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Samstag, 31. März 2012



dieses nette Plätzchen haben wir auf La Grande Cosse eingenommen

Schon kurz vor 8:00 Uhr sind wir an der Entsorgungsstelle vom Stellplatz, weil man ansonsten anstehen müsste aufgrund des Ansturms. Dann fahren wir noch zum Lidl, den wir gestern zufällig bei unserem Spaziergang gesehen hatten. Wir wollen noch mehr Mineralwasser kaufen und Kleinigkeiten. Dann geht es los in Richtung Saint-Pierre-la-Mer, in dessen Nähe der FKK-Camp ist. Damals, das heißt im Oktober, fuhren wir schon mal dorthin, aber da war der Camp gerade am Schließen und die Öffnungszeiten im Katalog falsch angegeben. Heute fahren wir nach Koordinaten, aber auch die scheinen falsch zu sein, nach denen würden wir irgendwo am Strand landen. Im Oktober sind wir von Norden gekommen und hatten uns nach der Wegbeschreibung gerichtet. Na, zum Glück wissen wir in etwa, wo der Campingplatz liegt.



den Pool haben wir für uns allein

Es ist so halb elf, als wir ankommen. Man empfängt uns sehr freundlich an der Rezeption. Für dieses Jahr wurde dem La Grande Cosse Camp ein vierter Stern verliehen. Na, da sind wir doch gespannt, was uns hier erwartet. Wir laufen ein paar Schritte übers Gelände und suchen uns einen der Plätze aus, die großzügig angelegt sind. Dann fahren wir aufs Gelände und richten uns häuslich ein, während die Sonne immer stärker auf uns brennt. Nach einem späten Frühstück legen wir uns an den Pool, den wir für uns allein haben. Hach, jetzt wollen wir nurmehr genießen. Und zu dem Termin Ende April beim OLG in München werden wir uns einen Leihwagen nehmen, damit wir Frankreich in der schönsten Jahreszeit, der Vorsaison, nicht verlassen müssen.



unsere Tagesroute ca. 17km

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Freitag, 30. März 2012


Blick in den Hafen von Gruissan

Eigentlich wollte Annette heute aufs Dach steigen und das Dach wieder mit der Nanoversiegelung polieren, weil wir übers Jahr gemerkt haben, dass dieses Mittel, das uns im letzten Jahr in Breisach auf dem Stellplatz verkauft wurde, doch wirklich hilft. Aber heute geht ein so starker Wind, dass sie nicht aufs Dach steigen mag, weil das Fahrzeug ständig schwankt und sie dann Angst hat in 3,45m Höhe. Müssen wir das eben irgendwann später tun.


 


die Boote kommen aus aller Herren Ländern - dieses ist aus Schweden


auf einem der Anlegestege

Es ist unser letzter Tag hier in Gruissan, bevor wir für einige Zeit auf den FKK-Camp La Grande Cosse gehen werden. Wenn wir draußen sitzen, ist der Wind doch störend, obwohl er überhaupt nicht kalt ist. Als wir uns dann zu einem letzten Spaziergang durch den Hafen aufrappeln, ist der Wind angenehmer auszuhalten. Abends haben wir wieder ganz neue Nachbarn auf dem Platz, denn es ist ein ständiges Kommen und Gehen hier. Wir freuen uns schon auf morgen.


diese Straße führt zum Stellplatz, der sich rechterhand befindet

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Mittwoch, 28. März 2012



in Perpignon überqueren wir den Fluss La Têt

Wir sind wieder früh unterwegs, denn das Licht ist jetzt morgens immer so schön. Nach Perpignan geht es auf einer autobahnähnlichen Straße und dann halten wir uns in Richtung Narbonne. Alles klappt ganz gut; wir können dem Berufsverkehr noch recht gut aus dem Wege gehen.



auf der Schnellstraße geht es in Richtung Narbonne



wir erreichen Narbonne



Eindrücke von Narbonne

Frühlingsblumen überall, als wir Narbonne erreichen und durch die Stadt fahren. Wir halten dann noch beim Lidl und dem riesigen Carrefour, wo wir ein paar Lebensmittel kaufen. Endlich finden wir auch eine Autowäsche, wo wir den Phoenix waschen können; das wollen wir schon seit einer Ewigkeit. Im Grunde wollen wir jetzt auch nur die paar Tage überbrücken, bis der FKK-Camp La Grande Cosse am 31. März öffnet. Und da finden wir, dass wir uns am besten auf den Stellplatz in Gruissan stellen, denn der ist ja direkt neben dem schicken Yachthafen. Mittlerweile zahlt man hier 8 EUR für die Nacht, die Preise steigen auch mit jedem Jahr. Aber zumindest haben wir einen schönen Platz mit den Booten im Rücken. Es geht ein leichter Wind und so scheppern die Takelagen der Segelboote, was wir immer sehr mögen. Morgen ist Großwaschtag bei uns angesagt.



in Gruissan stellen wir uns auf den Wohnmobilstellplatz mit Blick auf die Boote



unsere Tagesroute ca. 114km

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Donnerstag, 29. März 2012



wir sind in der Laverie im Yachthafen

Um 9:00 Uhr öffnet der Waschsalon und schwupp, sind wir die ersten Kunden. Es sind normale Haushaltswaschmaschinen, die hier eingesetzt werden, was uns nur recht ist, denn dann ist der Waschgang nicht im Schweinsgalopp von 30 Minuten fertig und nix ist sauber. So haben wir jetzt anderthalb Stunden zu warten, aber wir haben ja Zeit. Und es sind auch nur ein paar Schritte zum Waschsalon und wieder heim.



welch seligen Gesichtsausdruck der Möwerich doch hat

Wir frühstücken uns sitzen dann draußen, als wir die beiden Möwen beobachten. Schnell holt Annette die Kamera und macht ein paar Fotos. Und wir hatten schon seit längerem das Gefühl, dass es immer weniger Möwen gibt, dass es auch sie eines Tages nicht mehr geben wird. Dann hängen wir die Wäsche auf, lassen sie trocknen (den Wäschetrockner nehmen wir immer nur im Notfall, wenn wir die Wäsche nirgends aufhängen können). Am Nachmittag tun wir noch ein paar Schritte durch den Yachthafen. Hier liegen überwiegend Segelboote, aber hier geht ja auch immer ein Wind, der von den Pyrenäen kommt. Und wie gestern auch, kommen abends etliche Wohnmobile für eine Nacht auf den Platz. Es ist wohl ein idealer Stellplatz auf der Durchreise nach und von Spanien.



die Wäsche kommt auf die Leine

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Dienstag, 27. März 2012



die Sonne geht auf

Es ist ein herrliches Licht, als wir um 8 Uhr losfahren. Alles ist in goldenes Licht getaucht und es sind nur wenige Autos unterwegs. Wir fahren durch die Orte Cerbère, Banyuls-sur-Mer und Port Vendres, von denen einer hübscher als der andere ist. Der französische Stil mit den Leuchtreklamen, schmiedeeisernen Balkonen, Straßencafés ist eben nirgends sonst zu finden. Alles sieht immer so gefällig und anheimelnd aus.



Blick auf Cerbère in goldenem Licht



wir durchfahren Banyuls-sur-Mer

Unser heutiges Ziel ist Collioure, und als wir nach Collioure hin abbiegen, sehen wir, dass ein neuer Stellplatz für Wohnmobile und Reisebusse gebaut wurde. Es ist nur so, dass der Stellplatz ziemlich weit entfernt ist vom Ort. Außerdem führt kein Fußweg neben der kurvenreichen Straße her, sonst wären wir wohl zu Fuß gegangen. so aber holen wir nach langer Zeit mal wieder die Yamaha heraus. Tadellos springt sie an und so sind wir ruckzuck in Collioure.



mit der Yamaha machen wir einen Ausflug nach Collioure



Ankunft in Collioure



so langsam springt die Saison an



wir laufen zur Bucht von Collioure

Es ist etwa 14 Uhr, als wir durch Collioure wandeln. Heute hat eine Kompanie Soldaten, vielleicht 30 oder 40 Mann, großen Einsatz im Wasser. In ihrer Uniform, mit Gewehr und allem, haben sie einen Parcours im Wasser hinter sich zu bringen, haben unter Hindernissen hindurchzutauchen, Steilwände zu überwinden usw. Für uns Zuschauer ist es ein tolles Spektakel, aber es muss wohl recht schwierig sein, in der Uniform voranzukommen im Wasser. Die Männer keuchen, als sie aus dem Wasser kommen und zum Ausgangspunkt zurückrennen. Die Gäste im Strandcafé beklatschen sie. Als wir uns später auch ins Café setzen, sehen wir sogar eine Soldatin, eine kleine Frau, die ins Wasser springt und sich wacker hält.



eine Kompanie Soldaten trainiert heute im Wasser



dieser Parcours ist zu überwinden mitsamt Uniform und Gewehr



die Leute im Strandcafé klatschen den tropfnassen Männern Applaus, wenn sie zum Ausgangspunkt zurücklaufen



auch wir setzen uns und schauen, wer mutig genug ist



dann wandeln wir durch die Gassen von Collioure

Dann wandeln wir durch die Gassen von Collioure, ach, was sind die Farben und das Licht hier schön. Vor ein paar Jahren waren wir schon mal hier, hatten damals eine Skulptur gekauft, aber heute ist der Laden geschlossen. Ein Zettelchen klebt an der tür, dass erst wieder ab Anfang April geöffnet wird. Schade, denn wir wären in Kauflaune für eine zweite Skulptur gewesen.



die Fassaden haben ganz warme südliche Farben

Wir laufen dann ein paar Schritte über den Strand zur Mole. Gott, was ist der Strand hier steinig. An mehreren Punkten sehen wir Reproduktionen wichtiger Gemälde von Henri Matisse (der hier eine jahrelange Schaffensperiode hatte). Die uns aber gar nicht gefallen. Alles so bunt und simpel. wie von einem Kind gemalt, das sich Mühe gegeben hat. Na ja. Das liegt eben alles im Auge des Betrachters; wir können auch mit Salvador Dalí gar nichts anfangen.



wir gehen auf die Mole



diesen Blick haben wir auf den Ort



es kommen ganze Reisebusse in den Ort

Am späten Nachmittag sind wir wieder daheim, können noch lange draußen sitzen. Im Schatten, versteht sich. In der Sonne ist es irre heißAbends können wir sogar draußen zu Abend essen. Ach, es ist eine schöne Region hier.



unsere Tagesroute ca. 20km

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