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Dienstag, 26. Mai 2015



nach dem Notartermin verlassen wir Pirmasens wieder

Ganz schön ungemütlich ist es, als wir gegen halb neun losgehen zum Notar. Dort geht dann alles glatt, auch unterschreiben wir dort ja den Kaufvertrag für das Grundstück in Sachsen. Der Verkäufer der Wohnung gibt uns dann auch die Schlüssel für die Wohnung, damit wir jetzt alles genau ausmessen können fürs Möbelbestellen. Wir sollen die Schlüssel dann in den Briefkasten einwerfen; er würde später kommen und diese an sich nehmen. Als wir dann die Wohnung betreten, zum erstenmal allein, haben wir ein ganz heimisches Gefühl. Wir freuen uns auf unsere neue Wohnung, aber an die viele Arbeit, die noch vor uns liegt, dürfen wir gar nicht denken. Der ganze Behördenkram, Wände streichen, die in Rosenheim eingelagerten Kartons und Dinge abholen, Auto kaufen, das Wohnmobil verkaufen usw. Wir freuen uns auf den ersten Abend, an dem wir in unserer neuen Badewanne liegen und durchs große Dachfenster in den Himmel schauen können. Und auf alles andere auch. In drei Monaten wird die Welt schon ganz anders aussehen für uns.



auf der Autobahn geht es nach Zweibrücken zu Möbel Martin

Jetzt fahren wir erstmal nach Zweibrücken zum großen "Möbel Martin" auf 27.000m². Was wir als allererstes brauchen werden, ist ein Schlafzimmer. Bei Möbel Martin gibt es eine große Auswahl in diversen Ausführungen. Welches sollen wir nehmen? Ein günstiges, weil der Raum eher klein ist und sich außer uns eh niemand im Schlafzimmer aufhalten wird oder ein teureres von Musterring? Mit Drehtüren oder mit Schiebetüren? Wir können uns nicht entscheiden. Gehen wir erstmal zu dem Sofas. Dort fällt uns die Entscheidung leichter. Wir wollen auch keine Rundsitzecke mehr, die heute jeder hat. Wir nehmen einen Zweisitzer und einen Zweieinhalbsitzer, cognacfarben. Herbert hat in solchen Dingen einen sehr guten Geschmack. Dazu noch einen Sofatisch. Alles wird Ende Juli geliefert. Jetzt die Frage, welchen Esstisch wir nehmen sollen? Einen mit Holzplatte und Holzfüßen oder einen mit Milchglasplatte und Edelstahlfüßen? Wir müssen erstmal eine Nacht darüber schlafen.



Ankunft am Möbelmarkt

Es geht auf 16 Uhr zu; wir sind schon ganz schön fußlahm. Wollen zurück zum Wohnmobil und dann bei McDonald's etwas essen. Dann der Schreck: Der Wohnmobilschlüssel ist weg. Herbert hat nur den fürs Fahrerhaus einstecken. Annette durchwühlt ihren Rucksack. Einmal, zweimal, dreimal. Nix drin. Ob Herbert ein Loch in der Hosentasche hat? Hat er nicht. Wir gehen zurück ins Möbelhaus, fragen an der Info, ob ein Schlüsselbund abgegeben wurde? Nein. Wir gehen ins erste und zweite Obergeschoss, laufen die Wege, die wir vorhin gegangen sind. Schauen auf dieses und jenes Sofa, auf dem wir vorhin gesessen hatten. Nix. Die Verkäuferin, die uns vorhin das Sofa und den Tisch verkauft hat, spricht uns an. Wir erzählen ihr von unserem Problem. Sie schlägt vor, eine Durchsage zu machen. Ja, gut. Ganz oben bei den Toiletten fällt Herbert ein, dass Annette die letzte war, die das Schlüsselbund in der Hand hatte. Hat sie es vielleicht im kleinen Stoffbeutel gelassen, in dem wir immer unseren Krimskram während der Fahrt mit uns führen (Brillen, Portemonnaie, Landkarten, Telefon, Halsbonbons). Und dass wir, als wir bei Möbel Martin ankamen, direkt ins Möbelhaus gingen und nicht mehr nach hinten ins Wohnmobil. Oh Gott ja, das kann gut sein. Wir eilen nach draußen, schließen das Fahrerhaus auf und uff, die Schlüssel sind im kleinen Stoffbeutel. Und wir hatten schon gedacht, wir müssten die Schiebetür zwischen Fahrerhaus und Wohnraum aufbrechen. Was für eine Erleichterung. Jetzt gehen wir zu McDonald's und fallen später aufs Sofa. Morgen wollen wir uns nochmal die Schlafzimmer anschauen.



Fotos von den gekauften Möbeln zeigen wir erst nach dem Einzug



unsere Tagesroute ca. 25km

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