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Montag, 31. Januar 2011



Blick auf das Santuario von San Vito

Die letzte Nacht blieb regenfrei; ob die Regenfront jetzt überwunden ist? Am Vormittag gehen wir in die Stadt, weil wir dies und das an Obst und Gemüse, Nudeln, Fleisch und anderes brauchen. Seit Tagen wollen wir eine Kerze kaufen, aber die werden wir wohl nirgends mehr finden.



dieser Gemüsewagen fährt durch alle Straßen

Es herrscht geschäftiges Treiben in den Straßen. Und sobald wir einen Laden ein zweitesmal betreten, werden wir wiedererkannt und freudig begrüßt. Was das angeht, sind die Sizilianer sehr herzliche Leute. Und unsere paar Brocken Italienisch wenden wir dann auch immer schön an. Wir wollen auch Paprikaschoten kaufen, aber die sehen überall schon ganz angegammelt aus. 2,80 EUR für das Kilo ist vielleicht zu teuer für die Einheimischen, und dann kauft sie keiner.



es ist unser Einkaufstag



Blick auf das Rathaus - Municipio - der Stadt



die Eingangshalle vom Rathaus

In die Cusenza-Bar kehren wir dann auch wieder auf einen Kaffee ein, weil es immer so schön ist, in der Sonne zu sitzen und auf den Piazza Santuario zu schauen, der in 2010 neu gepflastert wurde. Abschließend, also noch vor 13 Uhr, wenn alle Geschäfte stundenlang über Mittag geschlossen bleiben, kaufen wir noch beim Metzger ein Stück Schweinefleisch. Aber da haben wir wohl einen typischen Touristenpreis zu bezahlen, nämlich 12 EUR/kg. Sonst liegt der Preis immer so um 7 EUR/kg. Abends so gegen 18 Uhr fängt es dann zu regnen an.



wir verschnaufen wieder im Cusenza-Café

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Sonntag, 30. Januar 2011



es zieht uns zum Leuchtturm

Der Regen war letzte Nacht von Sturm begleitet. Jetzt hat sich aber natürlich alles wieder beruhigt, sodass wir erstmal den Leuchtturm besuchen können. Schade nur, dass man ihn nicht besichtigen kann; alles ist abgezäunt und mit Zona Militare versehen. Aber die Lage des Leuchtturms und der Weg sind sehr schön.

Wir laufen dann einfach wieder zurück und am Hafen vorbei. Heute am Sonntag machen sich viele Einheimische an ihren Booten zu schaffen, es ist für sie also ein Tag wie jeder andere. Nach ein paar Schritten sind wir dann im Ort, wo es beschaulich zugeht. Aber wir mögen das kleine San Vito mit seinen Bed & Breakfast und anderen kleinen Hotels und Pensionen. Nirgends gibt es eine große Hotelburg oder so.



die Zitronen wachsen auf der Straße



der Stadtkern ist recht hübsch angelegt



in den Straßen von San Vito Lo Capo



wir kehren in die Bar Cusenza ein, die schon seit 1895 besteht

Am Ende kehren wir noch in das Café Cusenza ein. Die Pflanzkübel, die auch in dieser Straße aufgestellt sind, sind mit kleinen Palmen bepflanzt. Auch halten sich die roten Weihnachtssterne - Stelle Natale - immer noch sehr gut und machen sich sehr hübsch. Zurück am Platz machen sich die beiden italienischen Wohnmobile langsam fertig zur Abfahrt. Für sie ist das Wochenende nun vorbei.

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Freitag, 28. Januar 2011



hier stehen wir an den Salinen

Bis Mittag warten wir noch ab, damit die Straßen etwas abtrocknen können. Es ist sehr idyllisch an den Salinen, wenn man mal von der Arbeit absieht, die sie machen. Dann fahren wir los, immer in Richtung Trápani. Zuerst führt die Route über die SP21, die sich dahinschlängelt. Dann kommen wir wieder auf die SS115.



friedlich dümpeln die Holzboote


 


 



die Bahn rumpelt an uns vorbei


 



wir erreichen Trápani - Stadt des Salzes und des Winds

Trápani selbst wollen wir auslassen. Am Ortseingang lesen wir Trápani - Città della Sale e della Vente. Also Stadt des Salzes und des Winds. Auch sehen wir mehrere solch alter Windmühlen auf der Fahrt. Wir aber wollen auf das Capo San Vito. Also heißt es, auf in die Berge. Die Straßen sind aber sehr gut.



es geht in die Berge



den schönsten Platz haben wir in San Vito lo Capo

Der Ort San Vito lo Capo gefällt uns dann richtig gut. Und der Blick auf die Berge ist spektakulär. In den Straßen haben sogar etliche Geschäfte und Cafés geöffnet. Welche Wohltat, wo doch sonst alles immer so ausgestorben ist. Ein hübsches Plätzchen findet sich auch für uns. Hinter dem Hafen gibt es diesen Parkplatz, der uns einen schönen Blick auf die Bucht bietet. Abends finden wir dann noch einen tollen Radiosender - Radio Capital - der eine ganze Stunde lang Jethro Tull spielt. Herrlich.



unsere Tagesroute ca. 72km

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Samstag, 29. Januar 2011



wir wohnen etwa 300m vom Leuchtturm entfernt

Die Insel hat es sich wohl zur Gewohnheit gemacht, es jetzt jede Nacht regnen zu lassen. Na, das kann der Vegetation nur recht sein. Und uns ist es das auch. Jedenfalls erwachen wir in strahlendem Sonnenlicht und machen uns dann ganz bald auf zu einem ersten Spaziergang durch den Ort.



ein erster Eindruck von San Vito Lo Capo

Im Sommer werden die Urlauber in Scharen herkommen, das sehen wir schon an den vielen Parkflächen, deren Einfahrten jetzt allerdings mit großen Pflanzkübeln verstellt sind. Sicherlich, um Wohnmobile jetzt im Winter fernzuhalten. Aber den schönsten Platz haben wir ja sowieso hinterm Hafen, auf der Via Faro, also der Leuchtturmstraße. Wir laufen durch die Straßen, wo es mehrere Supermärkte und andere Geschäfte gibt. Vieles ist geöffnet, ja selbst Juweliere und Optikgeschäfte. Hier fühlen wir uns sehr wohl und werden wohl eine Weile bleiben. Abends geht dann der Lichtkegel des Leuchtturms alle paar Sekunden über uns hinweg. Ach, das lieben wir.



"Liebe Kinder, bleibt schön bei der Mammi", sagte die Palme zu ihren Sprösslingen



in der Ferne bildet sich ein Regenbogen



abends geht der Lichtkegel des Leuchtturms alle paar Sekunden über uns hinweg

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Donnerstag, 27. Januar 2011

Heute passiert nicht viel, alldieweil es den ganzen Tag regnet. Ab 8 Uhr in der Früh ununterbrochen bis zum Schlafengehen. Aber das hatte ja die Wettervorhersage angekündigt. Wir fahren also heute keinen Meter, sondern bleiben bei den Salinen stehen. Am Nachmittag telefonieren wir mal wieder mit den Kölnern, die ihre Überwinterung auf Sizilien vor zwei Wochen abbrechen mussten. Der gute Gottfried, so heißt der Kölner, hatte einen schwereren Unfall mit seinem motorroller, es waren mehrere Rippen gebrochen, auch am Bein war etwas kaputt, sodass es täglich gespritzt wurde. Und dann hatten sie entschieden, den Aufenthalt auf der Insel abzubrechen. Sie sind mit der Fähre von Palermo nach Genua übergesetzt, von wo aus dann ein Mann vom ADAC deren Wohnmobil und die beiden heimgefahren hat. Also das müssen wir sagen: Uns ist noch nie im Ausland irgendwas passiert, ja nicht mal zum Arzt mussten wir bisher in all den Jahren. Toi toi toi.

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