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Sonntag, 31. Januar 2016



heute essen wir die letzte Pomelo

Noch so ein Sturmtag heute. Und doch sind wir hier daheim gut aufgehoben. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten auch den 8. Winter in Folge im Süden verbringen sollen. Wir schauen natürlich auch immer auf die Wetterkarte, und seit Weihnachten ist das Wetter in der Algarve auch nur bescheiden. Wir sind nun seit gut einer Woche zurück und denken immer wieder gern an die erste richtige Fahrt mit dem La Strada zurück. Eigentlich wollten wir ja schon Weihnachten zurück sein, aber dann war das Wetter immer so schön und fast hochsommerlich. Mitte Dezember, als wir in Alcoutim und Mértola waren, da hätten wir den Absprung schaffen sollen und quer durch Spanien zurückfahren sollen. Aber da klebten wir noch so an Portugal. Rückblickend war es ein Fehler, unten an der Mittelmeerküste entlangzufahren. Das war nur Fahrerei, tagelang. Die spanische Mittelmeerküste werden wir so bald nicht wieder bereisen, wenn überhaupt. Ansonsten war es eine schöne Reise, und mit dem Kastenwagen waren und sind wir vollauf zufrieden. Auch was seine Kapazitäten angeht, Wassertank, Bordstrom usw. So unkompliziert und sorglos konnten wir mit dem Phoenix nicht sein, da mussten wir uns oft vorher Gedanken machen, ob wir überall durchpassen, vor allem von der Höhe her. Aber auch generell von den Abmaßen her. Herbert ist noch immer hin- und hergerissen, wo es im Sommer hingehen soll. Zum Inselhüpfen in Griechenland, oder nach Schottland. Jetzt sitzen wir erstmal hier und essen die letzte Pomelo, die Annette in akribischer Kleinarbeit aufschneidet. Der Sturm wird zum Abend hin stärker und jagt über unser Dach hinweg.



aufgeschnitten in akribischer Kleinarbeit

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Samstag, 30. Januar 2016



wir fahren wieder nach Pirmasens

Zum Frühstück brechen wir heute den Delta-Kaffee aus Portugal an. Zwei Tüten à 1kg haben wir davon, und den müssen wir jetzt genießen, genießen. Herbert findet nach dem ersten Schluck, dass der Delta besser schmeckt als der vorherige (der war von Lavazza). Für heute sind Sturmböen vorhergesagt, aber wir wollen trotzdem nochmal in die Stadt. Diesmal zum Kaufland. Wir müssen uns ja irgendwann mal überall orientieren und schauen, was es so für Einkaufskomplexe bei uns in Pirmasens gibt. Kaufland gefällt uns dann besser als Real. Kein Wunder, dass Real zum 30. September schließt. Obwohl man da viel besser parken kann. Jetzt nehmen wir anderthalb Pfund Rinderhack mit, aber Annette weiß noch nicht, ob Herbert davon Königsberger Klopse oder normale Frikadellen machen soll. Denn Herberts Frikadellen sind genauso legendär wie sein Nudelsalat. Als wir wieder daheim ankommen, sind alle Mülltonnen umgekippt. Die stellen wir wieder auf. Am Nachmittag wird der Sturm dann ziemlich heftig und macht einen ganz schönen Lärm. Wir hatten hier schon so manchen Sturm, und wenn wir es nicht besser wüssten, würden wir glauben, wir wären hier an der Nordsee. Im Radio reden sie von Orkanböen im Schwarzwald. Hier bei uns sind es nur Sturmböen. Heute gibt es bei uns die Putenoberschenkel mit Rotkohl und Kartoffeln. Keinen portugiesischen Wein dazu, denn wir haben nur noch eine einzige Flasche davon; die müssen wir uns noch ein wenig verwahren. Am Abend regnet es noch ziemlich arg, aber der Sturm lässt deutlich nach.  



das Kaufland hat eine Tiefgarage



heute schauen wir mal, was das Kaufland zu bieten hat



heute essen wir die Putenoberkeulen

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Donnerstag, 28. Januar 2016



abends gehen wir in die Badewanne

Die Sache mit den LED-Strahlern lässt uns keine Ruhe. Irgendwie muss man die abgebauten Strahler doch wieder zum Laufen bringen. Vielleicht ist wirklich alles nur zu staubig? Annette holt man die Flasche Brennspiritus aus dem Keller. Alles abtupfen und abwischen, bis sie merkt, dass das Seil oben am Deckenbalken, wo alle Strahler dranhängen, kunststoffummantelt ist. Dann ist es ja klar, dass der Strahler keinen Strom bekommt. Wobei die alte Stelle, wo der Strahler vorher gehangen hat, heil ist und man nicht merkt, dass der Kunststoff da irgendwie fehlen würde. Mit einem Taschenmesser fiedelt sie dann so lange am Seil, bis ein Loch in den Kunststoff geschnitten ist. An dieser Stelle bringt sie dann den Strahler an und siehe da, es ward Licht. In der Küche dann das gleiche, sodass am Ende beide verschobenen Strahler wieder leuchten. Ja, ja, so sehen sie aus, unsere kleinen Alltagswehwehchen. Wenn es weiter nichts wäre. Abends gehen wir auch mal wieder in die Badewanne. Mit Radio SWR1, denn "Eins gehört gehört: SWR1", wie es immer heißt in deren Werbung. Ruckzuck ist der kleine Bose-Lautsprecher aufgebaut. Ach, es ist ja so gemütlich in der Wohnung. Schön, dass wir sie haben.



Gemütlichkeit sieht bei uns so aus

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Freitag, 29. Januar 2016



jetzt in Winterkluft

Heute wollen wir mal wieder nach Pirmasens fahren. Wir bräuchten auch mal zwei kleine Tischdecken bzw. Läufer und ein Kissen für die Eckbank. Das Wetter ist besser als es vorhergesagt wurde. Trotzdem stecken wir in Wintersachen, und kalt ist die Luft auch. Wir fangen beim Mediamarkt an, wo Herbert sich die Kameras anschaut. Mittlerweile tendiert er zur Canon Powershot G1, nicht wieder G16. Dann laufen wir hinüber zum Dänischen Bettenlager, wo sie dutzende Tischdecken und Läufer und Kissen haben. Ist aber alles nicht unser Fall. Dann zum Hammer Einrichtungshaus, wo sie keine Tischdecken haben, und wo die Kissen alle zu blass sind. Egal. Dann zum Real, wo wir einkaufen. Unter anderem einen Putenoberschenkel, den wir am Wochenende essen wollen. Dann noch zu einem Billigladen, wo sie einen tollen weißen Läufer haben, der aber 20cm zu lang ist. Oder 20cm zu kurz. Schade. Dann sind wir wieder daheim. Wir haben mittlerweile auch beschlossen, die Rostocker Wohnung einem Makler zu geben zwecks Neuvermietung. Wenn wir selbst hochfahren nach Rostock, haben wir ja auch jede Menge Unkosten, denn mit dem Wohnmobil wollen wir Mitte März nicht fahren. Wenn wir die Neuvermietung erst Mitte März angehen, kann es passieren, dass uns drei Monate Mietausfall entstehen, bis der neue Mieter einzieht. Und im Februar haben wir noch so viele Termine, dass wir nicht früher als Anfang März wegkommen. Wir werden uns jetzt hinsetzen und einen Makler kontaktieren.  



wir haben unseren Einkauf bei Real beendet

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Mittwoch, 27. Januar 2016



wir wollen einen der LED-Strahler verschieben

Von den LED-Strahlern, die wir im Wohnzimmer haben, wollen wir einen verrücken, sodass er auf den neuen Esstisch strahlt. Also Leiter hinstellen, hinaufkraxeln, Schrauben lösen und das Gestänge verrücken. Dann Licht einschalten und? Der Strahler leuchtet nicht mehr. Die anderen vier aber schon noch. Ob alles zu staubig ist? Wir nehmen den Strahler mal herunter und wischen den Staub ab. Dann wieder dran, und wieder geht nix. Auch an alter Stelle geht er nicht mehr. Auch mit einer neuen Glühlampe geht nix. Also schrauben wir einen der Strahler von der Küche ab und bauen ihn im Wohnzimmer an. Jetzt geht der auch nicht mehr. Ist ja wie verflixt. Oder ob man das alles nicht anfassen darf? Der Küchenstrahler geht jetzt an alter Stelle in der Küche auch nicht mehr. Jetzt hören wir aber auf mit weiteren Experimenten und werden mal im Elektroladen fragen, wo da der Wurm drinnen ist. Wir stellen dann noch die beiden neuen Nachttischlampen hin, die sich ganz gut machen bei uns im Schlafzimmer. Am frühen Abend kommt mal wieder ein richtiger Sturm auf. Den hatten wir schon ziemlich oft hier. Heute rattert und klappert der heruntergelassene Rolladen wie wild im Sturm.



das sind unsere neuen Nachttischlampen

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