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Sonntag, 03. Mai 2015



am frühen Morgen verlassen wir Zingst und den Darss

Wir sind mal wieder sehr früh auf den Beinen und unterwegs. Vor dem Wellnesscamp Düne 6 gibt es eine Entsorgungsstation, aber die Klappe im Boden öffnet sich nicht, egal welche Münzen, einen 50er oder einen Euro, wir einwerfen. Fahren wir also so los. Es ist verdammt kalt heute früh; es liegt Rauhreif auf den Wiesen und es steigt Nebel auf über dem Flachwasser. Es ist aber auch erst 6 Uhr. Die Orte, Prerow, Ahrenshoop und Wustrow schlafen zu dieser frühen Stunde noch. So hübsch wie Zingst sind die anderen Orte, zumindest bei der Durchfahrt, aber nicht. In Ahrenshoop haben sie zwei dicke fette Hotelburgen hingesetzt, die für die Umgebung viel zu groß sind. Dann erreichen wir das Festland wieder. Im Radio, auf NDR1 Radio MV, reden sie heute früh plattdütsch und sagen, dass es am Abend noch bannig schütten wird. Überhaupt soll das Wetter heute in ganz Deutschland ja schlecht sein bis auf hier oben im Norden. Hier wartet heute ein toller Sonnentag auf uns.



auf dem Grass ist Rauhreif



Nebel steigt auf über dem Flachwasser



wir erreichen Rostock - Blick auf die Petrikirche

So, wir erreichen Rostock und wollen heute mal wieder nach Warnemünde. Vorher biegen wir noch schnell nach Reutershagen ab, einem Stadtteil von Rostock, wo wir zum Bäcker wollen. Hier befindet sich auch unsere Rostocker Wohnung. Dann geht es nach Warnemünde. Wir stellen uns auf den Parkplatz am Friedhof, werfen dort die Tagesgebühr von 8 Euros ein und frühstücken erstmal. Dann schreibt Annette den gestrigen Tag, suchen wir die Fotos aus und geht Annette zum Friedhof nebenan. Heute ist der 9. Todestag ihrer Mutter. Der Friedhof von Warnemünde ist richtig schön, aber es ist erschreckend, wieviel 1950er und 1960er Jahrgänge hier schon begraben sind. Die Sonne kommt mit Macht und gegen 12 Uhr gehen wir los nach Warnemünde. Die vielen Strandaufgänge sehen immer wieder toll aus, das Dünengras und alles. Die Strandkörbe stehen auch schon im Sand und werden auch schon vermietet.



auf der Parkstraße von Warnemünde



Ankunft am Parkplatz beim Friedhof



jetzt frühstücken wir erstmal



wir machen uns auf den Weg nach Warnemünde



die Strandaufgänge sind immer schön



die Strandkörbe sind bereit für die Saison



auf der Strandpromenade von Warnemünde

Dann sind wir auf der Strandpromenade und hören schon von weitem Musik. Als wir am Leuchtturm ankommen, sehen wir ein ganzes Drehorgelorchester, ein ganzes Dutzend Drehorgeln. Und die machen richtig flotte Musik, nicht so, wie man das vom Jahrmarkt her kennt. Hier bleiben wir eine Weile stehen und schauen uns das Schauspiel an. Das Wetter ist aber auch bombig heute. Dann gehen wir weiter zum Alten Strom; hier mündet die Warnow in die Ostsee. Auch hier herrscht einiger Trubel. In der Nähe der großen Holzbrücke steht der Shanty-Chor Luv un Lee und singt schöne Seemannslieder. Wir laufen dann auch mal zum Parkplatz Mittelmole beim Bahnhof. Aber dort parken wir schon seit Jahren nicht mehr. Man bricht sich dort die Beine, und wenn man nicht gerade in erster Reihe zum Wasser steht, hat man von der Lage eigentlich nichts. Heute stehen hier bestimmt 40 oder 50 Wohnmobile.



ein ganzes Drehorgelorchester spielt auf vor dem Leuchtturm


 



jedes Foto gelingt



am Alten Strom riecht es nach Räucherfisch


 



hier singt der Shanty-Chor Luv un Lee



ein Blick von der Holzbrücke auf den Alten Strom


 



lecker lecker


 

Wir kehren zurück zum Leuchtturm, wo die Drehorgelspieler um halb drei weitermachen wollen mit ihrem Programm. Fünf Minuten vorher sind wir da und finden sogar noch einen Platz zum Sitzen auf einem Mäuerchen. Die Musik ist dann wieder richtig toll; Annette nimmt mal eine Filmsequenz auf als Andenken für später. Dann gehen wir noch in den Souvenirladen im Teepott, wo sich Annette eine Anstecknadel kauft. Mit dem Teepott und dem Leuchtturm und WARNEMÜNDE darauf. Ganz süß. So, jetzt machen wir uns auf den langen Heimweg, wieder vorbei am Hotel Neptun, dem neuen A Ja Hotel (oder so ähnlich), an den schicken Ferienvillen, durchs Wäldchen, bis wir daheim ankommen. Am frühen Abend kommt der Regen. Der heutige Tag hat uns richtig gut gefallen; überhaupt die ganzen Tage, seit wir in M-V sind. Auf dem Darss war es ja auch richtig gut.  



die pure Lebensfreude - die Skulptur "Liebespaar" von 1979



dieses Souvenir hat Annette sich im Teepott gekauft



unsere Tagesroute ca. 68km

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