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Samstag, 29. Juli 2017



unser Platz morgens um sechs

Der Wind hat sich endlich gelegt, und einem Strandtag steht jetzt nichts mehr im Wege. Vor und nach dem Einkaufen gehen wir zwar nicht ins Wasser, aber so ab halb zehn sind wir dann am Strand. Es ist ganz schön, dass wir mal ein paar Tage ausgelassen haben, denn jetzt können wir das wieder so richtig genießen. Jeden Tag am Strand, das wäre dann auch langweilig. Wir hören jede einzelne Welle; es ist kein Dauerrauschen mehr wie an der Autobahn. Es ist dann aber doch etwas tückisch im Wasser, denn der Boden ist total ausgespült und hat Untiefen hinterlassen. Mit dem einen Fuß tritt man auf den flachen Boden und mit dem anderen ins Leere und geht fast unter. Wie freuen uns an diesem schönen Strandtag, und es sind auch gar nicht so viele Leute da. Im Juni war hier mehr los. Wie belauschen auch eine Engländerin, die einem Nachbarn erzählt, dass sie nun zweieinhalb Monate auf Kreta gewesen sei, morgen abreise und im Oktober wiederkäme. So machen es anscheinend viele, denn das haben wir so oder so ähnlich auch schon von anderen gehört. Dass sie in der Nachsaison wiederkommen. Na, wir machen es anders, wir bleiben einfach gleich da. Am Strand bleiben wir heute bis halb vier und können dann noch schön bei uns am Platz sitzen. Den Platz selbst finden wir ja nicht so schön, aber dafür haben wir tolle Ausblicke auf den Strand von Paleóchora. Abends taucht der Halbmond auf und schimmert silbern aufs Meer.



die allerletzten Wellen kämpfen sich noch ans Ufer



einem schönen Strandtag steht heute nichts im Wege


 



immer schön im Schatten



ein Blick auf die Festung von Paleóchora im Sonnenuntergang

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Freitag, 28. Juli 2017



viele kleine Gästehäuser gibt es in Paleóchora

Die Wellen sind heute so richtige Kawenzmänner, ellenlang und mannshoch. Das Wasser tritt auch ziemlich weit über auf den Strand; die Strandliegen stehen teils im Wasser. Wind geht auch, wenn auch nicht so arg. Wir warten erstmal ab, was das heute wird, aber nötig haben wir solche Strandtage ja eigentlich nicht. Die Nacht war auch wieder ganz normal, und zum Glück war die Nacht von Montag auf Dienstag mit 31°C an Bord nur einer der wenigen Ausrutscher nach oben hin. Irgendwann nach dem Frühstück gehen wir nur mal so an den Strand, ohne Sack und Pack, nur ins Wasser. Ganz schön tückisch, überhaupt erstmal reinzukommen uns Wasser, denn die Wellen wollen uns immer wieder umkippen. Wir bleiben nicht lange im Wasser und auf dem Rückzug werden wir dann doch noch umgeworfen. Zack, ist der Herbert unter Wasser, und Annette glaubt, er wäre ein Felsen. Und das alles bloß im knietiefen Wasser. Herbert rappelt sich wieder auf und zack kommt die nächste Welle. Halt' mich mal fest, kann er noch sagen, und das macht Annette dann auch, aber zack werden wir beide umgerissen. Fast schon beängstigend, der Gedanke, im knietiefen Wasser ersaufen zu können. Irgendwann schaffen wir es an Land, und das Meer hat heute nicht noch einmal das Vergnügen mit uns. Viel später läuft uns das Wasser aus der Nase, als wir vom Sessel aufstehen. Das muss ja in wer weiß welchen Nebenhöhlen gewesen sein. Am Nachmittag gehen wir wieder flanieren und setzen uns diesmal ins Café Votsalo, ganz am Ende der Promenade. Zimmer vermieten die auch, und die Lage ist wirklich hübsch, wenn auch am Steinstrand. Wir sitzen so schön auf dem kleinen Sofa und es geht uns richtig gut. Essen gehen wir heute nicht, und wir haben noch ein Glas Sülze an Bord, das jetzt unbedingt mal weg muss. Und wieder liegen die Temperaturen, als wir zu Bett gehen, bei nur 25°C an Bord. Die gehen noch weiter herunter, sodass uns eine gute Nacht bevorsteht. Den letzten Sommer haben wir heißer in Erinnerung.



wir zwei hübschen im Café Votsalo



diesen Ausblick haben wir von unserem Sofa aus



das Café hat auch Zimmer zu vermieten



niedliche kleine Läden gibt es in Paleóchora



wie fast alle Orte ist auch Paleóchora von Bergen umgeben

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Mittwoch, 26. Juli 2017



Lebensfreude schon am frühen Morgen

Für heute sind nur 29°C angekündigt; vielleicht merken wir ja die kleine Abkühlung? Und eine Regenwahrscheinlichkeit von immerhin 40%, während sie sonst immer bei 10% liegt. Ob es etwa regnen will? Wir gehen früh um sechs erstmal wie gehabt ins Wasser und anschließend einkaufen. Als wir dann richtig an den Strand gehen, finden wir, dass es heute wirklich nicht so brachial heiß ist. Wir cremen uns nicht mal ein, und das soll was heißen. Am frühen Nachmittag ziehen Wolken auf, und jetzt müssen wir nicht mal mehr ins Wasser, denn es ist angenehm kühl unter den Wolken. Wie schön alles aussieht, und was für eine Abwechslung zu sonst. Der leichte Wind, der schon den ganzen Tag geht, ist kühl im Gegensatz zu vorgestern, als er wieder kochendheiß war. Wir bleiben bis 16 Uhr und kochen uns am Abend wieder so ein Gemüseallerlei, und diesmal mit Reis statt mit Nudeln. Wir freuen uns auf eine Nacht mit vernünftigen Temperaturen, und wir werden nicht enttäuscht.


 



am Strand von Paleóchora


 



Wolken ziehen auf



diesen Blick haben wir von unserem Platz aus

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Donnerstag, 27. Juli 2017



diesmal wird der Reifen auf die übliche Weise repariert

Diese unkonventionelle Reifenreparatur am Montag war dann doch nur ein Geschiss. Der Reifen verliert jetzt mehr Luft als vorher. Wir müssen also nochmal ran an die Sache. Hier ganz in der Nähe zu unserem Platz gibt es eine EKO-Tankstelle, und vielleicht haben die ja eine richtige angeschlossene Werkstatt? Heute geht eh wieder Starkwind, und wir wollen vielleicht später direkt nach Paleóchora fahren, mal einen Tapetenwechsel haben. Den Sprung ins Wasser am frühen Morgen lassen wir heute ausfallen, denn die Wellen gehen so stark und man sieht nicht, wo man hintritt. Annette stößt mit dem linken Fuß gegen eine Felsplatte, die da sonst eigentlich nicht ist. Weiter hinein mag sie jetzt nicht mehr, sie setzt sich nur ans Ufer für einen Hausputz, wie wir das immer nennen. Nach dem Frühstück fahren wir dann mal zur EKO-Tankstelle, und zumindest lesen wir das Wort Voulkanizatér (Vulkanisateur), und es stehen jede Menge alter Reifen da herum. Der Besitzer macht sich gleich ans Werk, baut zügig das Rad ab usw. Er macht die Reifenreparatur auf herkömmlichem Wege, Felge ab usw. Er trägt eine Flüssigkeit innen im Reifen auf und sagt uns, dass diese nun fünfzehn Minuten trocknen müsse. Er sprüht dann eine Flüssigkeit von außen auf die reparierte Stelle und siehe da, es treten keine Bläschen mehr auf wie vorhin noch. 10 Euros verlangt er für seine Arbeit.

Wie aufgewühlt das Meer heute wieder ist. Was für eine weiße Gischt. Wir machen mal ein Foto vom Strand aus unserem Seitenfenster heraus und staunen einmal mehr, wie stark der Zoom unserer kleinen Canon Powershot G5X ist. Der geht ja bis zum Mond! Am frühen Nachmittag spazieren wir nach Paleóchora hinein, setzen uns wieder in das Vakakis Café und schauen dem Treiben zu. Im Ort ist der Wind aber nicht so arg. Es ist noch etwas früh, um irgendwo essen zu gehen, erst halb sechs. Aber vielleicht kehren wir ja irgendwo auf einen Gyros ein. Das ganze wird ein Reinfall, denn das Fleisch ist nicht frisch. Was tut man in so einer Situation? Der Hunger treibt das Essen rein, aber als man uns am Ende fragt, ob das Essen gut war, können wir das nicht bejahen. Wir sagen: the meat was old, it was smelly (es mieft). Worauf der Besitzer sich empört und sagt, dass das Fleisch bei ihm immer frisch sei. Na egal jetzt, wir zahlen und gehen. Spät abends im Bett sagt Herbert: Ach, ich könnte noch ein Leckerli vertragen. -- Och nee, knutsch doch ein bisschen an meinem Busen, und dann hast du dein Leckerli gehabt. -- Na, du bist mir ja 'ne ganz lustige. -- 'ne lustige Gans . . . Jedenfalls ist das andere Leckerli dann vergessen. Die Nacht hat auch wieder normale Temperaturen.



wir fahren auch mal hinten raus ganz in Richtung Westen, aber da ist nichts besonderes mehr



ein Blick aus unserem Seitenfenster mit etwas Zoom . . .



. . . und mit mehr Zoom



wir sind wieder im Vakakis Café


 



diesen Ausblick haben wir

 

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Dienstag, 25. Juli 2017



morgens um halb sieben

Um 5:10 Uhr steht die fleißige Biene (gibt es eigentlich auch faule Bienen?) auf und schreibt den gestrigen Tag. Und schreibt und schreibt und hat am Ende doch noch die Hälfte vergessen. Zum Beispiel, dass wir gestern auch wieder Gas getankt hatten und auch Diesel (den Liter für 1,19 EUR). Und als wir hier in Paleóchora ins Internet gingen, kam die automatisierte SMS von Vodafone, dass unser Zugang weiter 30 Tage aktiv ist. Hat das also auch geklappt. Es sind schon bzw. noch immer 30°C, die wir um 6 Uhr an Bord haben, nachdem alle Seitenfenster offen sind. Wir gehen dann gleich mal ins Wasser wie gehabt, gehen einkaufen und wieder ins Wasser, bevor es ans Frühstücken geht. Alles wie gehabt. Schön, dass kein Wind geht und einem weiteren Strandtag nichts im Wege steht. So ab 14 Uhr kommt der Wind dann aber doch. Wir harren noch eine Weile aus, machen uns Sorgen um unsere beiden offenen Dachfenster. Irgendwann gehen wir hoch zu unserem Platz, und der Wind wird immer mehr. Also vom Wind haben wir heuer eigentlich genug, der kann uns den ganzen Sommer verhageln. Am Abend gehen wir nach Paleóchora hinein und haben wie immer Freude an diesem Ort. Ganz am Ende der Promenade verschlägt es uns wieder in die Taverne To Kyma (die Welle), wo wir wieder nur vegetarisch essen. Das alles für 9 Euros, und schmecken tut es auch noch. Die Nacht ist dann nicht ganz so krass wie gestern, und in den frühen Morgenstunden können wir sogar die Zudecken vertragen.



auf der Promenade von Paleóchora



heute sind so viele am Steinstrand



Lebensfreude



wir sind wieder in der Taverne To Kyma



kleine Stände entlang der Promenade



Abend wird es in Paleóchora


 

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