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Donnerstag,  30. Juli 2009
 


ein Malheur mit der Schublade

Den ganzen Vormittag verbringen wir noch im Hafen von Piräus. Zu jeder vollen Stunde ertönt ein kleines Glockenspiel mit ein paar Noten der Melodie "Ein Schiff wird kommen". Um 12 Uhr mittags spielt dann das gesamte Lied, was ganz allerliebst und naiv wirkt, weil ja nach Piräus doch immer mal ein Schiff kommt. Am Nachmittag geht es dann heraus aus dem Hafen und wir irgendwann hören wir ein Scheppern hinter uns. Annette glaubt, der Besteckkasten ist herausgefallen. Beim Praktiker halten wir, um neue Sicherungen für die Elektrik zu kaufen. Dabei sehen wir dann das Malheur. Wir können uns gar nicht vorstellen, wie es wohl passiert sein mag, denn alle Schränke sind immer verschlossen. Nach einiger Zeit findet Herbert dann eine Justierung für das Schloss. Diese muss sich während der Fahrten auf den schlechten Straßen verstellt haben. Aber wir sind froh, dass wir den Schaden schnell wieder richten können.


Souvlaki am Kanal von Korinth

Die Fahrt geht weiter Richtung Korinth. Die Autobahn ist mautpflichtig und wir müssen von Piräus nach Korinth 7 EUR zahlen. Dort angekommen, lassen wir es uns nicht entgehen, die besten Souvlaki-Spieße von Griechenland zu essen.


der Kanal von Korinth


Bungee-Sprünge in den Kanal von Korinth

Unterhalb der Brücke werden Bungee-Sprünge direkt in den Kanal angeboten. Schade, dass wir fünf Minuten zu spät ankommen, denn kurz zuvor sind zwei Wagemutige gesprungen. Weiter geht es mit uns Richtung Patra. Wieder müssen wir 7 EUR Maut zahlen für eine Straße, die diese Gebühr nicht wert ist. In Diakofto biegen wir ab zum Meer und übernachten dort am Ufer.



Übernachtung in Diakofto


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Mittwoch,  29. Juli 2009
 


Adio Kreta

Als wir an Bord rollen, gibt es das gleiche Problem, das wir auch schon in Paleochora hatten: Sie wollen unseren Panzer nicht als Wohnmobil anerkennen, sondern als Truck. Sie fragen, wann wir auf die Insel kamen. Letztendlich schieben sie die Schuld aufs Reisebüro und lassen uns ohne weitere Kosten an Bord.

Um 10:00 Uhr legt die Fähre und wir schauen ein letztesmal hinüber auf die Insel. Eine wunderbare Zeit auf Kreta ist nun vorüber. Am Anfang vor 10 Wochen hätten wir nicht damit gerechnet, dass wir so lange auf der Insel bleiben würden.

Die Fähre ist voller Autos, es sind kaum LKWs an Bord. Dementsprechend tummeln sich  viele Leute herum. Es gibt viele Räumlichkeiten, wo man sich die Zeit vertreiben kann, denn immerhin dauert die Überfahrt 8 Stunden.



Lesestunde an Bord

Die ersten Stunden bleiben wir an Deck und genießen den Wind. Dann gehen wir ins Restaurant und essen eine Kleinigkeit. Irgendwann wir die Langeweile doch größer und uns fallen die Augen zu. Aber auf den Kisten mit den Rettungswesten schläft es sich auch nicht so gut.


Schlafstunde an Bord



wir erreichen Piräus

Gegen 18:00 Uhr erreichen wir den Hafen von Piräus. Um diese Zeit legen mehrere Fähren an und es herrscht ein irrer Trubel im Hafen. Von überall hört man die Trillerpfeifen der Polisten und ständiges Hupen der Autos. Wir suchen uns erst einmal einen Parkplatz im Hafen, verschnaufen ein wenig und gehen dann zu Fuß an den Terminals entlang Richtung Stadt, um ein wenig Obst zu kaufen. Aber dann sind die Geschäfte doch um 20:00 Uhr schon geschlossen.


Großstadtgetriebe in Piräus


Feierabendhektik in der Stadt

Auf Leuchtschrifttafeln lesen wir, dass es im gesamten Hafengelände freien Zugang zum Internet per WIFI gibt. Langsam verlassen die Fähren wieder den Hafen für die Nachtfahrt zu den Inseln. Wir stellen uns direkt ans Hafenbecken und schauen den An- und Abfahrten der Fähren zu. Dabei gehen wir ins Internet und surfen nach Lust und Laune.


unser Platz mitten im Hafen für die Nacht


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Montag,  27. Juli 2009
 


der Blick aus unserem Wohnzimmer

Wind kommt wieder auf, was den Tag erträglich macht. Auf einen Strandtag haben wir keine Lust und so machen wir etwas Hausputz. Der Kühlschrank wird wieder abgetaut, während wir den motorroller auf die Rampe hieven. Wir sind ja seit Jahren ein eingespieltes Team und es geht uns leicht von der Hand.


Vorbereitungen auf unsere Weiterreise

Abends gehen wir ein letztesmal nach Kavrós ins Internetcafé. Dort füllen wir die Anträge für das USA-Visum aus und lassen diese auch ausdrucken. In den nächsten Tagen wollen wir einen Termin beim Konsulat in München vereinbaren. Denn im September kommen wir kurz nach Deutschland auf der Durchreise nach Frankreich/Spanien/Portugal, wo wir überwintern wollen.


auf die Rampe, fertig, los


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Dienstag,  28. Juli 2009
 


vor 10 Wochen haben wir schon einmal hier gestanden

Gegen Mittag verlassen wir Kavrós und fahren nach nach Chaniá. Zum Übernachten stellen wir uns wieder nahe dem Venezianischen Hafen ans Ufer. Dann machen wir uns auf zu einem Rundgang durch die schönen Gassen der Stadt.

Am Nachmittag ist noch alles recht leer. Wir setzen uns in ein Café und lassen den Tag vorübergehen wegen der Hitze.  Nachdem die  zwei riesigen Gläser Orangensaft getrunken sind, gehen wir noch einmal zum Wohnmobil zurück.


Blick auf die Janitscharen-Moschee


Pferdi bekommt etwas Hafer

Zum Abschluss des allerletzten Tages auf Kreta wollen wir abends noch einmal schön essen gehen. Nun füllen sich auch die Gassen und es herrscht ein Gedränge, wie wir es zum erstenmal auf der Insel erleben. Es war noch nirgends so voll wie heute Abend. Wir gehen zum Fischereihafen, denn heute wollen wir doch mal Fisch essen. In einer gemütlichen Taverne kehren wir ein auf eine Fischplatte für zwei Personen. Es schmeckt dann doch gut; außerdem hatte uns die Bedienung vorher in die Küche geführt und den Fisch hergezeigt.


die Skyline von Chaniá


Eindrücke in den Gassen von Chaniá


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Sonntag,  26. Juli 2009
 


wir schreiben am Reisebericht

Die Hitze will nicht nachlassen. Und das Wasser hat wohl 28°C. Eine Abkühlung sieht anders aus. Und doch bleiben wir die ganze Zeit im Wasser, wenn wir nicht unter dem Sonnenschirm liegen. Abends können wir es an Bord auch nicht mehr aushalten und schwingen uns bei Dunkelheit noch einmal auf den motorroller. Auf eine Spritztour nach Georgióupolis. Dort setzen wir uns in eine Bar und bleiben bis Mitternacht. Sie spielen tolle Musik dort; das ist aus der Grund, warum wir in dieser Bar hängengeblieben sind. Um 23:00 Uhr, bevor die Laufschrift der Apotheke erlischt, zeigt sie noch immer eine Temperatur von 28°C an. Auf der Rückfahrt nachts ist der Fahrtwind dann endlich etwas erfrischend.


abends in Georgióupolis


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