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 Mittwoch,  31. März 2010


Ob in der Abendmalkapelle wohl allabendlich ein Malkurs stattfindet? Mit Ölfarbe?

Um 10 Uhr trifft sich Annette mit ihrer Freundin. Es dauert doch eine halbe Stunde Fußweg von Felden/Chiemsee bis in die Ortsmitte von Bernau. Und dann fallen die beiden Frauen einander so doll um den Hals, als waren es keine 5 Monate, sondern 5 Jahre der Abwesenheit.


Einkehr im Seiserhof

Zuerst gehen die beiden hinauf zur Seiseralm. Der Weg führt immerzu steil bergan. Aber von oben hat man einen herrlichen Blick auf den Chiemsee und Bernau. Über Ostern werden die Zimmer vom Seiserhof wohl ausgebucht sein. Wir aber kehren ja nur zu Mittag ein. Der Weg hinunter in den Ort tut dann richtig in den Waden weh.


in der Lesestube der Touristinformation

Zum Abschluss kehren wir ins Café Obermaier ein, das schon seit mehr als 100 Jahren in Betrieb ist. Man fühlt sich wie in einem Museum, wenn man auf dem alten Canapé sitzt und die Stahlfedern knirschen. Hier sitzen also die beiden Freundinnen und gackern und gackern. Nach 16 Uhr ist Annette wieder zurück beim Herbert.


ein Café wie ein Museum

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Dienstag,  30. März 2010



am Chiemsee in Felden

Am Morgen sind wir beim TÜV (bei Mercedes in Bad Endorf), was wieder viel Freude bereitet. Das Vergnügen besteht darin, dass der TÜV-Mann uns die gesamte TÜV-Prüfung verweigert. Er begründet dies damit, dass unsere aktuelle Gasdichtigkeitsprüfung ja nur bis August 2010 gilt. Er fordert, dass wir per sofort eine neue Gasdichtigkeitsprüfung zu machen haben, ansonsten würde er uns den TÜV verweigern. Herbert droht ihm, dass dies ein Nachspiel haben wird und lässt sich den Namen geben. Unterdessen ruft der TÜV-Mann selbst beim TÜV an, macht dann bei uns einen Rückzieher und wir kommen durch den TÜV. Man muss sich heutzutage schon wundern, welche Willkür herrscht.



in kurzen Hosen und Sandalen

Es ist mittlerweile Mittag, als wir endlich von Bad Endorf loskommen. Nun wollen wir wieder zum Chiemsee, denn Annette hat sich für morgen mit ihrer Freundin verabredet. Das Wetter ist einfach herrlich; sie ist etwas übermütig in kurzen Hosen und den neuen Sandalen.


 

Abends sind wir dann ganz allein hier über Nacht. Es kommen aber noch einige Leute, die ins Badehaus einkehren. Für morgen soll das Wetter stark abkühlen; über Nacht regnet es auch.


 

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Freitag,  26. März 2010


die Aufenthaltsecke bei Mercedes in Bad Endorf

Gleich früh um acht sind wir in der Werkstatt. Dann beginnt das Warten, das wir uns mit Zeitung lesen und Kaffee trinken versüßen. Man bietet uns auch einen Leihwagen, kostenlos, damit es uns nicht allzu langweilig wird. Aber erst einmal bleiben wir, bis die Scheibe heraußen ist.


bei einem Kaffee studieren wir die Tageszeitungen

Es schaut ganz komisch aus, das Wohnmobil ohne Frontscheibe. Wie eine riesige Zahnlücke. Die Handwerker sagen uns, dass die Scheibe ganz locker im Rahmen saß. Dass sie nur an wenigen Punkten fixiert war und somit recht leicht herauszunehmen war.


die Scheibe ist heraußen - und heil

Am späten Vormittag machen wir dann doch eine Spritztour mit dem Leihwagen, einem Mercedes Vito, der doch recht groß ist. Zu Mittag kehren wir in Bad Endorf beim Winkler auf einen Frühlingssalat und Fischgulasch ein. Wir sitzen draußen. Es geht zwar ein starker Wind, aber der ist ganz warm. Für den Abend ist starker Regen angekündigt, was wir beim Blick in den Himmel gar nicht glauben können. Aber genauso wenig hatte es in Südfrankreich vor 3 Wochen nach Schnee ausgesehen, der uns dann aber doch überrascht hatte.


 

Zurück bei Mercedes ist die Scheibe wieder eingesetzt. Wir wollen nun aber mit der frischen Scheibe nicht gleich weiterfahren. Und so entschließen wir uns, auf dem Gelände von Mercedes zu übernachten. Sofort sind wir am Stromnetz angeschlossen. Auch können wir dort unseren Wassertank auffüllen, was auf dem Stellplatz in Bad Aibling nicht möglich war, weil das Gewinde vom Wasserhahn nicht auf unseren Schlauch passte. Die Leute bei Mercedes sind sehr fürsorglich und freundlich, wie wir sie schon seit Jahren so kennen. Gegen 19 Uhr kommt dann tatsächlich der Regen, und zwar heftigst. Das ist dann gleich der Dichtigkeitstest. Auf den ersten Blick bleibt alles tiptop trocken.

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Montag,  29. März 2010



Autsch..

In der regenreichen Nacht von Freitag auf Samstag hat sich die Windschutzscheibe bewährt. Sie ist einwandfrei dicht. Im Gegensatz dazu ist es Herberts Nase nicht. Er schnieft und schnieft, und die Grippe will einfach nicht weichen. Das gesamte Wochenende verbrachten wir in Felden am Chiemsee, da das Wohnmobil eh am Dienstag zum TÜV in Bad Endorf muss. Und da wollen wir doch in der Nähe von Endorf bleiben.



der Schrotthaufen wird fortgeschafft

Jetzt schaut es hier am Chiemsee nicht mehr allzu trübselig aus. Auch lesen wir, dass der Schiffsverkehr zu den Inseln über die Ostertage wieder aufgenommen wird, und zwar von hier in Felden. Entsprechend schnell hat man die Parkuhren von ihren Plastiksäcken befreit, sodass gern wieder Parkgebühren kassiert werden können.


 

Etwas abseits steht heute dieses zu Schrott gefahrene Auto, um das ein jeder herumschleicht und staunt. Eigentlich glauben wir, dass es die Wasserwacht zu Übungszwecken verwendet hat, da es ja von Flatterband umzäunt ist. Jedenfalls kommt am Abend ein Schrotthändler und holt es ab.

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 Donnerstag,  25. März 2010



hier in Prien-Stock gehen die Schiffe ab zu den Inseln

Nachdem der gestrige Tag ausschließlich damit zugebracht wurde, den Herbert zu kurieren, ist das Wohlbefinden heute nahezu wieder hergestellt. Nun steht auch der Termin für die Windschutzscheibe fest: Und zwar für morgen. Wir aber halten uns bereits heute am Chiemsee auf, denn die Entfernung zur Werkstatt in Bad Endorf ist nicht allzu weit entfernt.



ein Frühlingstag mit sommerlichen Temperaturen

In Prien-Stock, wo auch die Schiffe zu den Inseln abgehen, machen wir uns einen schönen Tag. Es besteht schon reger Schiffsverkehr zur Herren- und Fraueninsel. Auch kann man sich Elektroboote leihen. Aber wir sitzen lieber einfach nur in Hemd und Bluse auf der Bank und lassen es uns gut gehen.



Blick auf das Prienavera Erlebnisbad

Am Nachmittag kommt ein ziemlicher Wind auf, und so laufen wir noch einmal am Chiemseeufer entlang. Im Prienavera sehen wir die Schwimmer im Außenbecken ihre Bahnen ziehen. Hier waren wir früher auch oft schwimmen. Für morgen hoffen wir, dass die Windschutzscheibe beim Ausbau heil bleibt, denn man hat uns schon darauf hingewiesen, dass der Ausbau heikel sein kann. Ein bissel Glück würde uns mal ganz gut zu Gesicht stehen, finden wir.


..Schwänzchen in die Höh'



über Ostern geht es hier nicht mehr so beschaulich zu

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