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Sonntag,  31. Mai 2009
 


Blick auf den Voulismeni-See im Ortskern

Wie immer ist es morgens sehr leicht, einen Parkplatz im Ort zu finden. Und dann sind wir schon um 8 Uhr zu Fuß unterwegs in die Stadt. Die Tavernen spülen ihre Terrassen mit Wasser ab und die Geschäfte stellen langsam ihre Auslagen nach draußen. Wir sind fast die einzigen, die jetzt auf den Beinen sind.

Der Voulismeni-See ist die Hauptattraktion der Stadt. Denn einen See, noch dazu tiefgrün mit blumenbuntem Ufer, besitzt keine andere Stadt auf Kreta. Trotz Verbindung zum Meer ist es ein Süßwassersee. Er wird von einem unterirdischen Fluss gespeist.


auch einem Fischer wird es zu heiß ohne Sonnenschirm

Wir spazieren einmal um den ganzen See. Von oberhalb haben wir einen schönen Blick. Fast kehren wir hier oben auf einen Frühstückskaffee ein, aber dann gehen wir wir doch hinunter und am Ufer des See finden wir ein lauschiges Plätzchen


wir lassen es uns gut gehen


herrlich blaues Wasser


ein TUI Clubschiff liegt im Hafen

Überall im Ort hören wir englische Touristen. Wir nehmen an, dass sie von dem großen Kreuzfahrtschiff kommen, das im Hafen liegt. Denn das erstemal haben wir das Gefühl, als wäre die Saison jetzt im Aufblühen. Es wird von Minute zu Minute heißer, gottlob ist Annette ohne Höschen unterwegs. Wir bleiben lange im Café sitzen.


kristallklares Wasser

Dann bummeln wir die Uferpromenade entlang, wo eine kleine Brise geht. Wir finden sogar noch eine allerletzte Süddeutsche Zeitung. Gegen Mittag sind wir zurück am Panzer und fahren die paar Kilometer wieder zum Almiros-Strand.

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Samstag,  30. Mai 2009
 


auf der Fahrt entlang der Küste

Der Himmel ist etwas bewölkt und somit ist es ideal für die Weiterfahrt. Die Schnellstraße entlang der Küste ist sehr gut ausgebaut und mit endlosen Blumenrabatten angelegt. Herbert ist der Meinung, dass die Stadt Iraklion einen Stop nicht wert ist. Wir halten zwar kurz an und kaufen ein paar Lebensmittel, sind aber dann froh, die Stadt wieder zu verlassen.


unsere Mittagsrast

Weiter geht es Richtung Osten. Irgendwann verlassen wir die Schnellstraße auch und nehmen die Old Road. Aber es ist doch zu beschwerlich und es geht nur durch Touristenhochburgen. Die Temperaturen steigen und so halten wir gegen Mittag auf einem Rastplatz, essen einen Salat und ruhen ein wenig.


abends am Almiros Strand bei Ágios Nikólaos

Gegen 17 Uhr fahren wir weiter und erreichen nach einiger Zeit Ágios Nikólaos. Wir wollen heute aber nicht mehr in die Stadt und suchen uns einen Platz etwas außerhalb. Kurz hinter der Stadt, in Richtung Sitia, kommt ein öffentlicher Strand mit einem größeren Parkplatz. Hier halten wir für die Nacht und wollen uns ziemlich in der Früh nach Ágios Nikólaos hinein.


dort stehen wir ungestört für die Nacht

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Donnerstag,  28. Mai 2009
 


Ankunft in Rethymno

Um kurz nach 7 Uhr sind wir bereit für den Aufbruch. Mittels Allradantriebs kommen wir recht gut vom Strand weg. Uns hat es hier so gut gefallen, dass wir in den nächsten Wochen noch einmal hierher zurückkommen wollen. Die Straße Richtung Rethymno ist noch schön leer. Kurz vor der Stadt kommt eine große Tankstelle linkerhand. Dort können wir Frischwasser nachtanken und das Abwasser ablassen. Der Tankwart ist sehr hilfsbereit. Als wir ihm einen kleinen Obolus geben wollen, lehnt er entschieden ab.


Kurz vor der Stadt kommt ein Lidl, wo wir Trinkwasser kaufen. Wir wollen uns abgewöhnen, ansonsten beim Lidl einzukaufen, da die Waren auf den Märkten und den kleinen Geschäften frischer und besser sind. So gegen 8:45 Uhr parken wir auf einem Platz am Rande der Altstadt, unterhalb der Stadtmauern. So wie es ausschaut, können wir hier bestimmt die Nacht verbringen.


Einkauf auf dem Markt

Wir drehen ein erste Runde durch die Stadt, fragen auch nach den Fährverbindungen zurück und sind verwundert, dass die Rückfahrt deutlich teurer werden wird als die Hinfahrt. Am Hafen trudeln die Fischer mit ihren kleinen Booten ein. Die Ausbeute ist aber nicht eben üppig. Wir schauen deren Treiben immer gern zu. Wir haben Glück; heute ist Wochenmarkt im Ort. Die Preise für Obst und Gemüse sind sehr preiswert. Wir kaufen Paprika, Gurken, Grapefrüchte, Erdbeeren und Zucchini.


die Fischer sortieren ihren spärlichen Fang aus den Netzen


Tavernen rund um den Venezianischen Hafen

Über die größte Mittagshitze legen wir uns aufs Bett, machen ein Schläfchen, ganz wie wir es uns in letzter Zeit angewöhnt haben. Schließlich wollen wir genauso alt werden wie die Kreter, die immerhin das höchste Lebensalter aller Europäer erreichen. Abends flanieren wir dann noch einmal durch die Gassen. Das ständige Angesprochenwerden der Kellner in den Hafentavernen ist wirklich lästig. Damit verscheuchen sie die Gäste eher als dass sie sie anlocken.


unser Übernachtungsplatz unterhalb der Festungsmauern

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Freitag,  29. Mai 2009
 


die Festung von Rethymno

Die Nacht war überraschend ruhig und wir haben keine Lust zum Weiterfahren. Also entschließen wir uns für einen weiteren Tag in der Stadt. Morgens gehen wir zum Carrefour und kaufen ein Brot. Dort finden wir sogar Schlagsahne. Und also kaufen wir auch Erdbeeren, die mittlerweile günstig sind.


Blick auf den Venezianischen Hafen

Den ganzen Vormittag bleiben wir daheim. Wir wollen uns erst so gegen 16 Uhr aufmachen. Auf dem Bett liegen wir uns lesen: Der Herbert liest Zirkuskind von John Irving, und Annette liest Mein Herz so weiß von Javier Marias. Es faulenzt sich schön; auch sind die Temperaturen im Panzer sehr angenehm, da der Aufbau 60mm stark isoliert ist. Früher im Wohnmobil kamen wir bei den jetzigen Außentemperaturen immer um vor Hitze.


in den Gassen von Rethymno

Gegen Abend bummeln wir dann wieder durch die Straßen von Rethymno.  Am Venezianischen Hafen setzen wir uns in ein Café, und Herbert trinkt sich einen Gin Fizz. Annette bleibt bei ihrem Caffe Frappé.


bei einem abendlichen Umtrunk im Hafen


der Leuchtturm von Rethymno

Abends wird die Hafenpromenade für Autos gesperrt und zur Fußgängerzone. Je später der Abend, desto mehr Trubel. Wir hören wenig deutsch. Dafür weit mehr skandinavisch. Herbert mit seinem blonden Kopf wird entweder auf schwedisch oder holländisch angesprochen. Auf deutsch jedenfalls nicht.


Flure, die uns gefallen

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Mittwoch,  27. Mai 2009
 


die Wasserschildkröten nehmen ein Sonnenbad

Es wird wohl heute unser letzter Tag in Kavros. Uns ist nun wieder nach Stadtleben zumute. Auf unserem Weg zum Einkauf müssen wir täglich über eine kleine Brücke gehen. Und jedesmal freuen wir uns über die Schildkröten, wie sie im Wasser schwimmen oder in der Sonne liegen. Es sind bestimmt 30, wenn nicht noch mehr Tiere, die sich im Wasser tummeln. 


unser täglicher Einkauf beim Bäcker

Wir kaufen unser täglich Brot und Gemüse. Im Bioladen kommen wir mit einem Deutschen ins Gespräch, dem dieser Laden gehört. Auch er bestätigt uns, dass der Tourismus in diesem Jahr rückläufig ist. Später kaufen wir bei ihm noch kretisches Olivenöl und ein paar Gewürze.


einen Metzger gibt es auch

Am späten Nachmittag gehen wir ein letztesmal in den Ort. Im Internetcafé drehen wir noch ein kleines Video. Abends gehen wir dann noch einmal essen und trinken einen Wein auf die Zeit, die wir noch auf Kreta verleben werden.

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abends im Internetcafé

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