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Donnerstag, 31. Januar 2013



ein letzter Blick auf den Azani Camp

In der Früh freuen wir uns schon richtig auf den Singsang der Muezzine. Dann stehen wir auf und wollen den Campingplatz später verlassen. Wir haben vor, dass wir unsere Zeit in Marokko nicht allzu schnell angehen, sondern uns erstmal ein paar Tage ans Land gewöhnen wollen. Wir könnten zwar auch auf dem Camp Azani bleiben, aber dafür ist er uns nicht schön genug. Und da wir ja den Campingführer Marokko (von Edith Kohlbach) haben und es da noch viel bessere Camps gibt, wollen wir heute 60km weiterfahren nach Ouazzane, wo es beim Motel Rif eine extra Fläche für Wohnmobile gibt. Laut deren Website muss es eine richtige Oase sein.



wir verlassen die Stadt Chefchaouen und kehren auf die Hauptstraße zurück

Als wir um 10 Uhr Ortszeit startklar sind, sehen wir, dass die fünf Wohnmobile (alles Deutsche) der geführten Marokkotour längst wieder weg sind. Teilnehmer solcher geführten Touren haben eben nie richtig Zeit für irgendwas. Gestern, als wir gegen 16 Uhr auf den Platz zurückkamen, standen die fünf Wohnmobile und das Schweizer Führungsfahrzeug bereits auf dem Platz; die Leute saßen draußen in der Sonne. Auch in der Stadt hatten wir gestern eine große Gruppe deutscher Touristen gesehen, und im Restaurant neben uns saßen zwei deutsche Paare, die nur schnell einen Salat essen konnten und dann, husch husch, zurück zur Gruppe mussten. Da haben wir es besser; wir haben alle Zeit der Welt, oder jedenfalls noch 88 Tage.



unterwegs sehen wir wieder manchen Packesel

Wir fahren also den Berg wieder hinunter, haben eine letzten Blick auf Chefchaouen und schwelgen noch in Erinnerungen an gestern. Den Besuch dieser Stadt können wir nur jedem Marokkofahrer empfehlen. Es war ein wunderbarer Auftakt für uns. Nach etlichen Serpentinen sind wir dann wieder unten auf der Hauptstraße und fahren auf der N13. Wir schalten auch mal das Navi an, aber das gibt eine Entfernung nach Ouazzane von 227km an, obwohl es nur 60km sind. Na, wir fahren eh selten mit Navi, und hier in Marokko sind die Routen bisher immer sehr gut ausgeschildert, und konsequent zweisprachig.



alles ist konsequent zweisprachig, sodass man sich überall zurechtfindet



die Straße ist überwiegend gut



ein paar Verkaufsstände gibt es am Straßenrand



die Fahrt geht durchs Rif-Gebirge



die Berge sind einfach großartig

Unterwegs kommen uns fast ausschließlich Taxis entgegen, und fast alle sind von Mercedes. Alte 1970er und 80er Modelle, die vom Design her noch richtig formschön und schnittig waren. Man sieht, dass sie immer noch laufen und laufen und nicht kaputt zu kriegen sind. Ansonsten sehen wir auch wieder manchen Packesel, und die Einheimischen stehen auf kleinen Feldern und pflügen mit Esel und Holzflug den Boden. Ein mühseliges Leben wie eh und je.

es ist gewiss ein mühseliges Leben

wir erreichen die Stadt Ouazzane

Irgendwann, denn 60km sind ja nicht die Welt, und nicht mal Afrika, erreichen wir die Stadt Ouazzane. Besonders einladend wirkt die Stadt nicht, auch steht im Reiseführer nichts besonderes über die Stadt geschrieben, und so halten wir uns direkt nach den blauen Schildern zum Motel Rif, das dann etwa 4km außerhalb der Stadt liegt. Als wir auf deren Gelände fahren, kommt schon gleich jemand und zeigt uns, dass wir nach rechts auf die große Stellfläche fahren können. Er kommt dann zu uns und begrüßt uns in perfektem englisch. Dass es eine angrenzende Fläche gibt, wo wir weiter weg von der Straße stünden. Da fahren wir also hin und finden auf den ersten Blick alles richtig gut. Zwischen den beiden Flächen gibt es zwei kleine Waschhäuschen. Wir sagen dem jungen Mann, dass wir gleich zu ihm kommen und den Papierkram erledigen werden. Eine Nacht incl. Strom und Warmduschen kostet 70 DH.

Ankunft am Motel Rif

Halb auf dem Weg zu ihm in die Rezeption kommt er uns wieder entgegen und sagt, dass wir uns besser ins Restaurant setzen, da wäre es hübscher und wir könnten da auch unseren Begrüßungstee einnehmen. Es ist toll, dass er perfekt englisch spricht, denn so können wir ihn mal fragen, wie man Bitte und Danke usw. auf arabisch sagt bzw. ausspricht. Er ist verblüfft, dass Annette auf Anhieb die arabische Aussprache so gut hinbekommt. Er fragt sie, ob sie schon mal in einem arabischen Land war? War sie nicht, aber in der Türkei sagt man den Gruß As salâmu alêkum ja auch auf arabisch, oder jedenfalls hatte man das vor 20 Jahren, also vor dem Internetzeitalter, noch getan. Heute kann das natürlich alles verlorengegangen sein. So, heute machen wir nicht mehr viel. Wir setzen uns in die Sonne und lassen es uns gutgehen. Später drehen wir noch eine Runde über den Platz und schauen uns alles an. Abends sind wir dann nicht mehr die einzigen Wohnmobilisten, sondern es kommen noch drei andere Paare auf den Platz. Von der Straße hört man später nicht mehr viel.  

hier haben wir uns niedergelassen

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Mittwoch, 30. Januar 2013



Chefchaouen liegt uns zu Füßen

Es ist 5:45 Uhr Ortszeit (auf unserer Uhr 6:45 Uhr), als Annette im Pyjama zum Waschhäuschen geht und die Muezzine zum Gebet rufen. Das ist ein toller Moment: Es ist stockfinster draußen, überhaupt nicht kalt, und der Singsang der Muezzine klingt, als würde er aus zehn Moscheen kommen. (Und dabei hat die Stadt doch  n u r  sechs.) Heute wollen wir natürlich die Stadt besichtigen, und unseren Plan, mit der Yamaha hinunterzufahren, lassen wir bleiben, denn wir wissen die Gegebenheiten nicht. Außerdem soll es einen Fußweg geben, der direkt in die Medina führt. Zurück können wir ja ein Taxi nehmen. Und so machen wir es dann. Um 10 Uhr Ortszeit gehen wir los, fragen an der Rezeption nach dem Fußweg und hören das Wort Electricité; der junge Mann zeigt auf die drei Strommasten in etwa 300m Entfernung. Da wird der Weg wohl anfangen, denken wir uns.



wir steigen die Treppe des Fußwegs hinab zur Medina

Der Weg besteht dann hauptsächlich aus Stufen, die gut angelegt sind. Es geht natürlich steil hinab, denn der Campingplatz ist ja ganz oben am Berg. Aber was für Ausblicke wir haben. Es ist das Rif-Gebirge, und wir hatten auch gelesen, dass sich der Name Chefchaouen aus zwei Doppelgipfeln ergibt, weil die beiden Gipfel wie zwei Schafshörner aussehen. Shuf heißt im Arabischen Schau, und Chaouen im Berberischen Hörner. Der Name Chefchaouen bedeutet also so viel wie Schau dir die Hörner an. Die Einheimischen sprechen den Namen der Stadt so aus: Tschau-enn. Jedenfalls sind es keine zehn Minuten und schon sind wir unten in der Stadt



den Blick auf die Berge hat man von überall in der Stadt



auf dem Place Mohamed V

Wir finden uns nach ein paar Schritten auf dem Place Mohamed V wieder. Hier ist alles recht schick, und der Arkadengang liegt wie ein Gürtel um den Platz. Gut, dass wir den Reise Know-How im Rucksack mitgenommen haben, so haben wir immer den Überblick und wissen, wie wir von hier aus zum Marktplatz kommen. Aber um diese frühe Stunde ist noch nicht viel los dort. Später sehen wir dann auch mehrere - es sind bestimmt fünf - Schautafeln mit dem Stadtplan darauf, wo alle Sehenswürdigkeiten aufgeführt sind.



Blick auf den Marktplatz von Chefchaouen


 



auch der Place Outa El Hammam bietet Sicht auf die Berge

Durch die Suq (oder Souk), ein wahrliches Gassengewirr, kommen wir auf den Place Outa El Hamman, wo sich die Große Moschee - Grande Mosquée - und das Museum befinden. Der Platz hat eine herrliche Lage und bietet wunderbare Blicke auf die Berge. Es ist ein heißer Tag heute, aber die Einheimischen sind warm angezogen; für sie ist jetzt Winter.



die Große Moschee steht auf dem Place Outa El Hammam

auf dem Place Outa El Hammam gibt es diverse Restaurants

wir werfen mal einen Blick ins Museum, die Al Kasaba

Für einen Eintritt von 10 DH pro Person gehen wir mal ins Innere der Al Kasaba. Jetzt wissen wir auch, warum das Geld aus dem Automaten gestern so nagelneu ausgesehen hat: Weil es nämlich kaum in Umlauf kommt. Als wir mit einem 100 DH Schein zahlen wollen, sieht die Kartenverkäuferin ganz bekümmert aus, da sie kaum Wechselgeld hat. Die beiden 20 DH Scheine, die wir bekommen, sind dann ganz lappig, und die vielen Münzen sind so abgegriffen, dass wir nur noch schwer erkennen können, ob nun 5 oder 10 DH daraufsteht. Im Innern der Al Kasaba ist es dann angenehm schattig, der maurisch-andalusische Garten ist eine kleine Oase mitten in der Stadt. Wir steigen dann auch den großen Turm - Tour Principale - hinauf, von wo aus wir über die Stadt schauen können. Auch von hier ist der Blick auf das Rif-Gebirge einmalig schön.

im Innern der Al Kasaba

vom Turm haben wir diesen Blick über die Dächer der Stadt und die Große Moschee

was für eine Aussicht

noch ein Blick auf den Place Outa El Hammam

jetzt heißt es kraxeln in die Medina, es geht steil hinauf

Über den angrenzenden Platz, den Place El Makhzen, kommen wir und steigen von dort aus hinauf in die Medina. Es ist ein herrlich altes Viertel mit blau-weiß gekalkten Häusern, die so dicht stehen, dass sie gegenseitig Schatten werfen. Es ist ein Gassengewirr hier, und wir können gar nicht so viele Fotos machen, wie es Motive gibt. Zufällig sind wir beide heute in blau gekleidet, sodass wir uns sehr gut in das Gesamtbild einfügen.

die Katze würde schon gern so einen Fisch kaufen

blau-weiß gekalkte Häuser erwarten uns in der Medina

alles ist verwinkelt und uralt

Wirklich angenehm ist, dass wir völlig unbehelligt bleiben. Niemand, der uns anstarrt oder anspricht, der uns etwas verkaufen will oder sonst etwas. Nur zweimal am ganzen Tag werden wir gefragt, ob wir uns eine Weberei und eine Teppichfabrik anschauen wollen. Ansonsten werden wir von vielen freundlich gegrüßt - Bonjour - oder gefragt, ob wir englisch wären. Allemand - deutsch - antworten wir ihnen, es sind meist ganz alte Männer, und die meisten von ihnen sprechen dann sogar deutsch. Wir können uns also völlig frei bewegen und fühlen uns ausnehmend gut in der Stadt. Dass unser Aufenthalt in Marokko so positiv beginnt, ist doch einfach klasse.

immer noch hübschere Ecken und Gässchen erwarten uns



hier muss man gut zu Fuß sein



die blaue Farbe scheint einen kühlenden Effekt zu haben

In den Gassen der Medina sehen wir auch manches Gästehaus oder Hotel, und sie sehen richtig heimelig und einladend aus. Bunte Kacheln in den Eingängen und an den Wänden bieten einen tollen Kontrast zu dem hellblau an den Fassaden. Das Blau hat eine irgendwie kühle oder kühlende Wirkung auf uns. Jedenfalls wäre uns eine solche Kutte wie die auf dem Foto heute entschieden zu warm.



wie es duftet aus der Bäckerei



mittlerweile gibt es auch einige Gästehäuser in der Medina



wir gehen zur Quelle des Oued Laou mit mehreren gefassten Brunnen und einem Wasserfall, östlich der Stadt

Wir laufen dann in östlicher Richtung hinaus aus der Stadt bzw. verlassen wir die Stadtmauern und kommen an den Fluss, der der Stadt den Beinamen Brunnenstadt eingebracht hat, denn hier gibt es Wasser im Überfluss. Das Wasser rauscht den Wasserfall hinab, während die Frauen gerade Teppiche waschen. Denn die viele Arbeit bleibt ja immer an den Frauen hängen. Wir laufen dann wieder zurück in die Medina.



hier waschen die Frauen ihre Wäsche und Teppiche



in diese Bäckerei bringen die Nachbarn ihren Brotteige und lassen sie ausbacken

In den Gassen sehen wir, dass die Leute ihre Brotteige für Fladenbrot zu dieser kleinen Backstube bringen und dort wohl ausbacken lassen. Draußen vor der Backstube steht schon ein ganzer Stapel dieser fertigen Brotteige. Auf unserem Rückweg ins Stadtzentrum steigen wir so manches Gässchen hinab, das dann vor einem Wohnhaus endet, sodass wir wieder hinaufsteigen müssen zur Hauptgasse. Und wir können uns völlig frei bewegen. Mittags ertönt dann wieder der Muezzin aus den Lautsprechern, und da wir gerade direkt an einer Moschee vorbeikommen, bekommen wir das volle Programm zu hören. Allah-o-Akbar ist dabei deutlich herauszuhören.



manche der Seitengässchen erweisen sich als Sackgasse und wir müssen sie wieder hinaufsteigen



uns gefällt die Medina ausnehmend gut



mittags geht es beschaulich zu, denn die Hitze tut ihr übriges



auf dem Place Outa El Hammam kehren wir ins Restaurant Azhar ein und essen uns eine Tajine

Irgendwann zur späten Mittagszeit landen wir dann wieder auf dem schönen Place Outa El Hammam. Und weil es auf diesem Platz so viele Restaurants gibt, wollen wir gern eine Kleinigkeit essen. Das machen wir im Azhar, wo wir zwei Salate und zwei Tajines bestellen. Das Essen ist einfach, schmeckt aber köstlich. Alles ist gut gewürzt und frisch. Dazu noch zwei Mineralwasser und später einen Kaffee, und alles zusammen kostet dann 125 DH.



dann kommen diese beiden Gesellen zu uns an den Tisch und machen Musik

Als wir mit dem Essen fertig sind, kommen diese beiden Musikanten zu uns an den Tisch und machen Musik. Ein Gefiedel und Gedudel ist das, und der eine singt bzw. ruft immer Baila! Morena! Venga! Das kommt uns alles spanisch vor, weil es nämlich auch spanisch ist. Und da fällt uns ein, dass wir gelesen hatten, dass Chefchaouen in 1912 dem spanisch besetzten Gebiet einverleibt wurde, aber erst in 1920 von den Spaniern erobert wurde. Von daher rührt es, so hatten wir irgendwo gelesen, dass in der Stadt die Zweitsprache nicht französisch, sondern spanisch ist. Wie auch immer, jedenfalls geben wir den beiden Gesellen jeweils 5 DH für ihre Darbietung und sie ziehen anschließend zum Nachbartisch, wo Franzosen vom Campingplatz sitzen.



beim Schuster lassen wir eine Einlegsohle für Herberts Sandale anfertigen

Nochmal kommen wir durch die Suq, das Gassengewirr mit noch mehr Ladengewirr, finden dort einen Schuster und kommen auf die Idee, eine neue Einlegsohle für Herberts Sandale anfertigen zu lassen. Die Sohle muss eine Höhe von 1cm haben. Wir zeigen dem Schuster die alte Sohle und erklären ihm alles in gebrochenem französisch. Er nimmt an der Sandale Maß und die Sohle wäre in einer Stunde fertig. Für 30 DH, was ja wirklich kein Geld ist. Hoffentlich finden wir die Gasse wieder, denken wir uns noch. Während der Wartezeit laufen wir nochmal ins neuere Viertel der Stadt und finden neben der Hauptpost ein großes Geschäft von Maroc Telecom. Dort fragen wir, ob sie auch USB-Sticks, also Modems für die SIM-Karten verkaufen. Man zeigt auf eine Frau an einem der 5 Schalter. Der Laden ist voller Leute, aber man will uns sofort bedienen. Die Frau am Schalter gibt uns die Schachtel mit dem Modem und die dazugehörige SIM-Karte, erklärt, wie alles funktioniert, vor allem, wenn der erste Monat vorbei ist und die Aufladung erfolgen muss. Sie schreibt alles auf ein Blatt Papier, und alles scheint sehr leicht zu funktionieren. Für alles zusammen zahlen wir 229 DH, und der Monat ist unbegrenzt, was die Gigabytes angeht. Perfekt. (Ein weiterer Monat kostet dann 200 DH). Jetzt zurück zum Schuster, die Stunde ist fast um und die Sohle ist auch schon fertig. Sie sieht richtig gut aus, und jetzt soll er sie noch in die Sandale einkleben. Das macht er. C'est bon, c'est parfait, très bien sagen wir ihm, alles, was wir so zustande bringen auf französisch, denn die Sohle ist wirklich perfekt. Jetzt kaufen wir noch 2,5kg Orangen und 1kg Bananen für 27 DH (das war wohl ein Touristenpreis) und halten ein Taxi an. Fragen, was die Fahrt zum Camp kostet? 15 DH. Na, für das Geld kann man nicht laufen. Und so gelangen wir ruckzuck mit dem Taxi wieder heim. Abends ist die Auswahl der heutigen Fotos wieder ganz schwierig.



zum Schluss kaufen wir bei Maroc Telekom einen USB-Stick (Modem) und eine SIM-Karte fürs Internet

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Montag, 28. Januar 2013



heute ist wieder viel los auf der Main Street

Nach einer geruhsamen Nacht ohne Fluglärm kommt um 10:45 Uhr die erste Maschine nach Gibraltar. Das ist auch die Zeit, dass wir nochmal nach Gibraltar rüberlaufen. Im Geschäft Carlos will Herbert dann ja einen Weitwinkel kaufen, ein Superweitwinkelobjektiv mit fester Brennweite, von entweder 10 oder 12mm (was immer das auch bedeutet). Sie haben aber keine Objekte für Vollformatkameras. Dann interessiert er sich noch für ein Blitzlicht von Canon, ein Speedlite 600EX-RT. Das kauft er dann für statt 545 Pfund für 410 Pfund. Der Verkäufer packt alles aus und will alles Herbert zeigen, aber er kennt es ja. Auch bei den Objektiven sagt er immer, Herbert soll es doch mal ausprobieren. Try it. For trying there's no charge - Probieren Sie es aus. Probieren kost' nix.



auf der schicken neuen Aussichtsterrasse des schicken neuen Flughafens

Dann gehen wir wieder zurück und wollen uns noch den neuen Flughafen anschauen. Gestern hatten wir gesehen, dass es eine Aussichtsplattform - Viewing Terrace - gibt, von wo aus man den Flugzeugen hinterherschauen kann. Es ist 12:30 Uhr, und die nächste Maschine kommt erst um 14:04 Uhr. Schade, aber so lange wollen wir natürlich nicht warten. Zurück am Parkplatz schneiden wir einander noch die Haare, bevor wir losfahren nach Los Barrios, wo es die Tickets gibt.



diesen Blick haben wir von oben



wir verlassen Gibraltar und La Línea



auf dem Parkplatz vom Lidl in Los Barrios stehen etliche Wohnmobile, die auf die Überfahrt nach Marokko warten

Wir haben ja zwei Reiseführer für Marokko, den Reise Know-How Marokko und den Campingführer Marokko von Edith Kohlbach. Dort steht genau die Anfahrt beschrieben für das Reisebüro Viajes Normandie, in Los Barrios. Auf der A7 die Ausfahrt 112 und dann über zwei Kreisverkehre. Das Reisebüro befindet sich in einem riesigen Einkaufspark mit etlichen Supermärkten, ist aber mittlerweile umgezogen und befindet sich jetzt direkt im Gebäude vom Lidl. In der Ecke, aber übersehen kann man es eigentlich nicht.



hier im Gebäude vom Lidl ist das Reisebüro Viajes Normandie

Die Frau im Reisebüro ist dann sehr kompetent, sie spricht gut englisch und erklärt uns alles. Füllt für uns schon das Zollformular für das Wohnmobil aus und erklärt uns, wie morgen im Hafen alles ablaufen wird. Zwei weitere Formulare mit unseren persönlichen Daten sollen wir morgen auf der Fähre, oben auf dem Deck, bei der Polizei abgeben. Das Datum für die Hin- und Rückfahrt ist jeweils offen und das Ticket ein ganzes Jahr gültig. Hin- und Rückfahrt kosten zusammen 200 EUR, wirklich nicht teuer. Ab 8:00 Uhr gehen alle drei Stunden die Fähren, insgesamt fünf am Tag. Wir wollen um 11:00 Uhr fahren, aber eine Gewähr haben wir dafür nicht. Die nächste ginge dann also um 14:00 Uhr. Für den Hafen Algeciras müssen wir morgen die Ausfahrt 108C nehmen; die Angestellte gibt uns dafür ein Infoblatt, wo alles draufsteht. Am Ende bekommen wir noch einen Schokoladenkuchen und eine Flasche Cider von ihr geschenkt.

wir kaufen die Tickets für die Fähre

so viel Papierkram und so viele Formulare sind auszufüllen

Später fällt uns noch ein, dass es hier in Los Barrios ja eine der wenigen LPG-Tankstellen gibt. Die Koordinaten hatten wir uns schon aufgeschrieben. Aber dann gehen wir nochmal zum Reisebüro, denn die Angestellte hatte uns gesagt, dass wir mit allen möglichen Fragen jederzeit zu ihr gehen können. Wir fragen also, wo die Gastankstelle ist? Da greift sie routiniert zu einem Infoblatt und zeigt uns, welche Ausfahrt wir nehmen müssen. Die Gastankstelle liegt auf dem Weg zum Hafen, also werden wir morgen nochmal die Gasflaschen auffüllen. Abends ist der Parkplatz dann richtig voll von Wohnmobilen. Die Leute sind jeden Alters. Und alle wollen rüber nach Marokko.

dies ist die Wegbeschreibung zur Gastankstelle in Los Barrios



unsere Tagesroute ca. 18km

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Dienstag, 29. Januar 2013



an der Repsol-Tankstelle in Los Barrios, wo es auch Autogas - GLP - gibt

Schon kurz nach 6 Uhr ist Annette auf den Beinen und schreibt am Reisebericht. Herbert hält es aber auch nicht mehr lange im Bett. Ein letztesmal gehen wir ins Internet und erhalten das Urteil vom OLG München. Eigentlich wurde es schon gestern geschickt, aber da waren wir nicht mehr im Internet. 25 Seiten, die Herbert erstmal nur überfliegt; Annette will nichts davon wissen. Es ist dann 8:45 Uhr, als wir uns aufmachen zur Gastankstelle. Klirrend kalt ist es wie in den vergangenen Tagen auch. Wir biegen dann auf die A381 ab und als erstes kommt die Ausfahrt 86. Puh, da können wir ja ewig fahren, bis unsere Ausfahrt, die 80, kommt. Aber nach 5km kommt sie schon; sie ist die allernächste nach der 86. So, einen Adapter hat man bei Repsol auch, und es passen 9 Liter Gas in die eine Flasche. Jetzt sind wir wieder für einige Zeit autark.



wir fahren in den Hafen von Algeciras; tausende Container warten hier

Dann also zurück zur A7 und zum Abzweig Hafen - Puerto Norte. Das Hafengelände ist sehr weitläufig, aber alles ist gut ausgeschildert. Die Schilder für Tanger sind in rosa - die für Ceuta in grün. So können wir uns gut orientieren und landen schließlich direkt vor der Pass- und Ticketkontrolle. Es ist 9:45 Uhr. Jemand kommt zu uns ans Fahrzeug und nimmt uns Pässe und Tickets ab. Kommt wenig später zurück mit den Pässen und ausgedruckten Bordkarten (boarding cards) und Vouchers für die Rückfahrt.. Nach dieser Schleuse heißt es Allez Allez, denn ab hier spricht man nur noch französisch, nicht mehr spanisch. Wir sollen uns in die Schlange von Wohnmobilen einreihen, die vor dem Schiff Baleária anstehen. Annette steigt aus und sagt, dass unsere Tickets für die Acciona sind, für 11 Uhr.. Aber das sei egal, sagt man ihr. Wir fahren mit der Baleária und legen schon kurz nach 10 Uhr ab.



jetzt durch die Kontrolle . . .



und dann aufs Schiff



Au Revoir l'Europe

Auf Deck ist dann die Police Maroc, die die Pässe kontrolliert und die von uns ausgefüllten Formulare behält. Die Schlange ist lang, aber es geht flott voran. Wir bekommen einen Stempel in den Pass mit dem heutigen Datum und einen weiteren Stempel mit einer fortlaufenden Nummer. Dann heißt es, sich die Zeit zu vertreiben.



der Blick auf Gibraltar bleibt uns lange Zeit erhalten



Ankunft in Tanger Med

ein letzter Blick auf die Baleária . . .

Nach gut einer Stunde erreichen wir den Hafen von Tanger Med. Schnell vom Schiff herunter und sich an der Zollkontrolle eingereiht. Das Hafengelände sieht so neu und gut aus, als wäre es erst gestern fertiggestellt worden. Wir müssen dann aber ewig warten am Zoll. In etlichen Reihen stehen die Autos und wir Wohnmobilisten in einer extra Reihe. Es geht kaum voran und die Autos hupen ausdauernd und wütend. Selbst bei den Wohnmobilen geht es nur sehr schleppend voran. Es ist irre heiß und wir viel zu dick angezogen. Dann sind auch wir an der Reihe und bei uns geht alles ruckzuck, während die anderen immer noch stehen. Der Beamte behält eines der drei schon gestern im Ticketbüro ausgefüllten Formulare, trägt in alle drei Ausfertigungen eine Nummer ein und das Datum 28.04.13. Die drei Monate, die man im Land sein kann.

. . . bevor wir uns in die endlose Schlange vor dem Zoll einreihen

alle müssen hier durch den Zoll und es dauert ewig, und es ist endlos heiß

im Fährhafen wollen wir mal nach einem Geldautomaten schauen . . .

Wir halten dann am schicken Gebäude des Fährhafens, denn hier muss es doch irgendwo einen Geldautomaten geben, denken wir uns. Es gibt dann sogar zwei. Die höchste auf dem Display angezeigte Summe ist 2.000 Dirham, die nehmen wir. (Der Kurs ist ca. 1:11,2). Beim Weggehen denken wir uns, dass umgerechnet 200 EUR nicht gerade viel sind, also gehen wir nochmal zurück und ziehen am zweiten Automaten nochmal 2.000 Dirham. Sehr bunte aber nagelneue Scheine sind es.

. . . ha, es gibt sogar zwei davon

als allererstes von Marokko sehen wir die vielen schweren LKWs, die den Berg hinunterkommen

Wir halten uns dann in Richtung Tétouan, merken später aber, dass wir nicht auf direktem Wege dorthin sind, sondern in Richtung Küste. Obwohl alles gut ausgeschildert ist nach Tétouan, auch wenn man sich erstmal an die vielen Kringel der arabischen Schrift gewöhnen muss, die natürlich auch auf jedem Schild sind. (Alles ist konsequent zweisprachig, also auch auf französisch.) Die Route geht den Berg hinauf und es stinkt fürchterlich nach Gummi. Zuerst denken wir, dass der Gestank von unserem Phoenix kommt, aber dann denken wir, dass er von den vielen LKWs ist, die den Berg hinunterfahren. Die Straße ist total gut, und so ist auch unser erster Eindruck von Marokko. Alles wirkt nagelneu hier. 

Blick auf einen der Stauseen entlang der Route

die Landschaft ist ein Traum und wird mit jedem Kilometer noch besser

die Straße ist in perfektem Zustand

Blick auf die Stadt Sebta

Aus unerfindlichen Gründen landen wir also in Sebta, einer Stadt am Meer, obwohl noch immer alles nach Tétouan ausgeschildert ist. Es ist ein Gewusel in den Straßen, überall sind Leute und auch Autos unterwegs. In Sebta sehen wir auch die erste Tankstelle, mit Namen Afriquia. Kaum ist Herbert aus der Tür, heißt es Combien? (Wieviel?) - Complet, sagt Herbert, also volltanken. Es ist faszinierend, wie hier jeder französisch spricht bzw. ständig zwischen arabisch und französisch hin- und herspringt. Der Diesel kostet 8,35 Dirham, also ca. 0,75 EUR. Beim Bezahlen mit der Carte Crédit heißt es dann aber Problem de Connection, also keine Verbindung. Wir sollen bar zahlen. Mist, sind schon die ersten 1.170 Dirham weg.

hier wuselt alles von Leuten, die auf den Markt gehen



hinter Sebta fahren wir an einer kilometerlangen Strandpromenade entlang



Ankunft in Tétouan und Blick auf den Gare Routiere, den Bahnhof

Irgendwann, sogar ein Stück Autobahn fahren wir und haben dafür 10 Dirham zu zahlen, erreichen wir also Tétouan. Wir halten die Augen auf auf der Suche nach einem Geschäft von Maroc Telecom (fürs Internet), sehen aber nirgends eines. Jetzt geht die Straße weiter auf der N13, und diese ist nun deutlich schlechter, obwohl sie so gut aussieht und keine Schlaglöcher oder so hat. Aber wir rumpeln und schunkeln ständig hin und her auf den 50km bis Chefchaouen.



die bunte Kleidung der Leute erinnert irgendwie an die Leute in den Anden

Es ist erstaunlich, wieviel Leute zu Fuß unterwegs sind. Beladen wie die Packesel, und später sehen wir auch richtige Esel, die bepackt sind. Jedes Dorf, durch das wir kommen, hat eine Moschee, die immer gleich aussieht. Ansonsten sieht es recht ärmlich aus in den Dörfern, und alle Häuser sind viereckige Kästen mit Flachdach, und auf allen Dächern hängt Wäsche zum Trocknen. Irgendwann halten wir mal an und ziehen uns um, denn es ist irre heiß hier in Marokko. Dagegen war es die letzten Tage in Spanien richtig kalt.



jedes Dorf hat eine solche Moschee



Esel und Hirte müssen ja auch mal rasten



die Fahrt durchs Gebirge ist wirklich zauberhaft, die Straße ist es allerdings nicht so sehr



überall wird Tonware verkauft

Es ist halb vier Ortszeit (man ist hier ja eine Stunde zurück), als wir die Stadt Chefchaouen erreichen. Hier gibt es einen Campingplatz, wo wir erstmal unterkommen und uns akklimatisieren wollen. Ganz oben über der Stadt thront dieser Campingplatz und wir hieven uns den Berg hinauf. Er ist aber gut ausgeschildert. man empfängt uns freundlich und zeigt uns die Plätze. Wir stellen uns dann direkt auf den neben dem Restaurant und am Fuße des Duschhäuschens. Auf diesem Platz haben wir auch WIFI vom Camp. Die Nacht kostet mit Strom 105 DH, ohne Strom 90 DH. Also ca. 9,40 EUR. Wir nehmen dann mit Strom, um unser Gas zu sparen. Am Restaurant gibt es auch eine kleine Verkaufsstelle, wo wir zwei Fladenbrote kaufen. Die schmecken ganz gut und kosten je 2 DH, also 18 Cents. Heute machen wir aber nichts mehr, obwohl wir dann abends noch ewig an der Auswahl der heutigen Fotos sitzen. Der Abend ist überhaupt nicht kalt.



Ankunft auf dem Campingplatz Azani in der Stadt Chefchaouen

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Sonntag, 27. Januar 2013



wir sind schon über die Grenze und in Gibraltar und schauen uns nochmal um

Ganz so eilig haben wir es heute Vormittag nicht, auch wollen wir uns noch ein wenig erholen von der gestrigen Fahrt. Den Presseclub schauen wir uns noch an, aber dann gehen wir los nach Gibraltar. Der Wind ist recht stark und frisch heute, aber ansonsten ist es ein herrlicher Tag. Kaum sind wir über die Grenze und auf dem Airfield, der Rollbahn, müssen wir uns auch schon beeilen. Ein Flugzeug ist im Anmarsch. Es tutet auf beiden Seiten der Rollbahn, die Schranken gehen herunter, man legt auch eine Eisenkette aus, die die Reifen zerstechen würde, falls jemand mit Gewalt durch die Absperrungen fahren wollte.



jetzt schnell über die Rollbahn . . .



. . . und dann kommt auch schon ein Flugzeug

Dann kommt auch schon die Maschine von Easy Jet und es ist abenteuerlich, sie direkt vor der Nase landen zu sehen. Wir staunen, wie leise doch alles abläuft. Und ruckzuck wird die Fahrbahn wieder freigegeben für die Autos und Fußgänger. Wir wollen uns heute einfach einen schönen Tag machen in Gibraltar; heute sind die Geschäfte ja geschlossen (bis auf ein paar Ausnahmen, wie wir später sehen, ein Zigaretten- und ein Geschenkladen sind geöffnet). Wir sind auf der Winston Churchill Avenue, gehen durch die Kasematten, den Tunnel, der zum Casemates Square, dem Hauptplatz, führt.



jetzt ist die Rollbahn wieder freigegeben für Autos und Fußgänger



in Gibraltar ist alles dicht an dicht gebaut und Wohnraum knapp



bei den Kasematten sind zwei Affen, die sich wohl hierher verirrt haben

auf dem Casemates Square, dem Hauptplatz von Gibraltar

Heute geht es also beschaulich zu in Gibraltar. Die Lokale sehen einladend aus, aber die Preise sind höher als anderswo. Zudem ist der Pfund Sterling wieder stärker geworden als bei unserem letzten Besuch im November 2011. Da lag zum Beispiel der Diesel bei 1,00 Pfund Sterling, das war 1,15 EUR. Jetzt liegt er bei 1,01 Pfund, das sind 1,23 EUR. Aber das nur mal so.

wir sind auf der Main Street

die King's Chapel, die Königskapelle, von 1560

die Kanonen sind blankpoliert

Irgendwie ist Gibraltar ja künstlich und unwirklich, und die vielen Tagestouristen aus aller Herren Ländern, die hier alles mögliche einkaufen wollen. Aber für einen Tag gefällt es uns immer wieder in Gibraltar, wir sagen immer England unter Palmen. Es gibt manche elegante Ecken zu sehen, und die goldene Beschriftung auf schwarzem Grund, die so typisch englisch ist, gefällt uns immer sehr. Wir laufen die Main Street bis ganz zum Ende und sehen dann auch, wie die Seilbahn - Cable Car - zum Affenfelsen hinauffährt. Dann gehen wir durch die Ragged Staff Gates (Ragged Staff heißt wohl soviel wie zerlumpte Mannschaft) und finden uns vor dem Tor zum Queensway Quay wieder.

im Hintergrund gehen die Gondeln hinauf zum Affenfelsen

wir wandeln auf der Ragged Staff Road und durch das Ragged Staff Tor

am Queensway Quay ist es mondän

Hier am Queensway Quay ist es dann sehr schick und fein; nicht mehr so eng und gedrungen wie sonst fast überall in der Stadt. Auf einer angebrachten Tafel lesen wir, dass hier an diesem Kai am 27. April 1951, während es festgemacht hatte, das Marineschiff RFA Bedenham, das mit 500 Tonnen Munition beladen war, explodierte und erheblichen Schaden in der gesamten Stadt anrichtete. 13 Menschen verloren dabei oder daraufhin ihr Leben und man hat zu deren Gedenken diese Tafel zum 50. Jahrestag der Explosion angebracht.


 

hier lässt es sich aushalten


durch die Kasematten gehen wir und machen uns auf den Heimweg

Wir werden so langsam fußlahm und machen uns auf den Heimweg. Wieder gehen wir durch den kurzen Fußgängertunnel und sind dann auf der Rollbahn, wo doch tatsächlich wieder ein Flugzeug angekündigt wird. Es hupt und tutet, die Ampeln schalten auf Rot und wir wollen uns das Schauspiel noch einmal anschauen. Diesmal ist es eine Maschine der Britisch Airways. Es sieht toll aus, wie sie mit grellen Scheinwerfern plötzlich aus der Ferne auftaucht. Und nachdem auch diese Fotos im Kasten sind, gehen wir auf der spanischen Seite, also in La Línea, zu McDonald's, damit wir abends nicht mehr kochen müssen. Abends starten und landen noch mehrere Flugzeuge, vielleicht, dass sonntags mehr Flugbetrieb ist? Morgen will Herbert in Gibraltar ja ein Weitwinkelobjektiv kaufen, hoffentlich haben die den da. 



und wieder ist ein Flugzeug im Landeanflug



direkt vor unserer Nase landet die Maschine von British Airways



die Maschine muss auf der kurzen Landebahn drehen und ihre Position an Land einnehmen

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