Er richtet einen Dauerauftrag ein, das wären nur ein paar Klicks für ihn. Er schreibt auch, dass er vor seinem Einzug die Wohnung wohl erst noch putzen und entkeimen müsse. Wir gehen heute spät zu Bett.

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Mittwoch, 30. März 2016

In den vergangenen Tagen haben wir Unmengen an Regen gesehen. Wir haben den vielen Regen daheim ausgesessen, aber morgen müssen wir unbedingt rausfahren. Die Matratze ist fertig; dann müssen wir auch das Mietkautionsbuch vom alten Mieter auflösen (das hatten wir klugerweise auf Annettes Namen ausgestellt, sodass keine Kündigungsfrist einzuhalten war), dann den Lastschrifteinzug einrichten lassen (wurde im neuen Mietvertrag so festgelegt; das haben wir bisher nicht so gehandhabt). Ja ja, die viele Bürokratie kann einen ganz schön auf Trapp halten. Am nächsten Montag, 4. April, ist auch der Termin für die notarielle Einlieferung der Wohnung in Sachsen. Die Urkunde erhalten wir dann mit der Bitte um notarielle Vollmachtsbestätigung hier bei uns vor Ort. Das wird alles ganz schön knapp bis zum 15. April, wenn wir planmäßig in den Sommerurlaub starten wollen. Die Fähre geht jedenfalls am 28. April.

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Freitag, 25. März 2016



Herbert kocht das Karfreitagessen

Es regnet, als wir aufstehen, und als wir frühstücken, aus dem Fenster schauen und den ganzen Tag lang. Annette mag nicht mal zum Briefkasten gehen und hofft, dass es am Nachmittag besser wird. Wird es aber nicht. Wir kochen uns ein schönes Karfreitagessen. Dass es heute Fisch gibt bei uns ist keine Absicht; bei uns gibt es in letzter Zeit oft Fisch. Wir sind froh, dass wir nicht losfahren konnten mit dem Wohnmobil, wegen der fehlenden Matratze. Aber wir wären auch so nicht gefahren. Die Ostertage fallen heuer so richtig ins Wasser. Der Fernseher ist heute viel an, und abends schauen wir die Geschichte von Adidas und Puma. Dass die beiden Brüder verfeindet waren, wussten wir ja, aber dass das bis zum heutigen Tag auch für deren Abkömmlinge gilt und im ganzen Ort Herzogenaurach, wo die beiden Weltfirmen daheim sind, das wussten wir nicht. Wir gehen spät zu Bett, und es regnet auch jetzt noch immer.



alles ist in der Pfanne gelandet



unser Essen, während es draußen regnet

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Samstag, 26. März 2016



beim Kaufland auf dem Oberdeck

Das Wetter ist heute auch nicht besser, außer dass es nicht regnet. Wir wollen trotzdem mal wieder in die Stadt, und sei es nur um der Bewegung willen. Den Brief mit dem Mietvertrag müssen wir ja auch noch abschicken. Es ist richtig kalt draußen. Und dabei hatten wir in der letzten Woche schon mal unsere Frühlingsjacken an. Heute stecken wir wieder in den Winterjacken. Es ist auch wieder Markt, und überhaupt ist Pirmasens samstags viel belebter als wochentags. Beim Kaufland kaufen wir dann schon wieder ein, Forelle und Frühlingszwiebeln und Porree und sowas. Als wir wieder daheim sind, bestellt Herbert im Internet einen Ersatzakku für die neue Kamera, einen für den Laptop und das Handbuch zur neuen Kamera, das jetzt auf dem Markt ist. Im nachhinein findet Annette die neue Kamera, die Canon G5X gar nicht so gut; sie ist so unhandlich. Das Display muss man immer erst aufklappen nach links. Dann hat man den Eindruck, man würde die Kamera rechts vorbei vom Motiv halten. Wenn man selbst fotografiert wird, hat man diesen Eindruck erst recht. Will man das Foto ohne Display machen und schaut durch den Sucher, dauert es immer erst eine kleine Sekunde, bis sich der Sucher einschaltet; es ist nicht mehr so, dass man einfach durch mehrere Spiegel oder Linsen schaut, sondern schaltet sich der Sucher ein, wenn man mit dem Auge davor ist. Und die Farben sind dann so kitschig und nicht natürlich. Nein, ihre Kamera ist das nicht, sie fand die Canon Powershot G16 besser, die, die uns verlorenging. Abends kommt mal wieder ein richtiger Sturm hier auf. Wir machen es uns auf dem Sofa gemütlich. Es sind Ostertage, die wenig an den Frühling erinnern.



wir haben schon wieder so viel eingekauft

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Donnerstag, 24. März 2016

Heute früh erfahren wir, dass der Geschirrspüler der Rostocker Wohnung am letzten Sonntag kaputtgegangen ist. Na ja, wir wollten eh in der nächsten Zeit mal einen neuen einbauen lassen; der alte ist ja schon 20 Jahre alt. Und Annette hatte schon länger die Befürchtung vor einem Wasserschaden oder so. Aber so geht es weg, das schöne Geld, und wir sind echt froh, das Geld aus der Türkei bekommen zu haben; das deckt alles ab, was wir jetzt mit vollen Händen ausgeben. Dann sind wir bei Fielmann (schon wieder 497,50 EUR weg). Jetzt mit den dicken fetten Gläsern sieht die neue Brille doch etwas klotzig aus. Natürlich hat Annette die dünnsten Kunststoffgläser genommen, aber die -8dpt sieht man den Gläsern sofort an. Sie sagt immer "die Dioptrienzahl als Grad der Belesenheit". Aber Herbert findet die neue Brille richtig gut. Draußen auf der Straße schaut er immer, ob sie schon abdunkelt. Heute ist ja keine Sonne, aber etwas dunkler wird sie trotzdem, und dann sieht sie in der Tat schick aus. Dann sind wir noch beim Kaufland, müssen ja für Ostern einkaufen. Herbert schaut Annette immerzu an. Na, Hauptsache, ihm gefällt die Brille, den er sieht sie ja viel öfter jeden Tag. Als wir wieder daheim sind, ist der Brief mit den beiden Mietverträgen da, aber heute müssen wir das eine Exemplar nicht mehr zurückschicken, denn morgen ist ja Feiertag und keine Leerung. Annette schreibt dem neuen Mieter, dass die Verträge angekommen sind, und auch vom kaputten Geschirrspüler, der noch im April ausgetauscht werden wird. Seine Antwort kommt am Abend: Kein Problem mit dem Geschirrspüler, und er freue sich, dass er als zukünftiger Mieter ausgewählt wurde. So, jetzt kann Ostern kommen, und beim Blick auf die Wetterkarte verpassen wir wohl nix. Morgen ist überall Regen.  

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