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    Sonntag, 31. Januar 2010



Hundi will uns besuchen

Es wird uns doch irgendwie langweilig um diese Jahreszeit hier zu stehen. Etwas lebhafter darf es denn doch sein. Und so entschließen wir uns, am Vormittag nach Sagres zu fahren. Dort gibt es einen Parkplatz an einer Bucht ziemlich zentral am Ort. Es gibt auch noch einen Platz für uns. Sobald wir geparkt haben, kommt ein großer Bernhardiner und schnuppert in unser Fahrzeug. Zuerst denken wir, er ist Nachbars Hund, aber dann merken wir, dass er wohl niemandem gehört.



Blick auf unseren Parkplatz

Der Parkplatz ist fast nur von Deutschen und Holländern bewohnt. Wir wollen nicht faul herumsitzen und machen uns auf den Weg in den Ort. Sagres ist noch einigermaßen unberührt in Sachen Beton. Hier hat man noch das Gefühl, in einem ehemaligen Fischerdorf zu sein. Wir jedenfalls finden diesen Teil der Algarve, den Westen, am besten.



Im Ortskern von Sagres



wir wollen eine Kleinigkeit essen

Zuerst setzen wir uns einmal hin und trinken etwas. Dann lesen wir, dass es auch Essen gibt. Hunger hätten wir schon, und so bestellt sich Annette eine Lasanha. Die gibt es allerdings nur für 2 Personen. Egal, die soll es trotzdem sein. Herbert bestellt sich nur eine Portion Batatas Fritas - Pommes Frites. Am Ende bitten wir die Mutter vom Restaurant, den Rest der Lasagne für uns einzupacken. Das macht sie gern, und mit einem Muito Obrigado - vielen Dank - verabschieden wir uns und gehen wir am späten Nachmittag wieder heim. Es kommt ein kalter Wind auf.



Bom Apetite



unsere Tagesroute ca. 23km

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    Samstag, 30. Januar 2010



einer der Parkplätze vom Praia Amado

Heute früh verlassen viele die Bucht, das mag wohl daran liegen, dass es sich bewölkt. Wir aber geben die Hoffnung nicht auf und denken, dass es tagsüber aufklaren wird. Zuerst einmal schauen wir auf die Wetterkarte im Internet und verfolgen auch wieder, wie sich der Winter in Deutschland entpuppt. Wir lesen, dass Mecklenburg besonders betroffen ist. "Soll ich dir mal was vorlesen?", fragt Herbert. "In Rostock wurde der gesamte Personennahverkehr eingestellt." Annettes Heimatstadt, das lässt sie nicht kalt. Und so lesen wir eine ganze Zeit im Internet, während draußen ein paar Regentropfen herunterkommen.



ein Regenbogen tut sich auf

Der Regen dauert nicht lang, aber für einen Regenbogen reicht er doch. Wir warten eine Weile ab, um uns dann wieder auf einen Rundgang zu machen. Aber so schön wie gestern ist es lange nicht. Nach etwa einer halben Stunde kehren wir um und machen es uns an Bord gemütlich. Abends schneiden wir uns Obst auf. Dazu köpfen wir eine Flasche Wein.



wir probieren's mal mit Gemütlichkeit


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    Donnerstag, 28. Januar 2010



die Marina von Praia da Rocha

Wir wollen heute einen letzten Tag in Praia da Rocha verbringen, weil es hier nirgends einen Platz gibt, wo wir ungestört in der Sonne sitzen bzw. liegen können. 



Blick auf die Festung von Ferragudo



Blick von Praia da Rocha hin nach Ferragudo

Gegen Mittag laufen wir wieder durch den Ort bis hin zum Yachthafen. Boote sind um diese Jahreszeit keine draußen, und so dümpeln sie alle im Hafen. Dafür gibt umso mehr Möwen, die über unseren Köpfen kreisen. Von der Marina aus können wir hinüberschauen nach Ferragudo. Wir überlegen, ob wir noch einen Tag in Ferragudo verbringen sollten?



wir sitzen wieder in der Sonne

Am Nachmittag sitzen wir dann wieder in der Sonne. Es ist richtig heiß im Windschatten. Es sind wieder gemütliche 21°C. Zum Abend hin rappelt es uns, wir packen alles zusammen und fahren kurzentschlossen weiter Richtung Westküste. An Lagos vorbei geht es nach Vila do Bispo. Dort kaufen wir noch ein paar Früchte, sodass wir mehrere Tage in Einsamkeit stehen können. Gegen 19 Uhr erreichen wir unsere geliebte Bucht von Praia Amado. Diesmal sind mehrere Wohnmobile hier. Dennoch ergattern wir einen schönen Platz mit Blick auf die Bucht.



auf der Fahrt zur Westalgarve



es geht durch mehrere kleine Ortschaften



Ankunft an der Bucht Praia Amado



unsere Tagesroute ca. 60km

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    Freitag, 29. Januar 2010



wir machen eine Wanderung

Heute wollen wir mal wieder eine größere Wanderung unternehmen. Wir nehmen Rucksack, Kamera und dicke Pullover mit, falls der Wind allzu arg wird. Die Steilküste entlang wollen wir heute bis zum Praia Bordeira wandern. Es sind ca. 6km dorthin.


Unterwegs begegnet uns keine Menschenseele. Kurz vor Silvester war hier wesentlich mehr los. Kurz bevor wir die Bucht von Praia Bordeira erreichen, sehen wir doch vereinzelt ein paar andere Wanderer. Manche sprechen sogar deutsch. Sie sind fast alle mit einem Leihwagen unterwegs und verbringen wohl einen Kurzurlaub an der Algarve.



es herrscht starker Seegang

Die Sonne meint es richtig gut mit uns. Die Pullover werden vergeblich durch die Gegend getragen. Uff, kommen wir ins Schwitzen. Praia Bordeira links liegenlassend, führt unser Weg weiter in das Dorf Carrapateira, wo wir auf eine große Flasche Wasser und Kaffee einkehren.



Blick auf Praia Bordeira

Wir sitzen über eine Stunde und wandern dann weiter heimwärts. Insgesamt sind es dann 11km, als wir gegen 17 Uhr heimkehren. Es ist ein wirklich schöner Rundgang immer an der Küste entlang.



Holzwege führen bis an die Felsen



Praia Bordeira mit seiner Lagune



unser Weg führt nach Carrapateira



eine kleine Windmühle



Ankunft in Carrapateira

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Mittwoch, 27. Januar 2010



die Skyline von Praia da Rocha

Bis zum Nachmittag sitzen wir vor dem Wohnmobil und sonnen uns. Das Thermometer zeigt mittlerweile sagenhafte 21°C. Später dann rappeln wir uns zu einer Wanderung am Strand auf.



an der Promenadenstraße



wir wandern am Strand entlang

Wäre das Wasser nicht so kalt, so könnte Annette bei diesem Wetter sofort hineinspringen. Viele sitzen auf Bänken auf der Holzpromenade. Wir denken daran und reden oft davon, wie fest der Winter Deutschland im Griff hat. Freunde aus Frankfurt schreiben uns, dass sie das tägliche Schneeschippen langsam leid sind. Umso mehr genießen wir hier die Wärme und Sonne, und das ist nicht etwa spöttisch gemeint.



die Fähre von Teneriffa läuft ein

Heute sehen wir zum erstenmal, wie eine Fähre aus Teneriffa einläuft. Am späten Nachmittag machen wir uns zu Fuß auf zum Continente für einen Einkauf. Wir wollen wieder Fisch essen. Es sind Lachsforellen - Truta Salmonada - im Sortiment, und dann sind wir doch arg überrascht ob der Größe. Die Forelle ist halbwegs im Eis versteckt, und als die Verkäuferin sie dort herauszieht, wird sie immer größer und länger. Uff, und dann wiegt sie 1,45kg auf der Waage. Für 5,80 EUR tragen wir also einen riesigen Fisch heim, der wohl für zwei Tage reichen wird. 



die alte Festung am Ende der Uferstraße

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