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Dienstag, 30. Juni 2015



hier geht es international zu

Am späten Vormittag verlassen wir den Stellplatz von Pirmasens, leeren noch die Tanks und fahren dann zur Wohnung. Dort stellen wir mehrere Kisten in den Keller und auch ein paar Tüten mit Jacken und Wolldecken in die Wohnung. Und die Glasplatte vom Rattantisch ja auch. Wir bringen auch schon mal unser Namensschild am Briefkasten an. Dann überlegen wir, wie wir in der heutigen Affenhitze am besten an die Mosel kommen? Vielleicht nehmen wir mal eine andere Route, nicht über die A62, sondern über die A8 und dann die A1. Auf diese Weise kommen wir auch wieder bei Möbel Martin in Zweibrücken vorbei. Wir halten dort an und finden sogar wieder etwas. Und zwar eine Eckbank aus Leder, sozusagen eine Essecke mit einem Tisch. Statt eines Tisches mit vier oder sechs Stühlen haben wir uns für diese Variante entschieden, die weniger Platz wegnimmt und schick aussieht. Der ganze Spaß kostet am Ende zwar 2.434 Euros (man gewährt uns einen gewaltigen Rabatt), aber man richtet seine Wohnung ja nicht jeden Tag ein.



wir erreichen das Moseltal und haben einen ersten Blick auf die Mosel

Was für eine mörderische Hitze, als wir uns wieder ins Fahrerhaus setzen. Nach wenigen Kilometern auf der Autobahn begrüßt uns das Saarland; die allererste Abfahrt geht nach Einöd. Klingt ja nicht gerade vielversprechend, oder? Über Neunkirchen geht es durch den Hunsrück und immer weiter bis zur Ausfahrt Wittlich-Mitte. Jetzt kurven wir durch Ürzig und Kinderbeuern und Bengel nach Alf. Dort sehen wir, dass das Freibad, das schon vor zwei Jahren nur noch vom einem Förderverein am Leben gehalten wurde, geschlossen ist. Hoffentlich gibt es noch eines in Zell oder Bremm, Nachbarorte von Sankt Aldegund, unserem Aufenthalt für die nächste Zeit. Der Stellplatz von Sankt Aldegund ist recht voll, aber wir bekommen noch einen schönen Platz im grünen. Dann den Fernseher an - es ist schon halb acht - und essen machen. Herbert bereitet einen Wurstsalat zu. Dann plötzlich, noch vor dem Essen, bekommt Annette heftiges Magenweh, als würde es ihr den Magen zerreißen. Ob ihr das geschlossene Freibad so schwer im Magen liegt? Nach zehn Minuten geht es wieder, und auch die Temperaturen werden jetzt erträglicher. Wir freuen uns auf eine schöne Zeit hier an der Mosel.



Durchfahrt durch Kinderbeuern



hoch oben die Burg



wir erreichen Alf



Ankunft in Sankt Aldegund



dieses Plätzchen haben wir auf dem Stellplatz von Sankt Aldegund eingenommen



unsere Tagesroute ca. 148km

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Montag, 29. Juni 2015



nachdem alles erledigt ist, sitzen wir in der Eisboutique Venezia

Wie erwartet knicken die Telekom-Aktien ein, und zwar um 1,20 EUR das Stück. Da hätten wir heute früh aber kalte Füße gekriegt, wenn wir sie heute hätten verkaufen müssen. Das wären gleich mal ein paar tausend Euros weniger gewesen. Unsere erste Amtshandlung heute früh ist es, die Überweisung für die Bezahlung der Wohnung durchzuführen. Aber dann heißt es "IBAN ist ungültig". Na toll. Herbert ruft beim Notar an, damit die das klären mit der Empfängerbank. Kurz darauf heißt es, die IBAN sei gültig. Wir versuchen es erneut. Wieder heißt es "IBAN ist ungültig", aber als wir dann auf irgendeinen Knopf drücken, vielleicht Zurück oder so, wird die IBAN plötzlich doch vom System gefressen. So, dann haben wir das jetzt erledigt. Gegen 11 Uhr gehen wir in die Stadt. Im Rathaus wollen wir  unsere neue Meldeadresse angeben. Es heißt, dass wir dafür ins Bürgerzentrum gehen müssten. Das klappt alles sehr gut. Dann zum Arzt, wo Herbert sich für Mitte August einen Termin geben lässt. Dann zur Krankenkasse, wo wir unsere neue Adresse angeben. Man wird uns neue Karten zuschicken. Haben wir das alles auch erledigt. Jetzt tun wir noch ein paar Schritte durch die Fußgängerzone und setzen uns auch ins Eiscafé Venezia. Ganz schön heiß heute. Als wir wieder daheim sind, räumt Annette dieses und jenes Fach aus. Dinge, die wir morgen schon mal in den Keller der Wohnung stellen wollen, mit denen wir nicht länger spazieren fahren müssen. (Vor allem Bücher und CDs.) Dabei fällt ihr ein Umschlag in die Hände, worin sich ein altes Foto von uns befindet. Das muss so in 2001 oder 2002 gewesen sein,. auf Valalta in Kroatien. Gell, man kann uns gerade noch so wiedererkennen.



hach ja, so lässt es sich aushalten



dieses alte Foto von 2001 oder 2002 finden wir bei uns im Schrank

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Samstag, 27. Juni 2015



heute kommen drei Regenschauer herunter

Und wir hatten immer gedacht, wir würden starke Gewitter von den Alpen her kennen. Aber was da heute früh über Pirmasens abgeht, ist der totale Wahnsinn. Morgens um sieben ist es ja schon taghell, aber die Blitze werfen ein extrem gleißendes Licht durch unser Dachfenster, und die Donner klingen wie Peitschenhiebe, nicht wie Kanonenschläge, wie es sonst üblich ist. Nach kurzer Zeit hört alles wieder auf, auch der Starkregen. Am Vormittag geht Annette dann mal in die Stadt zur Drogerie, ein Spülmittel kaufen. Es ist ganz schön was los in Pirmasens; auf dem Exerzierplatz ist heute Markt. Am Nachmittag kommen dann nochmal zwei starke Regenschauer herunter, ansonsten ist alles gut. Wir verbringen wieder viel Zeit vor dem Fernseher, um die Geschehnisse in Griechenland zu verfolgen. Dass man die Griechen nun eventuell die nächsten 35 Jahre doch nicht mehr durchschleifen will, hätten wir nicht gedacht. Am Abend kochen wir draußen, denn Strom gibt es hier auf dem Stellplatz am Messegelände ja auch. Die Schlüssel für die Wohnung haben wir nun auch und werden sie jetzt behalten. Am Montag können wir dann auch die Überweisung für die Wohnung ausführen; denn erst am Montag können wir über das Geld vom Aktienverkauf verfügen. Die Aktien hatten wir zwar schon am Donnerstag verkauft, aber das Valutadatum (Wertstellung) ist erst der 29. Juni, der Montag.



auf dem Exerzierplatz ist heute Markt



ein Blick in die Fußgängerzone von Pirmasens



heute kochen wir wieder draußen

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Sonntag, 28. Juni 2015



Annette wäscht einen Berg von Wäsche

Es ist ein unspektakulärer Tag heute. Am Vormittag legt sich Annette einen Wäscheberg zurecht, den sie waschen will. Das Wetter ist heute bombig, und später sitzen wir auch lange Zeit draußen. Wir werfen auch wieder einen Euro ein, damit wir Strom haben und einander die Haare schneiden können. Das war ja schon überfällig, vor allem bei Annette. Seit 15. April in Mölln waren die Haare gewachsen. Ansonsten verfolgen wir auch heute wieder die Geschehnisse in Griechenland; morgen wollen sie ja die Banken geschlossen lassen. Na, wir glauben, dass wir mit unseren Aktien am Donnerstag gerade noch den Absprung geschafft haben, morgen werden sie garantiert alle in den Keller gehen. Im Laufe des Tages bekommen wir neue Wohnmobilnachbarn. Sonst ist es ein Tag ohne besondere Vorkommnisse.

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Freitag, 26. Juni 2015



über den Rhein geht es . . .

Hier am Rhein sind ganz schön viele Mücken; drei können wir an Bord finden und erschlagen, aber draußen sind natürlich noch viel mehr. Hier wollen wir also nicht bleiben. Wir fahren dann gegen Mittag los nach Pirmasens. Dort haben wir uns mit dem Noch-Besitzer der Wohnung für morgen verabredet. Wir wollen schon mal dies und jenes aus dem Wohnmobil ausräumen und in den Keller stellen. Die Wartezeit, bis die Möbel Mitte oder Ende Juli kommen und unsere eingelagerten Sachen am 3. August, wollen wir wahrscheinlich an der Mosel verbringen. Jetzt geht es erstmal in Richtung Landau in der Pfalz und dann über die B10 nach Pirmasens. Dort angekommen, schauen wir uns noch ein paar Gebrauchtautos bei BMW an und fahren den Phoenix in die Waschanlage bei Aral. In den letzten Tagen hatte unser Phoenix so viel Vogelschiet abbekommen, das glaubt man ja nicht. Dann stellen wir uns wieder am Messegelände von Pirmasens auf den Wohnmobilstellplatz, leeren und füllen unsere Tanks und dann ist der Nachmittag auch schon rum. Abends ist es dann eine ziemliche Zitterpartie beim Frauenfußball, bis unsere Frauen gegen Frankreich beim Elfmeterschießen endlich gewinnen mit 6:5. Man steht hier am Messegelände sehr ruhig. Mücken sind auch keine da.



. . . und da unten ist auch der Stellplatz für uns Wohnmobilisten



auf der B10 geht es durch mehrere Tunnel



heute sind einige Oldtimer im Pfälzer Wald unterwegs



unsere Tagesroute ca. 76km

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