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Montag, 28. Februar  2011



Ankunft am Supermarkt in Avola

Für heute ist eine richtige Regenfront angekündigt. Wir haben uns gestern überlegt, sofern es morgens nicht regnet, weiterzufahren in Richtung Norden. Und das machen wir denn auch. Wollen in Avola noch ein paar Einkäufe tätigen, aber als wir um 8:59 Uhr auf den IperSpar-Parkplatz rollen, hat der Regen schon eingesetzt. Der Supermarkt öffnet um 9 Uhr, also huschen wir schnell hinein.

Aber so früh sind die Brotregale noch fast leer, fast nix ist gebacken. Na, für unser Frühstück reicht die Auswahl aber. Wir wollen später noch einmal hineingehen. Und dann sitzen wir an Bord und der Regen hört nimmermehr auf. Also bleiben wir den ganzen Tag auf dem Supermarktparkplatz stehen und warten ab.



Was sollen wir nehmen?



so stehen wir bis spät abends

Bis zum Dunkelwerden regnet es ununterbrochen. Es ist nach 21 Uhr, als es an unserer Türe klopft. Es ist der Sicherheitsdienst, der uns erklärt, hier nicht stehenbleiben zu können, da das Parkplatztor über Nacht geschlossen wird. Ein Tor hatten wir am Morgen gar nicht gesehen, aber bei unserer Ausfahrt jetzt sehen wir es. Wir fahren also noch ein paar Kilometer und stellen uns neben den Lidl-Parkplatz, der auch verschlossen ist. Buona Notte.



unsere Tagesroute ca. 29km

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Sonntag, 27. Februar  2011



wir verlassen Portopalo

Um 6 Uhr morgens hört der Regen endlich auf, sodass wir zumindest trockenen Fußes weiterfahren können. Denn hier bleiben wollen wir nicht. Auf unserer Fahrt hierher kamen wir am Yachthafen von Marzamemi vorbei, der sah recht schön aus, war neu gepflastert und hatte ausreichend Platz. Dahin wollen wir jetzt fahren.



die Küstenstraße führt zurück nach Marzamemi



so tobt das Meer

Im Yachthafen angekommen, sehen wir zwar Verbotsschilder für Wohnmobile, aber die beziehen sich doch bestimmt nur auf den Sommer. Wir stellen uns also in den Hafen und gehen am frühen Nachmittag noch einmal nach Marzamemi hinein. Der Yachthafen ist etwas außerhalb vom Ortskern, aber weit zu laufen ist es nicht.



wir spazieren nach Marzamemi



auf der Viale Lido



wir sitzen auf dem Piazza Regina Margherita

Heute am Sonntag haben viele Cafés und Tavernen geöffnet. Überhaupt gefällt uns das kleine Marzamemi, es hat seinen eigenen Charme. Nicht lange Zeit später, als wir auf dem Hauptplatz in das Café Cialoma einkehren, wird der Himmel ganz dunkel, wie von einer Minute auf die andere. Puh, wir glauben, dass wir gleich was aufs Dach kriegen, bezahlen schnell und machen uns auf den Rückweg. Aber es bleibt trocken und wird sogar wieder hell, sodass wir im Hafen noch unsere Stühle herausstellen und draußen sitzen können. Abends sind wir dann zu dritt im Hafen, denn es kommen noch zwei Wohnmobile hinzu.



der Himmel ist bedrohlich, aber es bleibt trocken

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Freitag, 25. Februar  2011



Blick auf das modernere Marzamemi

Das soll heute unser letzter Tag in Marzamemi sein. Morgen wollen wir weiterziehen an das Capo Passero. Gegen Mittag gehen wir mal in den moderneren Teil von Marzamemi, denn den gibt es natürlich auch. Von diversen Ferienhäusern und -wohnungen umgeben, von denen ganz viele zu vermieten - Affittasi - sind. Überall leuchten uns die Schilder in neonfarben entgegen.



Warenlieferung alla siciliana

Die kleinen Vespa-Autos gefallen uns immer wieder gut; die werden aber auch für alles eingesetzt. Das Restaurant bekommt also gerade  eine Gemüselieferung. Am Ende der Promenade stehen dann auch ein paar Wohnmobile zusammen, so vier oder fünf. Aber unseren Platz im alten Marzamemi finden wir besser. Irgendwann kommen Wolken auf und es fängt zu nieseln an. Also gehen wir wieder heim und sehen, dass sich Franzosen mit ihrem Wohnmobil hinter uns gestellt haben. Also die sieht man auf der Insel ganz selten und dieses ist erst das dritte Paar, das wir in all der Zeit angetroffen haben. Es dauert nicht mehr lange, und der Niesel ist in Regen übergegangen. Der soll mal schön weiterziehen. Wir tun es doch auch regelmäßig.


 



ein schnuckeliges Hafenrestaurant



Kommen Wolken auf?

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Samstag, 26. Februar  2011



Ankunft im Hafen von Portopalo

Gleich in der Früh fahren wir los, bleiben auf der Küstenstraße und kommen nach wenigen Kilometern im benachbarten Portopalo an. Am besten ist man immer im Hafen aufgehoben, denken wir, und so machen wir es auch hier. Dafür fahren wir einmal ganz durch den Ort und haben schon mal den ersten Eindruck. Vom Hocker haut der uns aber nicht.

Das Wetter scheint sich zu halten und so machen wir uns schon recht bald nach dem Frühstück auf. Zuerst schauen wir uns im Hafen um, wo ziemlicher Betrieb ist. Dann geht es bergan nach Portopalo hinein. Es kommen uns unzählige Autos entgegen, die kein bißchen abbremsen oder sonst auf uns Rücksicht nehmen.



auf der Haupteinkaufsstraße von Portopalo

Aber Portopalo ist dann nicht besonders sehenswert, auch wenn es etliche Geschäfte auf der Hauptdurchfahrtsstraße gibt und der Ort ganzjährig bewohnt ist. Wir wollen zum Leuchtturm laufen, den wir schon von weitem gesehen hatten. Einen ziemlichen Bogen müssen wir dafür gehen.



wir laufen die Küste entlang



so sieht die Küste aus




Blick auf den Leuchtturm vom Capo Passero

Irgendwann kommen wir dann am Leuchtturm an, aber der steht direkt an der Straße, die zurückführt nach Pachino. Also nicht direkt am namengebenden Capo Passero. Na, zumindest haben wir ihn mal gesehen. Der Himmel zieht sich zu, und als wir gegen 13 Uhr wieder daheim sind, setzt keine zehn Minuten der Regen ein. Da haben wir Glück, denn der wird immer heftiger und hört bis zum Schlafengehen nicht mehr auf. Das hält die Insulaner aber nicht davon ab, in strömendem Regen n ihren Autos spazieren zu fahren. Es kommt ein Auto nach dem anderen in den Hafen, fährt bis zum Ende und kehrt dann wieder um. Das haben wir uns schon ganz oft gefragt, ob nämlich das Auto das Wohnzimmer für die Sizilianer ist. Bei den vielen Spazierfahrten, die sie machen, ist der Spritpreis von 1,57 EUR wohl noch nicht hoch genug?



am Nachmittag kommt der Regen



unsere Tagesroute ca. 8km

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Donnerstag, 24. Februar  2011



der Hausherr kriegt einen Juice kredenzt

Jetzt ist Weihnachten schon wieder zwei Monate her, aber wir haben immer noch jeden Tag einen Hauch Weihnachten an Bord. Weil nämlich im sizilianischen Brot immer ein Hauch von Zimt ist, und das riecht und schmeckt und erinnert eben an Weihnachten. Der Sturm hat sich gelegt und es scheint ein schöner Tag zu werden.



das hat der gestrige Sturm gemacht

Aber dann sehen wir mal, was der gestrige Sturm und Regen angerichtet haben. Alles überschwemmt, und obwohl es jetzt windstill ist, krachen richtige Kawenzmänner in den Hafen und lassen die Boote rollen. Das ist ein tolles Schauspiel, zumal es gar nicht kalt ist heute.



richtige Kawenzmänner kommen in den Hafen

Wir tun wieder ein paar Schritte durch den Ort, aber allzu viel zu sehen gibt es ja hier nun auch wieder nicht. Am Nachmittag sitzen wir dann draußen bei Kaffee und Kuchen. Und weil es nicht allzu gemütlich zum sitzen ist, holt Herbert dann noch die Stühle heraus, sodass die Steinbank zum Tisch wird. Ansonsten fällt der Schreiberin nicht viel anderes ein, was heute zu berichten wäre.



ein Nachmittagskaffee bei Schönwetter

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