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Mittwoch, 31. Mai 2017



ein Bummel durch Sitía

Nach einer ruhigen Nacht auf der Mole von Sitía fängt der Tag gut an und wir wollen uns heute einen schönen Tag machen im Ort. Man kann so schön durch die vielen Geschäfte bummeln. Sitía ist eine richtige kleine Einkaufsstadt für alle Ortschaften der Umgebung. Wenn wir in den nächsten Tagen weiterfahren werden in Richtung Osten, einmal ganz um die Insel herum, wird es nur kleine Dörfer geben bis Ierápetra an der Südküste. Also wollen wir noch Großstadtflair einatmen, bevor es in die Pampa geht. Wir halten auch wieder Ausschau nach Bademoden. Eine Badehose oder einen Bikini zu finden, und was einem dann auch noch gefallen und passen muss, ist gar nicht so leicht. Was hatten wir es all die Jahre leicht mit dem FKK, wo wir uns um Badesachen keine Gedanken machen mussten. In zwei der kleinen Geschäfte finden wir jeweils einen hübschen Bikini, aber wie immer sind die Oberteile zu klein. Und die Badehose im Sportgeschäft gefällt dem Herbert von der Farbe her nicht. Kann man heute keine Sachen in uni herstellen? Müssen immer irgendwelche albernen Streifen oder Farben dabei sein? Vorbei an der Uferpromenade gehen wir heim und verbringen den Nachmittag bei uns auf der Mole im Fahrzeugschatten. Heute geht es ja wieder beschaulich zu auf der Mole, wo nur die Einheimischen parken, die zu ihren Booten wollen. Als die Sonne am Abend hinter den Häusern verschwindet, wird die Luft wieder erstaunlich frisch.



Fisch gibt es reichlich


 



im Dachgeschoss dieses Geschäfts gibt es tolle Kleidung und Accessoires


 



Sitía


 


 


 



soviel Ambiente hat unser Molenplatz am Abend

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Dienstag, 30. Mai 2017



wir verlassen Ágios Nikólaos über die alte Nationalstraße

Endlich hat die Sonne wieder die Oberhand - keine Regenwolke mehr zu sehen. Wir sind früh auf und fahren auch früh los. Erst noch einkaufen und dann weiter auf der alten Nationalstraße (Palea Odos), die wenig später auf die neue Nationalstraße (Nea Odos) stößt. Wir bekommen ein Stück Küste zu sehen, das eigentlich ganz hübsch ist. Über Pachia Ammos und Kavousi geht es in vielen Kurven, wobei die Straße in ganz gutem Zustand ist. Die Büsche zu beiden Seiten der Straße blühen und sind eine Pracht. Und immer wieder sehen wir das Meer. Ansonsten ist Kreta extrem gebirgig. Irgendwann erreichen wir das Dorf Skopí und anschließend die Stadt Sitía. Es wimmelt mal wieder von Autos in allen Straßen, wobei heute auch Markttag ist. Wir wuseln uns durch bis zur Mole, auf die wir uns stellen wollen. Beim ersten Anlauf landen wir falsch, aber dann kommen wir ans Ziel. Aber auch auf der Mole sind überall Autos geparkt, sodass wir uns erstmal ganz ans Ende, auf den Wendepunkt, stellen und dort warten, bis es leerer wird. Die Luft ist recht kalt, als wir aussteigen, aber die Sonne lacht und zeigt heute das volle Programm. Die Boote dümpeln und die Wellen plätschern gegen die Kaimauer.



ein Blick auf Pachia Ammos



Kreta ist schön


 



wir erreichen Sitía



hoppla, erstmal landen wir an der falschen Zufahrt zur Mole



auf der zugeparkten Mole müssen wir erstmal auf dem Wendepunkt abwarten, bis ein Platz frei wird

Als sich am frühen Nachmittag die Mole leer, können wir uns richtig hinstellen und auch gleich mal losgehen nach Sitía. Essen gehen wollen wir ja eigentlich erst am Abend, aber wir finden, dass wir auch jetzt gleich irgendwo einkehren könnten, auch wenn 15 Uhr nicht gerade die ideale Zeit dafür ist. Aber es sitzen einige Gäste in den Tavernen, und wer weiß, ob es am Abend nicht zu kalt dafür ist? Denn so richtig hochsommerlich ist es derzeit noch gar nicht. Also rein beim Zorbas und Stifado und Mousaka bestellt. Das Essen sieht etwas verunglückt aus, schmeckt aber gut. Anschließend gehen wir noch zum Supermarkt und kaufen zwei Flaschen Limonade ohne Zucker. Nächstesmal nehmen wir uns am besten eine Lupe mit, um die winzig kleine Schrift der Nährwertangaben lesen zu können. Kein Wunder, dass die einheimischen Kinder alle so dick sind. Alles nur von den falschen Getränken - gar nicht vom Essen. Am Abend haben wir die Mole für uns allein, finden einen tollen Radiosender und hören lange Zeit Radio. Schön, dass die Abende noch richtig schön abkühlen, was wir vom Hochsommer ja nicht mehr sagen können.



ein Bummel durch Sitía



jetzt haben wir die Mole schon fast für uns allein


 



wir kehren ein in die Taverne Zorbas


 



ein Schiff wird kommen . . .

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Sonntag, 28. Mai 2017



ein Blick auf den Almyros Beach - da ganz rechts wohnen wir derzeit

Heute soll der Regen erst am Nachmittag kommen. Na immerhin, da könnten wir ja wenigstens mal am Vormittag nach Ágios Nikólaos gehen. Der Himmel ist blau und es sieht kein bisschen nach Regen aus. Wir gehen schon gegen 10 Uhr los, nehmen den Küstenweg und erreichen schon ganz bald Ágios. Das blaue klare Meer ist auch immer wieder eine Freude. Im Ort ist komischerweise nur ganz wenig los; letztes Jahr war es überall viel voller. Oder warten die Leute den Regen ab? Wir bummeln auch mal durch dieses und jenes Geschäft - heute am Sonntag ist hier alles geöffnet. Vorbei geht es am Süßwassersee und hintenraus zum Meer in die andere Richtung. Ausflugsboote warten auf Kundschaft, mit der sie nach Spinalonga, die Leprainsel, übersetzen können. Wir setzen uns am Ende in eines der Cafés und trinken einen Juice und einen Frappé (immer ohne Zucker). In der Ferne sieht es schon verdammt nach Regen aus, der Himmel ist grau und gleichmäßig trist. Im Café räumen sie schon die Sitzpolster und Kissen weg, ziehen die Bänke und Stühle weiter unter die Sonnenschirme, und dann fängt es auch schon an zu dröppeln. Wir setzen uns um, damit wir geschützt sind vom Regen. Als wir uns auf den Heimweg machen, sieht eigentlich alles schon wieder ganz gut aus, aber dann fängt der Regen wieder an. Erstmal stellen wir uns unter eine Markise, aber irgendwann gehen wir halt los. Voll durch den Regen, der eigentlich ganz fein ist, aber durch und durch geht bis auf die Haut. Annette zieht sich die Sandalen aus, bevor sie völlig nass werden. Sie findet immer, wenn Schuhe mal richtig nass geworden sind, dass sie dann hart und spröde werden. Läuft sie halt barfuß weiter, was kein großes Drama ist. Der Asphalt ist warm, und Scherben gibt es keine. Wie zwei begossene Pudel kommen wir daheim an, wo wir uns gleich mal komplett umziehen. Die nassen Sachen liegen auf dem Bett oder hängen auf Kleiderbügeln. Ja ja, und gestern hatten wir noch über die Leute gelacht, die im Regen unterwegs waren. Den Rest des Tages machen wir es uns an Bord gemütlich, und für morgen ist nochmal so ein Regentag vorhergesagt. Da müssen wir durch.



wir erreichen Ágios Nikólaos



diese Person scheint wohl gerade dem Wasser entstiegen zu sein



hier beginnt der Süßwassersee mitten im Ort



ein Bummel durch Ágios


 



immer mehr Wolken kommen auf



diesmal ein Juice und ein Frappé



wir sind umgezogen zur Hauswand



auf dem Rückweg werden wir vom Regen eingeholt

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Montag, 29. Mai 2017



wieder wird es dunkel am Himmel

Der hoffentlich letzte Regentag des Sommers liegt heute vor uns. Der Regen kommt schon ab 9 Uhr und kommt und geht in einem fort. Es donnert auch gewaltig. Und da finden wir, dass es egal ist, ob wir den Regentag hier ausharren oder woanders hinfahren. Wir würden eh nicht aussteigen wollen. Also bleiben wir noch einen Tag hier am Almyros-Strand und schauen zu, wie die Leute in den längeren Regenpausen mal kurz an den Strand huschen und sich am Ende doch vom Regen überraschen lassen. Bei uns passiert nicht viel. Wir schalten den Fernseher ein, solange noch Empfang ist, aber wenn das Gewitter allzu arg wird, würden wir die Satellitenschüssel wohl herunterfahren. Morgen wollen wir weiter östlich fahren

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Samstag, 27. Mai 2017



ab 11 Uhr regnet es fast ununterbrochen

Heute kommt der Regen, der schon für gestern angekündigt war. Die Wetterkarte sieht für heute zwar harmlos aus, ein paar Regentropfen hier und da, aber der Regen kommt mit voller Wucht so ab 11 Uhr. Es donnert auch mehrmals in der Ferne. Heute können wir wohl nicht rausgehen, aber allzu traurig sind wir gar nicht, denn so können wir uns noch ein wenig kurieren. Bei uns ist immer noch der Wurm drin; wir werden irgendwie nicht gesund. Schniefen um die Wette und sind irgendwie immer wie erschlagen und schwindelig. Der Regen bleibt uns treu und wäscht uns den Staub vom Fahrzeug. Na ja, die Bauern werden sich freuen über den Dauerregen. Die Landwirtschaft kann es brauchen, das Wasser von oben. Und doch sind manche Leute zu Fuß oder mit Fahrrädern unterwegs. Aber wenn man nur 10 oder 14 Tage Urlaub hat, muss man die Zeit auf der Insel halt ausnutzen. Da haben wir es besser, wir haben alle Zeit der Welt. Aus Zeitvertreib schaut sich der Herbert die Formel 1 an, die ja an diesem Wochenende in Monaco stattfindet. Am frühen Abend kommt dann sogar noch die Sonne heraus, mit der wir nicht mehr gerechnet hatten.



am Ende des Tages kommt die Sonne wieder

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