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Donnerstag, 31. März  2011



hier sind wir untergekommen in Breisach am Rhein

Um sieben am Morgen ist der Himmel noch schön, aber im Laufe des Vormittags wird dann alles dunkel und es regnet den ganzen Tag. Na, das passt uns ja ganz gut in den Kram, denn der heutige Tag wird wohl damit vergehen, das neue Notebook ans Laufen zu kriegen. Aber erstmal sitzen wir beim Frühstück. Es gibt zwar mittlerweile auch in Frankreich überall dunkles Brot, aber nicht solches schwarzer und schweres wie in Deutschland. Und solche Deftigkeiten wie Leberwurst oder Teewurst dazu.



ein Frühstück mit Schwarzbrot und Leberwurst



dann sitzen wir den ganzen Tag, das neue Notebook zu installieren

Anschließend sitzen wir also, das heißt, eigentlich sitzt nur Herbert am neuen Notebook und installiert alle Programme, die wir so brauchen. Dafür verlängern wir sogar unseren Tisch. Vom Sony sind wir begeistert, und dass der Bildschirm jetzt glänzend ist, finden wir nun in der Anwendung gut. Denn da waren wir immer skeptisch, hatten wir doch früher nur matte Bildschirme. Ja, und die Farbe ist ein richtiger Stimmungsaufheller, gerade weil er ja nun kleiner ist. Wir sind von 17" auf 14" umgestiegen.

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Mittwoch, 30. März  2011



am Ufer des Flusses Doubs

Im Internet hatten wir uns schon mal ausgeguckt, wo in Freiburg ein Saturn oder Expert oder Media Markt oder so ist. Damit wir nicht mit dem dicken Phoenix irgendwo steckenbleiben. Die entsprechenden Adressen haben wir im Navi gespeichert. Dann gehen wir in Frankreich ein letztes Mal in einen Supermarkt und fahren das letzte Stück bis zur Grenze auf der Autobahn.



wir durchfahren L'Isle-sur-le-Doubs



Deutschland, wir kommen

Kaum auf der deutschen Autobahn und das Radio eingeschaltet, hören wir schon gleich mal eine ellenlange Staumeldung. Auch ist der Autoverkehr plötzlich nicht mehr so fließend. Deutschland hat uns wieder und das Fahren auf der Autobahn ist nicht mehr so entspannt wie in jedem anderen Land. In Freiburg angekommen, können wir aufgrund einer niedrigen Brücke und einer Durchfahrtshöhe von nur 3,40m nicht bis zur Bismarckallee fahren. Also stellen wir uns auf einen Aldi-Parkplatz und laufen in die Stadt, wenn es auch ein ziemlicher Fußmarsch ist.



auf dem Rathausplatz in Freiburg

Erst einmal kaufen wir uns im o2-Laden am Hauptbahnhof eine Flatrate für einen Monat Internet. 5GB Traffic für 25 EUR. Dafür kehren wir Vodafone den Rücken; heutzutage lohnt es oft, nicht jahrelang beim gleichen Anbieter zu bleiben. Dann laufen wir in die Altstadt, vorbei am Rathaus - Freiburg ist sehr hübsch - und zu Saturn. Die Auswahl an Notebooks überzeugt uns aber nicht, schnell schauen wir noch bei Karstadt zum Vergleichen vorbei. Dann fahren wir zum Media Markt. Sowieso liebäugelt Herbert mit einem Sony, und der Media Markt hat sogar ein richtiges Sony Center. Irgendwann sehen wir dann ein Ausstellungsstück, das etwas abseits steht. Es ist ein Sony mit 14" in pink. Die Farbe gefällt uns beiden auf Anhieb, aber das müssen wir dem Verkäufer ja nicht zeigen. Das Einzelstück soll 727 EUR kosten. Für 700 nehmen wir ihn mit, sagen wir. Der Verkäufer windet sich einen Moment, aber dann sagt er uns den Preis zu. Er will uns das Notebook nun einfach so in die Hand drücken, aber Annette will doch wenigstens mal schauen, ob der Sony läuft. Dabei stellen wir fest, dass er passwortgeschützt ist. Da hätten wir daheim schon gleich das erste Theater gehabt. (Soviel in Sachen Kunde und König.) Nun haben wir also ein neues Notebook. Unsere erste Überlegung war, ein Netbook mit 11 oder 12" zu kaufen, aber weil die von der Leistung her nicht viel bringen, haben wir jetzt die kleinste Größe von den Notebooks. Zurück an Bord suchen wir uns einen Wohnmobilstellplatz aus und lassen uns vom Navi nach Breisach führen. Dort stellen wir uns an den Rhein und wollen nur noch die Füße hochlegen.



unsere Tagesroute ca. 148km

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Montag, 28. März  2011



diesen bescheidenen Platz haben wir in Montélimar

Uns Montélimar anzuschauen haben wir keine Lust. Überhaupt ist der Himmel bedeckt und irgendwie ist die Luft bei uns raus. Wir haben uns entschieden, ein paar Tage früher nach Deutschland einzureisen und dann verschiedene Dinge zu erledigen. Der Ladeautomat für die Bordbatterien ist seit Dezember kaputt. Sobald wir am 220V Stromnetz hängen, lädt der Automat die Batterien nicht mehr. Zum Glück haben wir aber einen zweiten Ladeautomaten installiert, und dieser lädt die Batterien einigermaßen. Ein neues Notebook brauchen wir auch, und das kaufen wir lieber in Deutschland wegen der deutschen Tastatur und dem deutschen Betriebssystem.



bei der Fa. Euromaster lassen wir den Reifendruck prüfen

Seit einigen Tagen wollen wir auch den Luftdruck in den Vorderreifen prüfen, aber an den regulären Tankstellen gehen die Luftfüllgeräte immer nur bis 6 bar. (Wir brauchen 6,5 bar.) Dann kommen wir in Valence bei der Fa. Euromaster vorbei, wo uns ruckzuck geholfen wird. Unsere Fahrt geht weiter in Richtung Lyon.



und weiter geht unsere Fahrt



die Rhône unter einem Wolkenhimmel

Heute ist alles grau in grau, aber zumindest bleibt der Himmel trocken, auch wenn deswegen die Rhône ganz trist ausschaut. Es ist gegen 16 Uhr, als wir kurz vor Péage-de-Roussillon auf das Centre Commercial rollen. Wir wollen nicht in den Feierabendverkehr geraten und so bleiben wir einfach hier stehen für die Nacht.



bei diesem Centre Commercial übernachten wir



unsere Tagesroute ca. 106km

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Dienstag, 29. März  2011



in Vienne geht diese Brücke über die Rhône

Wir sind wieder früh unterwegs, um Kilometer hinter uns zu bringen. Der Himmel wird immer grauer, aber zumindest regnet es nicht. Wir kommen gut auf der N7 voran, umfahren Lyon dann großzügig und halten uns in Richtung Bourg-en-Bresse.



und jetzt fahren wir entlang dem Ufer der Doubs

Nun sind wir auf der N83 und werden auf der Route des Vins du Jura willkommen geheißen. Die Straße wird kurvenreicher, fährt sich aber gut. Viel passiert heute ja nicht, denn wir halten nirgends an. Der Wetterbericht hat für das Wochenende herrlichstes Wetter für den Breisgau vorhergesagt. Das können wir gebrauchen. Wir fahren heute noch bis Clerval und halten dort auf einem großen Parkplatz.


 



in Clerval halten wir für die Nacht



unsere Tagesroute ca. 351km

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Sonntag, 27. März  2011



Ankunft in Taulignan

Am frühen Vormittag fahren wir los und gondeln auf der Route Touristique des Côtes du Rhône, bis wir nach Taulignan abbiegen. Wir wollen uns hier umschauen und finden auch sofort einen Parkplatz.



welche Kulisse für einen Parkplatz

Die alte Stadtmauer hat 11 solcher Türme wie auf dem Foto und wir tun ein paar Schritte durch die Gassen. Aber irgendwann ähneln sich die Ortschaften der Provence, wobei wir jetzt in der Region La Drôme Provencal sind. Wir fahren dann weiter nach Grignan.



wir erreichen Grignan

Das Dorf Grignan liegt auf einem Felsen rund um das berühmte Schloss, einem der schönsten Renaissance-Bauwerke im Südosten Frankreichs. Wir parken recht zentral, laufen dann in den Ort und hinauf auf das Plateau, wo sich das Schloss befindet.



in den Straßen von Grignan

Auch für Trüffel ist Grignan bekannt und es gibt eine Trüffelfarm etwas außerhalb Grignans. Wir finden aber nicht die Abbiegung zur Domaine de Bramarel, und so fahren wir am Nachmittag immer weiter nordwärts, bis wir Montélimar erreichen.



wir sind oben am Schloss von Grignan


 



auf einem Sonntagsausritt



Ankunft in Montélimar

In Montélimar gibt es einen Stellplatz im Norden der Stadt. Wir halten uns also in Richtung E.Leclerc Supermarkt, sehen dann die Schilder zum Stellplatz, aber der Platz ist voll. Und so stellen wir uns einfach auf den Parkplatz vom Supermarkt, wo schon manch anderes Wohnmobil steht. Am späten Abend fängt es stark zu regnen an, ganz wie es vorhergesagt war.



unsere Tagesroute ca. 56km

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