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Mittwoch,  30. Juni 2010



die Brücke von Herbignac

Der Wecker plärrt um 5 Uhr und dann heißt es aufi, aufi. Es ist herrlich, wie wir der Sonne voraus sind. Und es schaut toll aus, wie sie aufgeht und ganz rot ist. Die Straßen sind so früh morgens natürlich autoleer und wir kommen gut voran. Einen Schlenk machen wir noch nach Piriac-sur-Mer, aber die Stellplätze dort sind hoffnungslos überfüllt. Aber die Region dort ist auch sehr hübsch.



unser Platz auf der Halbinsel Quiberon

Also fahren wir einmal mehr auf die Halbinsel Quiberon, an den schönsten Strand am Atlantik, wie wir finden. Wir waren ja schon oft hier; es ist einfach eine zauberhafte Ecke der Bretagne. Dann wartet auch noch ein idealer Platz auf uns, mitten im Grünen. Hier können wir sogar barfuß gehen. Der Weg zum Strand dauert vielleicht fünf Minuten und da wimmelt es von Nackerten. Hier wollen wir also den Hochsommer verbringen.



wir richten uns häuslich ein


unsere Tagesroute ca. 216km

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Dienstag,  29. Juni 2010



b die Bummelmeile von Noirmoutier-en-Île

Morgen soll es für uns weitergehen, egal wie heiß die Sonne herunterbrennt. Vormittags geht es ein letztesmal an den Strand und dann bummeln wir noch einmal durch Noirmoutier. Die Temperaturen liegen auch hier bei 30°C, uff. Da werden wir in aller Herrgotts Frühe losfahren müssen, der Hitze zu entgehen.



das blaue Café


 

Es ist mittlerweile auch so, dass ein Tag dem anderen gleicht. Zum Glück hat der Atlantik Ebbe und Flut, sodass der Anblick des Hafens immer wieder anders ist. Meist hatten wir den Hafen ja bei Ebbe gesehen, aber aufgrund der täglichen etwa einstündigen Verzögerung, mit der die jeweilige Gezeit einsetzt, hat man dann irgendwann das Vergnügen, Ebbe und Flut zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten zu erleben.



der Hafen bei Flut

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Sonntag,  27. Juni 2010



der Hafen von Noirmoutier-en-Île

Am Vormittag bummeln wir durch Noirmoutier-Stadt, wo wieder Markt ist. Außerdem ist auch dienstags und freitags Markt. Aber wir laufen lieber durch die beschaulichen kleinen Gassen des Orts. Es zieht uns auch immer zum Hafen hin, auch oder gerade wenn Ebbe ist.



das Schloss von Noirmoutier

Das Schloss ist eines der besterhaltenen mittelalterlichen Bauten der Insel, gebaut im 12. Jh. Dann fahren wir mit dem Roller zum Stadtstrand, zum Plage des Souzeaux. Es ist recht hübsch dort mit mehreren Restaurants an der Promenade. Aber wir würden natürlich immer den Nacktbadestrand bevorzugen.


 


 



in den Straßen von Noirmoutier-en-Île

So, am Nachmittag ist dann nichts als Fernsehen angesagt. Nicht genug damit, dass wir (Deutschland) die Formel 1 in Valencia gewinnen, nein, wir fegen auch noch England weg mit 4:1. Dieses Spiel anzuschauen macht Freude. Schade, dass es - im Gegensatz zu Spanien oder Griechenland - in Frankreich keine englischen Radiosender gibt. Wir hätten doch gern mal die englischen Kommentare gehört.



am Plage des Souzeaux

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Montag,  28. Juni 2010



Inseleinkehr

Dies wird einer der letzten Tage auf der Insel sein. Egal wie schön die Zeit hier war, zieht es uns nun zu neuen Ufern. Bis zum frühen Nachmittag bleiben wir wieder am Strand und wollen dann noch Salz und Muscheln kaufen.



in der Muschel- und Austernzucht

Für den Abend kaufen wir 2kg Muscheln. Der kleine Verkaufsstand ist doch sehr urig und einfach. Und dann halten wir noch bei einem der vielen kleinen Hütten, wo Salz - Fleur de Sel - verkauft wird. Daheim stellen wir dann fest, dass das Salz sehr feucht ist und wir wohl Unmengen an Reiskörnern in den Salzstreuer werden geben müssen.



auch Salz wird überall auf der Insel gewonnen und verkauft



die Salzbecken

Dann erfahren wir von Herberts Schwester, die sich ja um unsere Post kümmert und gerade aus dem Urlaub zurück ist, dass sich das Hymer-Werk auf unseren Brief gemeldet hat. Man lehnt eine Kostenübernahme ab und ist auch ziemlich schnippisch in der Antwort. In deren Schreiben heißt es, dass sich die Mercedes-Werkstatt hätte wundern müssen, warum die mitgelieferte Dichtung nicht auf den Fensterausschnitt passt. (Die am Hymer angebrachte alte Dichtung war eine völlig andere.) Wir wissen noch nicht, ob wir es dabei belassen werden. Und zwischenzeitlich ist ein Scheck eingetroffen von Mercedes in Bayonne. Eine Kostenerstattung für die erste der insgesamt drei Einbauten der Windschutzscheibe am Hymer, wovon ja zwei misslungen waren.



Fleur de Sel in verschiedenen Abpackungen

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Samstag,  26. Juni 2010



diese Straße führt zum FKK-Strand

Ein weiterer Strandtag liegt vor uns. Diesmal nehmen wir den Sonnenschirm mit, damit wir länger bleiben können, denn morgen werden wir wohl die meiste Zeit vor dem Fernseher sitzen, wenn Deutschland gegen England spielt.



ein weiterer Strandtag beginnt

Der Schirm lässt sich gut mit dem Roller transportieren, obwohl er ja eigentlich ein Gartenschirm ist und größer und schwerer als ein typischer Leichtbau-Strandschirm. Jetzt am Wochenende sind viele Leute am Strand; es sind wohl Einheimische, denn sie sind nahtlos braun.


 

Für ein wenig Schabernack ist aber trotzdem Zeit. Ansonsten zieht es uns noch immer nicht ins Wasser. Der Strandtag vergeht dann doch wie im Fluge und abends füllt sich der Platz wieder etwas mehr als wochentags. Wir sitzen noch lange draußen und überlegen, wie lange wir noch auf der Insel bleiben wollen.


 


 die Buhnen im Sand

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